Bundesbank-Chef warnt vor Bankenansturm durch Fake News
Joachim Nagel bringt eine Ausweitung der Bankenaufsicht auf soziale Medien ins Spiel. Auch kritisiert er in einem Interview die Bundesregierung für deren „wenig transparente“ Sondervermögen.
Joachim Nagel bringt eine Ausweitung der Bankenaufsicht auf soziale Medien ins Spiel. Auch kritisiert er in einem Interview die Bundesregierung für deren „wenig transparente“ Sondervermögen.
Es ist ein Trugschluss, wenn wir glauben, uns vor dem Einfluss von Fake News schützen zu können. Fehlinformationen führen eher dazu, dass bereits bestehende Überzeugungen und Vorurteile bestätigt werden.
Der Digital Services Act soll in der EU Desinformation bekämpfen und die Kommunikation im Internet neu regeln. Doch so einfach ist es nicht. Ein Gastbeitrag.
Die deutsche Medienaufsicht wirft Youtube vor, Nutzer könnten nicht erkennen, warum Inhalte angezeigt werden. Google muss handeln. Von den USA aus gab Youtube indes kürzlich bekannt, dass Fake News zur US-Wahl nicht gelöscht werden. Das passt ins Bild.
Demokratie braucht Daten, Daten brauchen Demokratie: Das Statistische Bundesamt ist die schärfste Waffe des Bundes gegen Desinformation. Doch diese Waffe muss auch gepflegt werden.
Mit der Geschichte über ein vermeintlich totes Flüchtlingsmädchen hat der „Spiegel“ letztes Jahr in Griechenland großen Schaden angerichtet. Was folgt daraus für die Beteiligten?
Die Datenschutz-Grundverordnung ist eigentlich ein Erfolgsmodell. Ihre Kraft, die Gefahren von generativer Künstlicher Intelligenz zu bannen, ist aber begrenzt. Ein Gastbeitrag.
Das soziale Netzwerk Twitter will offenbar nicht mehr den freiwilligen EU-Verhaltenskodex gegen Desinformation erfüllen. EU-Kommissar Thierry Breton sagt, die Plattform könne sich nicht vor Vorschriften verstecken.
In Schleswig-Holstein war der bekannte Kritiker der Corona-Maßnahmen Sucharit Bhakdi wegen Volksverhetzung angeklagt. Er hatte die Pandemiebekämpfung als „zweiten Holocaust“ bezeichnet.
AfD, Rechtsextremisten und manche Medien in Deutschland verbreiten in Deutschland die Propaganda des Kremls, sagt Verfassungsschutzpräsident Haldenwang. Er sieht die Entwicklung mit Sorge.
19 Plattformen und Suchmaschinen werden unter dem neuen „digitalen Grundgesetz“ der EU, dem DSA, künftig besonders in die Pflicht genommen. Darum geht es.
Das Internet-Portal „Der Fabulant“ will über Verschwörungstheorien und Falschmeldungen aufklären. Das Land Hessen unterstützt das mit 640.000 Euro.
Die chinesische Plattform Tiktok ist das Onlinemedium junger Leute. Warum? Was macht der Algorithmus von Tiktok? Wie steht es um Desinformation und Propaganda? Fragen an den Forscher Marcus Bösch.
Früher haben wir uns oft auf Fotos verlassen. Mit Bildern, die von künstlicher Intelligenz erschaffen werden, ist das vorbei. Was bedeutet das für die Politik?
„Victim“, der Debütfilm des slowakischen Regisseurs Michal Blaško, ist eine Milieustudie. Sie handelt von Rassismus, Fake News, erfundenen Tätern und vermeintlichen Opfern.
Peking soll versucht haben, die Parlamentswahlen in Kanada zu beeinflussen, um eine Wiederwahl Justin Trudeaus zu befördern. Der will nun einen Sonderermittler ernennen – scheut aber eine öffentliche Untersuchung.
Scott Adams hat jahrzehntelang den „Dilbert“-Comic für amerikanische Zeitungen gezeichnet. Nach kruden Aussagen über Schwarze in seiner Youtube-Show erscheinen seine Comics seit Montag nicht mehr.
Scott Adams hat jahrzehntelang den „Dilbert“-Comic für amerikanische Zeitungen gezeichnet. Nach kruden Aussagen über Schwarze in seiner Youtube-Show erscheinen seine Comics seit heute nicht mehr.
Gezielte Desinformationskampagnen bedrohen Demokratien weltweit. Intelligente Sprachmodelle könnten diese Gefahr künftig deutlich verschärfen. Eine Wunderwaffe dagegen gibt es nicht.
Eine Studie meint, der Einfluss russischer Desinformation auf die US-Wahl 2016 sei nicht groß gewesen. Ach nein? Die Forscher lassen vieles außer Acht.
Preprint-Server erlauben es Forschern, ihre Ergebnisse ohne vorherige Begutachtung zu veröffentlichen. Das kann die Wissenschaft voranbringen. Doch manchmal werden sie auch für Diffamierung oder Ideenklau missbraucht.
Eine über soziale Medien verbreitete Erdbeben-Falschmeldung hat in der Nacht Teile der Bevölkerung in Panik versetzt. „Die Leute haben sich gegenseitig aus dem Bett geklingelt, um sich zu warnen“, sagt die Polizei.
Hat der literarische „New Journalism“ den Weg für die Fälschungen von Claas Relotius geebnet? Diese und andere Fragen beantwortet ein Sonderband der Zeitschrift „Text + Kritik“.
Anfeindungen, Rechthaberei und Desinformation: Die fragwürdige Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen spitzt sich am Beispiel der Gesichtsmasken zu. War alles falsch?
Die EU will sich besser gegen Desinformationskampagnen im Internet aus Russland oder China wappnen. Zu deren Abwehr will Brüssel jetzt ein eigenes Analysezentrum einrichten.
Medienanstalten fordern
Zum Jahreswechsel zog der „Spiegel“ vier Beiträge zurück, in denen das Magazin über den vermeintlichen Tod des syrischen Flüchtlingsmädchens „Maria“ berichtet hatte. Wegen zu vieler Fehler. Das Ausmaß der Fake-News-Pleite wird jedoch verschleiert. Wir legen es dar.
Sie ist uns ja so vertraut: die Krippe. Dabei haben viele Vorstellungen von der Geburt Jesu wenig mit dem zu tun, was in der Bibel steht. Zwei Wissenschaftler erklären.
Die Verbreitung von Falschnachrichten soll künftig in Iran als Straftat eingestuft werden. Das Parlament plant ein entsprechendes Gesetz. Derweil droht mindestens 24 Menschen nach Protesten die Todesstrafe.
Der Druck durch russische Desinformationskampagnen wächst, und nicht nur die Corona-Protestszene nimmt die Propaganda bereitwillig auf. Wie konkret die Gefahren für die Demokratie durch Fake News tatsächlich sind, haben Experten nun diskutiert.
Angesichts des Krieges in der Ukraine hat der hessischen Innenminister vor Desinformationskampagnen und Verschwörungserzählungen von pro-russischen Akteuren und Extremisten gewarnt.
Polens Regierung ist bemüht, nach dem Raketeneinschlag nichts Falsches zu sagen. Es verbreiten sich Falschmeldungen, die Armeeführung verteidigt sich gegen Kritik.
Das geplante Bürgergeld sorgt für erbitterten Streit zwischen Ampel und Unionsparteien. Im Zentrum steht das „Lohnabstandsgebot“. Die Antwort hängt vom Blickwinkel ab.
Wer in der Türkei Nachrichten verbreitet, die „die öffentliche Ordnung stören“, muss mit bis zu drei Jahren Haft rechnen. Aus dem In- und Ausland kommt Kritik an der vagen Definition.
Ein geplantes Gesetz gegen „Desinformation“ in der Türkei hat trotz massiver Kritik eine erste Hürde genommen. Der Oppositionspolitiker Burak Erbay kritisierte das Vorgehen der regierenden AKP scharf. Er zertrümmerte dafür im Parlament in Ankara symbolisch ein Smartphone.
Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Internet-Plattform gutefrage.net, der sagt, worauf es besonders ankommt.