EU plant neues elektronisches Einreisesystem
Das System soll automatisch erfassen, welche Nicht-EU-Bürger in einen Mitgliedstaat ein- oder ausreisen. Die Datenbank soll auch anzeigen, ob sich jemand länger als erlaubt im Schengenraum aufhält.
Das System soll automatisch erfassen, welche Nicht-EU-Bürger in einen Mitgliedstaat ein- oder ausreisen. Die Datenbank soll auch anzeigen, ob sich jemand länger als erlaubt im Schengenraum aufhält.
Nach zähen Verhandlungen einigen sich London und Brüssel bei Verteidigung, Handel und Fischerei. In anderen Fragen bleiben Differenzen.
Das deutsche Investitionspaket wird nicht an den EU-Fiskalregeln scheitern. Das macht EU-Kommissar Valdis Dombrovskis in der F.A.Z. deutlich – und rechnet vor, dass das Paket den Schuldenabbau nicht auf Dauer in Frage stellt.
Die EU und Großbritannien richten ihre Zusammenarbeit neu aus. Im Mittelpunkt steht ein Verteidigungs- und Sicherheitspakt. Premierminister Starmer erklärt: „Es ist Zeit, nach vorne zu blicken.“
Die Europäische Kommission hat ihre Wachstumsprognose gesenkt: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird demnach dieses Jahr wohl nicht wachsen, die Wirtschaft im Euroraum nur leicht zulegen.
Der beliebte Bukarester Bürgermeister Nicușor Dan gewinnt gegen den Nationalisten George Simion. Dieser überraschende Wahlsieg sendet ein klares Signal an Europa.
Teresa Ribera hat in der EU-Kommission zwei Hüte auf: für das Klima und den Wettbewerb. Die Abkehr von den Klimazielen werde Europas Industrie genauso wenig retten wie Trumps Zölle die amerikanische, sagt sie im F.A.Z.-Gespräch.
Die EU-Kommission geht gegen unnötige Handelshürden im Binnenmarkt vor und droht den Mitgliedstaaten mit mehr Vertragsverletzungsverfahren. Das könnte einen Großteil des Schadens ausgleichen, den Trumps Zölle anrichten.
Nach der Papst-Feier in Rom kommt es zu einem spontanen Spitzentreffen zwischen Europäern und Amerikanern. US-Vizepräsident Vance und EU-Kommissionschefin von der Leyen sind optimistisch.
Ohne moderne Halbleiter ist Hochtechnologie undenkbar. Was Amerika und China unternehmen – und wieso Europa handeln muss.
Die Tschechische Republik will Atomkraftwerke bauen. Jetzt wirft die Regierung dem EU-Kommissar vor, französische Interessen zu verfolgen. Doch so einfach ist es nicht.
Frankreichs Finanz- und Wirtschaftsminister Éric Lombard will Europas Autonomie stärken – auch mit Schulden. Bei aller Harmonie zwischen Berlin und Paris dürfte die Handelspolitik für Konfliktstoff sorgen.
Wir steigen in den 5er BMW des Freundes, der seinen nagelneuen Dienstwagen über den grünen Klee lobt. Bis er beim Einparken an einem Büschel Gras scheitert. Schöne Grüße an die EU.
Im kartellrechtlichen Streit um Microsoft Teams hat der US-Softwarekonzern der EU-Kommission weitere Zugeständnisse gemacht. Künftig soll das Office-Paket günstiger auch ohne die Chat- und Video-Anwendung erhältlich sein.
Auch nach europäischem Recht dürfen Flüchtlinge kontrolliert und abgewiesen werden. Man muss das nur ernst nehmen.
Nach vorläufiger Einschätzung der EU-Kommission stellt das Videoportal zu wenig Informationen über den Inhalt von Werbeanzeigen bereit. Damit riskiert der Tiktok-Anbieter Bytedance eine hohe Strafzahlung.
Die EU muss ihr Wohlstandsmodell in 25 Jahren umbauen. Banken spielen in der Energiewende eine Schlüsselrolle, sie können Unternehmen dabei begleiten, emissionsärmer und ressourcenschonender zu wirtschaften. Die Zeit drängt.
Um Angreifer abzuschrecken, müsste die Industrie ihre Produktion von Panzern und Munition erheblich ausweiten, heißt es in einer Roland-Berger-Studie, die F.A.Z. PRO Weltwirtschaft vorab vorliegt.
17 Sanktionspakete gibt es schon. Nun droht die EU damit, ihre Sanktionen gegen Russlands Energie- und Finanzmarkt nochmal zu verschärfen. Doch die Wirkung dürfte begrenzt sein.
Die Informationspolitik der EU-Kommission im Pfizergate-Fall war rechtswidrig - und bleibt dennoch vergleichsweise folgenlos. Das nun ausgesprochene Urteil ist aus einem Grund historisch.
Die Europäische Kommission will die Bürokratie für Bauern senken. Künftig soll das Prinzip „eine Kontrolle je Jahr“ gelten. Das stößt nicht überall auf Zustimmung.
Europa hat das 17. Sanktionspaket verkündet, um Moskau zur Waffenruhe in der Ukraine zu zwingen. Noch aber blieben Zwangsmittel ungenutzt, schreibt unser Kolumnist – auch weil US-Präsident Donald Trump nicht mitzieht.
Senkt Europa die eigenen Handelshemmnisse, könnte allein die deutsche Industrie um rund 200 Milliarden Euro wachsen, schreibt der Deloitte-Chefvolkswirt. Andere EU-Länder würden noch stärker davon profitieren.
Im Handelsstreit macht Brüssel Zugeständnisse, aber keine Fortschritte für ein Abkommen. Der wachsende Frust unter EU-Diplomaten ist spürbar.
In Riad trifft der amerikanische Präsident den syrischen Übergangspräsidenten. Schon vorher hatte er die Sanktionen gegen das Land aufgehoben.
Im neuen Paket geht es um Personen, Organisationen, Unternehmen und Schiffe der „Schattenflotte“. Und die EU-Kommission arbeitet schon an weiteren Verschärfungen.
Eine Journalistin der „New York Times“ hatte gefordert, SMS zwischen der EU-Kommissionspräsidentin und Pfizer-Chef Bourla einsehen zu können. Die Kommission hatte ihr das verweigert. Nun gab ein EU-Gericht der Journalistin recht.
Die EU will ihre Chipproduktion bis 2030 vervierfachen. Doch während China und Amerika Hunderte Milliarden investieren, wirkt Europas Chips Act wie ein Tropfen auf den heißen Stein.
Bundeskanzler Merz gibt seine erste Regierungserklärung ab. Die Ford-Mitarbeiter in Köln streiken. Und: Seine womöglich letzte „Mission Impossible“ führt Tom Cruise nach Cannes. Der F.A.Z. Frühdenker.
Pharmakonzerne verdienen vor allem in den USA und finanzieren so neue Arzneien. Trumps Vorstoß für eine neue Kostenverteilung im globalen Gesundheitswesen findet auch Fürsprecher.
Der neue Bundesfinanzminister Lars Klingbeil tritt beim Treffen mit seinen europäischen Amtskollegen verbindlicher auf als der Kanzler. Einen ersten Streit gibt es jedoch – über die Lieferkettenrichtlinie.
Trotz des Urteils des Europäischen Gerichtshofs hält Malta an seinen „Goldenen Pässen“ fest. Premier Abela kämpft für das Programm, das dem Land bereits 1,4 Milliarden Euro eingebracht hat.
Wenn Putin weiter auf Zeit spielt, dann sollte sich der US-Präsident an seine eigenen Vorschläge erinnern. Mit harten Sanktionen gegen Russland wird sich aber vor allem die EU schwertun.
Bundeskanzler Merz hat Russland abermals mit verschärften EU-Sanktionen gedroht, sollte es kein Entgegenkommen bezüglich einer Waffenruhe in der Ukraine geben. Mögliche Bereiche für Sanktionen seien der Energiesektor und der Finanzmarkt.
Seit 2013 lenkt der Sozialist die Geschicke des Balkanlandes. Seine Partei kann trotz eines brisanten Korruptionsfalls in den eigenen Reihen ihre Mehrheit im Parlament ausbauen.