Keine Macht für „Hoaxes“
In den sozialen Medien grassieren immer wieder haarsträubende Falschmeldungen - nun führt Facebook ein neues Meldesystem ein. Doch birgt es auch die Gefahr für Missbrauch?
In den sozialen Medien grassieren immer wieder haarsträubende Falschmeldungen - nun führt Facebook ein neues Meldesystem ein. Doch birgt es auch die Gefahr für Missbrauch?
Dass finnische Grundschulen das Schreiben von Hand abschaffen wollen, war eine Falschmeldung. Aber selbst wenn: Wäre das so schlimm?
Das Internet hat sich zu einer gewaltigen Empörungsmaschine entwickelt, einer Gerüchteschleuder, einem Propagandavehikel für jede noch so obskure Theorie. Die Freiheit im Netz muss verteidigt werden. So wie in der realen Welt.
Die Bahn hat einen Bericht des Hessischen Rundfunks über die Abschaffung der Bahncard in ihrer jetzigen Form als „dreiste Falschmeldung“ zurückgewiesen. Der Hessische Rundfunk aber bleibt bei seiner Darstellung.
Die Bahn hat einen Bericht, wonach die Bahncard abgeschafft werden soll, zurückgewiesen. Die Behauptung des Hessischen Rundfunks sei eine „dreiste Falschmeldung“.
Desinformation breitet sich im Internet schnell und erfolgreich aus. Dagegen kann Aufklärung auch nach Jahren kaum etwas ausrichten. Das Beispiel Fracking.
Die Falschmeldungen über den Tod Abu Bakr al Bagdadis waren von der falschen Hoffnung gespeist, der „Islamische Staat“ lasse sich leicht besiegen. Rund um Amerli gehen die Kämpfe weiter.
Der russische Präsident lässt die Maske fallen. Auch danach muss die Nato verhandlungsbereit bleiben. Doch vor allem muss sie jetzt die Abschreckung stärken.
In Windeseile verbreiten sich im Internet Warnungen vor organisiertem Kindesraub. In diesen Wochen verbreitet sich die Nachricht besonders breit und hartnäckig. In Mannheim schicken Eltern ihre Kinder nicht mehr in den Kindergarten.
Im Informationskrieg um die Krim werden von russischen Medien Halbwahrheiten und Lügen verbreitet. Ukrainische Sender werden abgeschaltet, Reporter verprügelt. Inoffizielle Kanäle verbreiten Falschmeldungen in den sozialen Netzwerken und auf Twitter.
Seit Jahren ziehen immer mehr schlecht ausgebildete Südeuropäer in die Schweiz. Die Gefahren der Armutseinwanderung sind kein Hirngespinst. Nun entscheiden die Bürger: Soll es so weitergehen?
Desinformation oder auch Verwirrung zählt zu den bewährten Methoden der Geheimdienste. Das gilt auch im Zusammenhang mit dem Überwachungsprogramm Prism.
In New York fühlen sich Studenten von ihren Universitäten durch Desinformation zu einem teuren Studium verführt. In Statistiken seien die Berufschancen der Absolventen irreführend publiziert worden, behaupteten sie und klagten - ohne Erfolg.
Spekulationen eines russischen Internetdienstes über den Rücktritt des Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann haben den Kurs des Euro fallen lassen. Die Bafin prüft nun, ob die Falschmeldung absichtlich gestreut wurde, um die Kurse zu manipulieren.
Mit dem „Generationswechsel“ zu Pep Guardiola hat sich Jupp Heynckes arrangiert. Der Noch-Trainer der Münchner Bayern will aber schon noch selbst seinen Abschied verkünden.
Die Fifa bestätigt die lebenslange Sperre für Mohamed Bin Hammam wegen wiederholter Verstöße gegen den Ethikkodex. Dem Qatarer wird vorgeworfen, im Wahlkampf gegen Blatter Funktionäre bestochen zu haben.
Nur einmal während des Zweiten Weltkrieges setzte die BBC bewusst eine Falschmeldung ab: am 21. Juli, einen Tag nach dem Attentat Stauffenbergs auf Hitler.
Jahrelang wurde der wichtige Zinssatz Libor manipuliert. Nun stellt sich heraus: Es lagen Reformvorschläge vor, die eine Manipulation erschwert hätten. Die New Yorker Fed warnte, aber die Briten wollten nicht hören.