Die Wahrheitsmaschinen
Künstliche Intelligenz soll gefälschte Nachrichten identifizieren. Doch den kritischen Umgang mit Neuigkeiten kann dem Menschen am Ende keine Software abnehmen.
Künstliche Intelligenz soll gefälschte Nachrichten identifizieren. Doch den kritischen Umgang mit Neuigkeiten kann dem Menschen am Ende keine Software abnehmen.
Die Ermittlungen zur Russland-Affäre setzen Donald Trump immer stärker unter Druck. Ein republikanischer Senator könnte sich zum großen Gegenspieler entwickeln.
Bundespräsident Steinmeier macht gegen „Fake News“ mobil – und macht sich für den professionellen Journalismus stark. Aber wie soll der sich unter dem geplanten neuen Urheberrecht noch finanzieren?
Normalerweise wird Facebook dafür kritisiert, dass es zu wenige Beiträge löscht. Jetzt droht ein Anwalt andersherum mit Klage: ein gelöschter Beitrag soll wieder gezeigt werden.
Direkt nach Terroranschlägen werden oft Fakenews verbreitet, um das allgemeine Chaos zu verstärken. In Manchester passierte das aber laut Experten in einer ganz neuen Dimension. Dabei ging es nicht nur um politische Motive.
Er kämpft zusammen mit Facebook gegen Fake News: Trotzdem kritisiert Jeff Jarvis das amerikanische Unternehmen. Denn die Reaktion kam nach dem amerikanischen Wahlkampf zu spät.
Keine Einbahnstraße: Wer zivile Umgangsformen im Internet fordert, muss sie auch selbst vorleben. Sonst ist es mit dem Engagement gegen „Hate Speech“ und „Fake News“ nicht weit her.
Nach der Kritik an der Absetzung der Ethikspitze startet Fifa-Chef Infantino den Gegenangriff. Der Schweizer beklagt angebliche „Fake News“. DFB-Präsident Reinhard Grindel verteidigt seine Zustimmung.
Die Themen der Netzkonferenz re:publica in Berlin sind „Hass“ und „Liebe“. Die Initiative für eine „Digital-Charta“ wird jedoch hart kritisiert. Und die bedrückendsten Einblicke geben die Extremismusforscher.
Der Hackerangriff auf Emmanuel Macron sollte für Desinformation und Verwirrung sorgen. Aber die Öffentlichkeit ist darauf vorbereitet. Der Schuss geht nach hinten los.
Facebook verbreitet dieser Tage die Botschaft, Verantwortung tragen zu wollen. Wie passt das mit der Nachricht zusammen, dass im großen Stil Daten australischer Schüler und Studenten verkauft werden?
Sie klagt gegen die Brexit-Entscheidung. Daher wird Gina Miller in Großbritannien beschimpft und bedroht. Warum macht sie trotzdem weiter? Ein Treffen in London.
Mit Hilfe intelligenter Software will Facebook in Zukunft die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch gefälschte Konten verhindern. Drei Hauptziele hat sich der Konzern dafür gesetzt.
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales suchte lange nach einer zündenden Idee. Jetzt hat er eine. Sie heißt „Wikitribune“ und soll eine Zeitung ganz neuer Art sein. Auf die Redaktionsarbeit sind wir gespannt.
Theodor Fontane war mehr als vier Jahrzehnte Journalist, bevor er Schriftsteller wurde. Ausgerechnet er nahm es mit der Wahrheit nicht so genau, sagt die Germanistin Petra McGillen.
Die Fraktionen von Union und SPD planen Änderungen am Gesetzentwurf zu Hassbotschaften und strafbaren Falschnachrichten. Es geht auch um die Auskunftspflicht von sozialen Netzwerken wie Facebook.
Sie passen auf uns auf: Wer sich bei der Suche nach Hassrede und Falschnachrichten im Netz Facebook als Partner andient, ist fein raus. Doch die Phalanx der Kontrolleure wirft Fragen auf.
Facebook bittet Medien um Engagement gegen Fake News. Aber warnt Mark Zuckerberg nicht implizit vor der Presse und vertraut nur Algorithmen? Ein Gastbeitrag.
Hat der indonesische Schuhhersteller Bata das Wort Allah auf Sohlen geprägt? Nein - es ist „Fake news“. Singapur will jetzt härtere Gesetze gegen Falschmeldungen.
Donald Trump und die „New York Times“ hassen einander aufrichtig. Aber anders als umgekehrt kann der Präsident auch nicht ohne die Zeitung. Für Trump ist das ein Dilemma – er sieht nur einen Ausweg.
ARD und ZDF sollen effizienter werden, sagen die Bundesländer. Den Chef des Zweiten schreckt das nicht. Wie sieht er sein Haus für die Zukunft gerüstet?
Die Medienaufseher der Landesmedienanstalten drohen dem Let’s-Play-Kollektiv „PietSmiet“ und wollen sich bei Hassrede und Falschnachrichten im Netz einschalten.
Ja, Deutschland profitiert vom Binnenmarkt und kaufkräftigen Kunden in anderen EU-Staaten. Der Grund, aus dem wir die Netttozahlerdebatte führen müssen, ist ein anderer.
Nacktbilder, Homestorys oder tränenreiche Seelenentblößungen in Talkshows haben ausgedient: Heute zeigt sich die Prominenz im Gesicht nackt und überschwemmt das Internet mit Fotos.
Fake News werden im Internet zur Plage. Helfen schärfere Gesetze oder ein „Wahrheitsministerium“ dagegen? Nein, das wäre kaum förderlich für die Meinungsbildung. Ein Gastbeitrag.
Bundeswehr und Polizei üben die Abwehr eines Terrorangriffs in Deutschland, das Landgericht Würzburg entscheidet über ’verleumderische Fake News’ auf Facebook und Ungarns Parlament stimmt über die Festsetzung von Flüchtlingen in Containerdörfern ab.
Gibt es eine „massive Reisewarnung“ für Schweden? Wird sie von „unserer Qualitätspresse“ verheimlicht? Das behauptete die AfD Berlin auf Twitter. Nun stellt das Auswärtige Amt die Sache klar.
Die ARD baut eine Anti-Fake-News-Einheit auf, das ZDF sagt den Faktenfeinden den Kampf an. Nicht ganz uneigennützig, wenn man genauer hinschaut.
Dieser Präsident hat der Presse nicht bloß den Kampf angesagt, er hat Journalisten regelrecht den Krieg erklärt. Donald Trump entwickelt sich zum Staatsfeind Nummer eins der Pressefreiheit.
Wer ist schon frei von Fehlern? Wissenschaft jedenfalls nicht. Mit dem Postfaktischen wird nur alles schlimmer. Verbrüdern also gegen schwarzen Schafe? Trump ist auch da seiner Zeit voraus. Eine Glosse.
Früher hießen sie anders, aber es gibt sie schon lange: manipulierte Nachrichten. Die russischen Geheimdienste sind Meister in dieser Disziplin. Ihre Falschmeldungen halten sich bis heute.
Wenn ein Professor für Risikoforschung von Statistiken, Flüchtlingen und den Gefahren des Oktoberfestes spricht, sollte man ihm glauben. Dachte zumindest Focus Online und ist jetzt als Fake-News-Jäger für Facebook gründlich entehrt.
„Volksfeinde“, „globaler Krieg“, „Zerstörung des Staates“: Die Trump-Regierung und manche ihrer Mitglieder sind auch in ihrem Vokabular maßlos. Vieles daran erinnert an autoritäre und totalitäre Regime.
Der amerikanische Präsident übt sich gerne in Medienschelte, und besonders oft trifft es den Nachrichtensender CNN. Mit dessen Chef Jeff Zucker verbindet Trump eine lange Geschichte.
„Focus Online“ als Facebooks Wahrheitsinstanz? Die Frage ist, ob sich das unter inhaltlichen Gesichtspunkten empfiehlt. Oder besser gesagt: Das ist keine Frage.
Ein Vorwurf kursiert in Litauen: Deutsche Soldaten sollen dort ein Mädchen vergewaltigt haben. Eine Falschnachricht, die vor der Münchner Sicherheitskonferenz böse Ahnungen verstärkt.