Totgesagte leben länger
Jüngst schwappte die Falschmeldung, der britische König sei tot, aus Russland in die westlichen Medien. Was hat Russland davon, solche Lügen zu verbreiten?
Jüngst schwappte die Falschmeldung, der britische König sei tot, aus Russland in die westlichen Medien. Was hat Russland davon, solche Lügen zu verbreiten?
Prorussische Hacker verschickten im vergangenen Jahr Hunderte Mails an ukrainische Bürger, die vorgaben, von Behörden zu stammen. Darin empfahlen sie den Verzehr von Taubenrisotto und Brennnesseln oder die Amputation von Gliedermaßen. Das Ziel: die Menschen demoralisieren.
Die Verbreitung von Desinformationen gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt, finden vier von fünf Deutschen. Weniger einig ist man sich bei der Frage, wer die Manipulationen zu welchem Zweck verbreitet.
Luxusyachten für Selenskyj und Militärhilfen auf dem Schwarzmarkt: Russische Desinformationskampagnen untergraben die westliche Unterstützung für die Ukraine. Auf welche Narrative die Kreml-Propaganda aktuell setzt.
„Wir lassen nicht zu, dass das Vertrauen der Menschen in unsere Demokratien von außen untergraben wird“, so Außenministerin Annalena Baerbock nach einem Treffen mit ihren Amtskollegen bei Paris. Es ging auch um europäische Verteidigungspolitik.
Der neue französische Außenminister im Gespräch über Nahost, Ukraine und den Kampf gegen russische Desinformation in Europa.
Eine Recherche enthüllt Details zum Geheimtreffen in Potsdam – und die AfD reagiert mit Skandalumkehr. Durch systematischen Einsatz von Desinformation schafft sie eine Gegenrealität. Gelernt hat sie bei Trump und nicht zuletzt bei Kremlchef Putin.
Mitte Januar hat die russische Armee bei einem Raketenangriff auf Charkiw angeblich Dutzende ausländische „Söldner“ getötet. Doch die Kämpfer, die auf der vom Kreml veröffentlichten Liste stehen, sind offenbar am Leben.
Seit Dezember ist Dimitrios Grammozis Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Vor dem Krisenduell mit Schalke 04 kursieren Gerüchte über seine Ablösung. Der Verein reagiert, er selbst schimpft über „Lügen“ und „Rufmord“.
Ziel der Kampagne sei es gewesen, die Stimmung gegen die Regierung anzuheizen. Den Fachleuten bereitet das vor allem Sorge wegen möglicher Einflussversuche auf in diesem Jahr anstehende Wahlen.
Im Gespräch mit der Katholischen Nachrichtenagentur gibt der ZDF-Moderator Mirko Drotschmann Tipps, wie man sich vor „Fake News“ schützt. Dabei produziert er mit „MrWissen2go“ selbst welche.
Wie die Zukunft wird? Für Entscheider in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und in der Zivilgesellschaft haben sich die Perspektiven stark eingetrübt. An erster Stelle der Katastrophenbruchlinien: Fake News und Klimawandel.
Die Aktion gegen Habeck an der Nordseeküste löst Empörung aus. Aber sie ist nicht die erste ihrer Art. Die Bauernproteste in Deutschland radikalisieren sich zunehmend.
Die Kommission macht im Streit mit dem X-Eigentümer Musk Ernst: Weil der ehemals Twitter genannte Dienst zu wenig gegen Desinformationen nach den Hamas-Terrorattacken macht, leitet sie ein Verfahren ein.
Elon Musk hat bei „X“ Kontrollmechanismen eingeschränkt und das Wahlintegritätsteam gefeuert. Die seitdem vermehrten Falschinformationen auf der Plattform werden wahrscheinlich auch Einfluss auf künftige Wahlen haben.
224 Minuten verbringen Jugendliche pro Tag im Internet. In dieser Zeit macht ein Teil von ihnen auch negative Erfahrungen, zum Beispiel durch sexuelle Belästigung oder Hasskommentare.
Die Stadt Hanau wird nicht mehr auf X, Elon Musks Kurznachrichtendienst, informieren. Denn der sei zwar ein Netzwerk, aber kein soziales mehr. Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) kritisiert dessen Nutzung als Propagandamedium.
Die Ziele politisch motivierter Cyberoperationen sind Sabotage, Spionage, Einflussnahme. Das zeigt sich auch nach dem Angriff auf Israel eindrücklich. Was das bedeutet – und was hilft. Ein Gastbeitrag.
Vor allem jüngere Menschen werden auf Plattformen wie Tiktok häufig mit Fake News über den Nahostkonflikt konfrontiert. Welche sind das? Wie erkennt man sie? Und wie können Eltern mit ihren Kindern darüber reden?
Führungswechsel beim Deutschen Journalisten Verband: Mit seinen 44 Jahren wird Mika Beuster aus dem Landesverband Hessen der jüngste Bundesvorsitzende des DJV.
Ein gutes Jahr, nachdem Elon Musk Twitter übernommen hat, ist davon so gut wie nichts übrig geblieben. Für die ARD-Korrespondentin Annette Dittert ist die Plattform unverzichtbar gewesen. Jetzt sucht sie nach Alternativen. Aber gibt es die? Ein Gastbeitrag.
Markus Söder wird vom Landtag zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt. Die Grünen bezeichnen sich als „Regierungsfraktion im Wartestand“ – und ernten dafür Gelächter.
Janis Sarts ist Direktor des NATO-Kompetenzzentrums für Strategische Kommunikation. Im Interview spricht er über Desinformation im Krieg der Hamas, Lehren aus der Ukraine – und Moskaus Propaganda auf der Plattform X.
Der deutsche Ableger des türkischen Staatssenders TRT gibt sich als Berliner Nachrichtenportal aus und hat eine enorme Reichweite. Er verbreitet antiisraelische Desinformationen unter Deutschtürken.
Die Welle an Propaganda und Desinformation im Zuge des Hamas-Überfalls auf Israel zeigt: Die Anbieter sozialer Medien kriegen die Fake-News-Flut nicht in den Griff. Es braucht ein Umdenken.
Der Krieg im Nahen Osten wird längst auch auf sozialen Medien ausgetragen. Die EU macht Druck auf große Plattformbetreiber, Desinformation und Hass effektiver zu bekämpfen. Kriegen Tiktok und Co. die Propaganda in den Griff?
Die EU-Kommission droht Plattformen mit dem Digitale-Dienste-Gesetz – doch inzwischen steht sie selbst unter Verdacht, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.
Ferda Ataman hat die Plattform X verlassen, weil Hetze und Fake News dort überhandnähmen. EU-Kommissar Thierry Breton fordert den X-Eigentümer Elon Musk auf, gegen Hassrede einzuschreiten. Was nützt das – der Exodus und die Klage?
Zahlreiche Desinformationen zu Hamas-Angriff.
Auf der Plattform X sind nach Angaben aus Brüssel illegale Inhalte im Zusammenhang mit den Angriffen der Hamas auf Israel verbreitet worden. Die EU-Kommission fordert von Eigentümer Elon Musk eine Reaktion binnen 24 Stunden.
Populistische Vereinfachung, Fake News und andere Formen der Desinformation schwächen die Stabilität unserer Demokratien. Eine der wichtigsten Gegenmaßnahmen ist, das Lesen zu stärken.
Falschnachrichten hat es immer schon gegeben. Durch KI-Programme wie ChatGPT und Midjourney verändert sich trotzdem einiges. Wenn wir nicht gegensteuern, könnte das Vertrauen in eine gemeinsame Faktengrundlage verloren gehen.
Schwedische Behörden, aber auch Betreiber arabischer Websites warnen: Nach den Koranverbrennungen gebe es deutlich mehr Hass und Desinformation. Auch Russland trage seinen Teil dazu bei.
Selenskyjs Kapitulation, eine Explosion am Pentagon: Täuschend echt wirkende Fotos und Videos, erstellt mit Künstlicher Intelligenz, erschüttern das Vertrauen in Informationen. Kann die Politik dem Einhalt gebieten?
Axel Naumer und Henning Bornemann machen mit „Satire Deluxe“ auf WDR 5 eine Satireshow vom Feinsten. Was bedeutet politischer Witz heute? Und: Nehmen sie Rücksicht auf neue Empfindlichkeiten? Ein Interview.
Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat vor den Gefahren eines Banken-Ansturms durch Fake News gewarnt