Wie sich Lüge vor die Wahrheit legt
Selbst Facebook setzt im Kampf gegen Fake News vorerst auf das menschliche Urteil. Anders das von der EU geförderte Projekt „Pheme“. Dort wird an maschineller Auslese gearbeitet.
Selbst Facebook setzt im Kampf gegen Fake News vorerst auf das menschliche Urteil. Anders das von der EU geförderte Projekt „Pheme“. Dort wird an maschineller Auslese gearbeitet.
Bei Volkswagen geht es um den Abbau von bis zu 30.000 Stellen. Wie es mit dem „Zukunftspakt“ weitergeht, ist jedoch völlig unklar. Unterdessen will ein Prozessfinanzierer 20.000 Klagen gegen VW bündeln.
Im „postfaktischen“ Zeitalter interessieren Tatsachen nicht mehr. Mit alternativen „Fake News“ schürt SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz im Wahlkampf die Stimmung, die in der Politik oft Fakten ersetzt. Ein Kommentar.
Der TV-Sender behauptet, dass Leverkusens Trainer Schmidt entlassen sei – schon vor dem Spiel gegen Frankfurt. Das stimmt nicht. Rudi Völler ist nach der Falschmeldung völlig außer sich.
Präsident Trump nennt CNN „Fake News“. Nun interviewt der Sender seine Beraterin Kellyanne Conway. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als Fehler einzugestehen, um Entschuldigung zu bitten und ihrem Chef zu widersprechen.
Donald Trump will einen Krieg mit dem Iran provozieren: Das wird auf einem Twitter-Account behauptet, hinter dem angeblich Insider aus dem Weißen Haus stecken. Trump-Gegner glauben die Behauptungen gerne.
Ob Fußfessel, Fake News, Stalker oder Kinderehen: Hessens Justizministerin Kühne-Hörmann findet mittlerweile in Berlin Gehör.
Fake News sind nicht nur für Facebook ein Thema. Die Hacker von „Anonymous“ machten auch Erfahrungen damit, als die Splittergruppe „Anonymous Kollektiv“ zu hetzen begann. Eine Fahndungsgeschichte.
Chan-jo Jun kämpft gegen Hassäußerungen auf Facebook. Bisher hatte er juristisch keinen Erfolg. Am Montag geht es vor Gericht um verleumderische „Fake News“. Hausbesuch bei einem Hartnäckigen.
Ihre Botschaften gehen an digitale Gespenster: Die Twitter-Gefolgschaft von Politikern besteht oft zum guten Teil aus Social-Bots und Fake-Profilen. Sigmar Gabriel und Sahra Wagenknecht sind offenbar Musterbeispiele.
Facebook braucht dringend Leute, die gegen „Fake News“ vorgehen. Also fragt der Konzern bei der Presse an. Die ist aber gut beraten, sich nicht einspannen zu lassen.
Tod für Amerika, Fake News und Sex-Videos: Während im Westen über Löschungen diskutiert wird, setzen andere ihre eigenen Bot-Armeen in Marsch. Allerdings kommt islamistische Propaganda weniger gut an als Frivoles.
Immer wieder wurden dem Flüchtling Anas Modamani auf Facebook die schlimmsten Dinge unterstellt – von Terroranschlägen bis zum Angriff auf Obdachlose. Alles war frei erfunden. Jetzt wehrt er sich.
Im Kampf gegen Fake News hat der Generalsekretär des Europarats vor zu großem Aktionismus gewarnt. Es bestehe die Gefahr, unliebsame Meinungen verbieten zu können.
Eine Art Stiftung Warentest für Kommunikation im Netz kann nicht funktionieren: Das Problem ist im Fall der Fake-News nicht ihre Produktion, sondern die Empfänglichkeit für sie.
Facebook will mit einem Recherchezentrum gegen Fake News und andere Auswüchse des Netzwerkes kämpfen. Das ist aus mehreren Gründen gefährlich.
In den Vereinigten Staaten hatte Facebook nach der Wahl bereits Maßnahmen gegen „Fake News“ angekündigt. Jetzt hat das Unternehmen eine Strategie für Deutschland präsentiert. Und kommt dabei günstig weg.
Ob Brexit-Referendum oder die Wahlen in Amerika: Social Bots verbreiten massenhaft politische Parolen – und könnten auch bei der Bundestagswahl eine große Rolle spielen. Eine Gefahr für die Demokratie?
Die Bundesregierung will mit einem Zentrum gegen Desinformation gegen Falschmeldungen vorgehen, die das politische Meinungsbild beeinflussen könnten. Wo genau die neue Einrichtung verankert werden soll, wird aber noch diskutiert.
Um Manipulation zu verhindern, will Bundeswahlleiter Sarreither gegen Hackerangriffe und Fake News bei der Bundestagswahl 2017 vorgehen. Dafür ergreift er ganz bestimmte Maßnahmen.
Vor der Bundestagswahl fürchten deutsche Politiker, die Abstimmung könnte manipuliert werden. Bundestagspräsident Lammert fordert von den Parteien ein gegenseitiges Mindestangebot.
Gefälschte Nachrichten – oft von rechten Hetzern – haben Konjunktur. Vor allem in sozialen Medien. Dagegen gibt es ein Korrektiv. Doch bis zu einer pauschalen Lösung ist es noch weit.
Amerikas designierter Präsident Trump vermutet Russland hinter Cyberangriffen auf Amerika. Den Inhalt eines brisanten Geheimdossiers über ihn weist er scharf zurück - und wettert gegen Journalisten.
Das Bild eines Flüchtlings, der mit der Kanzlerin ein Selfie macht, ging um die Welt. Unbekannte unterstellen dem Mann später Straftaten – verbreiteten Fake News. Jetzt klagt er.
Das rechtspopulistische Internetportal Breitbart berichtet über islamistische Unruhen in der Dortmunder Silvesternacht – auf Grundlage falscher Darstellungen. Ein Vorgeschmack.
Nicht nur das Internet gebiert „Fake News“: Sie kamen 2016 auch durch Pressemitteilungen der Polizei, Tageszeitungen und das Fernsehen in die Welt. Alles begann am 1. Januar.
Die tschechische Politik fürchtet die Manipulation ihrer Parlamentswahlen – Russland könnte mithilfe von gezielten Falschmeldungen eingreifen, so die Sorge. Deshalb soll es jetzt eine Wahrheitsagentur geben.
Nicht nur mit Fake News macht Facebook von sich reden. Auch sein Datenhunger wird immer größer. Man kann jedoch als Nutzer einiges tun.
Der größte Hackerkongress Europas widmet sich dem nicht erst seit Donald Trumps Wahl brisanten Phänomen der Fake News. Wie kann man den absichtlich im Netz gestreuten Gerüchten, Halbwahrheiten und glatten Lügen wirksam etwas entgegensetzen?
Die Bundesregierung will eine Sondereinsatztruppe gegen Desinformation bilden. Der Chef der Deutschen Journalisten-Verbands warnt vor Zensur. Was wird sich das Bundespresseamt leisten?
Wie gefährlich das schnelle Twittern von Politikern sein kann, beweist eine Kurznachricht des pakistanischen Verteidigungsministers. Khawaja Asif drohte einem anderen Staat indirekt mit Vernichtung - aufgrund einer Fake news
Glaubwürdigkeit sei das wichtigste Kapital sozialer Medien, sagt der EU-Kommissionspräsident. Daher liege es im eigenen Interesse von Facebook und anderen Netzwerken, Manipulationen zu verhindern.
Lügen müssen entlarvt, nicht verborgen werden. Deshalb sind Algorithmen kein Mittel gegen Fake News. Sondern die Ursache des Problems.
Ignorant, überambitioniert und mit Israelfeindlichkeit garniert: Die Aktion KeinGeldfürRechts ist ein Musterbeispiel für die strategischen Fehler, mit denen Netzaktivisten unter die Räder ihrer eigenen Kampagnen geraten.
Der Bundesjustizminister fordert die Justiz dazu auf, die Verbreitung von Falschnachrichten härter zu ahnden. Verleumdung und üble Nachrede seien von der Meinungsfreiheit nicht gedeckt.
Falsche Nachrichten werden nicht nur produziert, um damit Wahlen zu beeinflussen. Oft geht es auch schlicht darum, Geld durch Klicks zu verdienen. Womit das am besten funktioniert? Falschen Promi-News!