Leserbriefe vom 4. August 2025
Kardinal Woelki +++ Boomer-Soli +++ Schuldenberge +++ Deutsche Bahn
Kardinal Woelki +++ Boomer-Soli +++ Schuldenberge +++ Deutsche Bahn
Die Deutsche Sabine Weyand ist eine der einflussreichsten EU-Beamtinnen. In den Handelsgesprächen mit den USA stieß sie an ihre Grenzen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil reist zu seinem offiziellen Antrittsbesuch in die USA. Die Rentenfrage beschäftigt die Koalition. Portugal wappnet sich für die nächste Hitzewelle. Der F.A.Z. Frühdenker.
US-Präsident Donald Trump hat Zollabsprachen mit mehreren Staaten erzielt. Doch bleiben viele zentrale Fragen offen.
Um die europäischen Banken wieder global wettbewerbsfähig zu machen, muss die EU mehr Risiken erlauben. Und weniger regulieren.
Das oktroyierte Handelsabkommen mit Amerika illustriert die tiefe Krise des alten Kontinents. In Berlin steckt eine ganze Politikergeneration vor dieser Tatsache den Kopf in den Sand.
Trumps Zollhammer könnte die Wirtschaft des Landes bremsen. Statt auf ein späteres Entgegenkommen Amerikas zu hoffen, sollte sich die Schweiz nach Handelspartnern in der EU umsehen.
Die europäische Bankenaufsicht hat einen Absturz der Weltwirtschaft simuliert. Die Auswirkungen auf die deutschen Banken wären sehr unterschiedlich.
Das Luxemburger Urteil zu sicheren Herkunftsländern richtet sich gegen die italienische Praxis – aber nicht, wie manche sogleich meinten, gegen die deutsche.
Außenminister Wadephul besucht Israel. Er soll Fakten sammeln für die schwarz-rote Koalition – denn die ist zunehmend uneins darüber, wie man mit Israel umgehen soll.
Bisher waren die Schiedssprüche des CAS nur auf Fehler nach Schweizer Recht überprüfbar. Mit einem EuGH-Urteil ändert sich das. Das Urteil könnte für große Veränderungen in Sportgerichtsbarkeit sorgen.
Nur wenn die gesamte Bevölkerung in einem Land sicher sei, könne es als sicheres Herkunftsland eingestuft werden, urteilt der Gerichtshof der Europäischen Union. Das Urteil könnte Auswirkungen für Deutschland haben.
Berns Kuschelkurs mit Trump hat sich nicht ausgezahlt. Mit dem angekündigten Zollsatz von 39 Prozent stehen die Schweizer Exporteure viel schlechter da als ihre Wettbewerber in der EU.
Der Europäische Gerichtshof nimmt die EU-Mitgliedstaaten im Asylrecht in die Pflicht. Die Bundesjustizministerin stellt den Ländern eine halbe Milliarde Euro für die Justiz in Aussicht. Deutschland diskutiert weiter über den Schwangerschaftsabbruch.
Ist Donald Trump der Gewinner im Handelskrieg? Nein. Die Vereinigten Staaten schaden sich mit den Zöllen auf alles und gegen jeden selbst. Der Europäischen Union bietet die neue Zolllast dagegen ungeahnte Vorteile.
Im Gespräch mit IT-Strategieberater Christian Knobloch wird klar: Der Data Act der EU ist gut gemeint. Aber Deutschlands digitale Schwäche liegt tiefer.
Anderswo auf der Welt sei die humanitäre Lage schlimmer als im Gazastreifen, sagt Außenminister Gideon Saar im Interview. Schuld an der Not sei die Hamas. In Europa gebe es viel Doppelmoral.
Die Zollverhandlungen haben gezeigt: Die EU ist weniger mächtig als China und die USA. Diese Schwäche könnte zum Vorteil werden, wenn sich Brüssel strategisch geschickt verhält, argumentiert der Präsident des US-Thinktanks Peterson Institute in einem exklusiven Beitrag.
Und nun? Die EU hat einen Handelsvertrag mit den USA, den niemand in Europa gut findet. Er offenbart die strukturellen Schwächen der EU-Handelspolitik.
Nach dem Abschluss einer Rahmenvereinbarung im Zollstreit mit den Vereinigten Staaten machen sich in Europa Ärger und Enttäuschung breit. Die Fehler der Vergangenheit kommen den Kontinent teuer zu stehen.
Ein Leser fragt: Wie könnte eine Welthandelsordnung noch aussehen, wenn Trump jetzt überall Zölle von zehn bis 20 Prozent verhängt? Die Antwort einer Geoökonomin: Der Handel wird sich stärker auf die EU und nach Asien ausrichten.
Ein Donald Trump kennt als US-Präsident nur sich selbst und sein Land – multilaterale Absprachen und Organisationen interessieren ihn nicht. Die EU braucht Alternativen, meint ein früherer deutscher UN-Botschafter.
Entscheidend wird jetzt sein, den freien Handel mit anderen Staaten zu stärken. Einen wichtigen Schritt ist die EU mit Indonesien gegangen, ähnliche müssen schnell folgen, fordert unser Kolumnist.
Zoll-Deal mit Trump +++ Katherina Reiche +++ Bericht über Flüchtlinge +++ Endlose Krise
Nach dem Zollabkommen zwischen Trump und der EU wird deutlich, wie hart die nächsten Monate werden. Die Geschäftszahlen der Luxushersteller Mercedes und Porsche zeigen: Es brennt an allen Ecken.
Dass der Berliner „Investitionsbooster“ kein EU-Defizitverfahren nach sich zieht, war politisch immer klar. Jetzt liefert die EU-Kommission einige inhaltliche Begründungen.
Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im zweiten Quartal um 0,1 Prozent geschrumpft. Die seit Monaten erhoffte Erholung wackelt.
Der Zolldeal zwischen der EU und den USA bricht mit der jahrzehntelangen Praxis des zollfreien Handels mit Medikamente. Die Industrie sorgt sich um die globale Gesundheitsversorgung – und den Standort Europa.
Die US-Digitalkonzerne hebeln als Lobbying-Weltmeister EU-Gesetze aus. Auch Deutschland hat einen Champion: Björn Böhning (SPD). Als Staatssekretär sorgt er für 120 Millionen Euro Filmförderung pro Jahr mehr. Doch es gibt einen Haken.
Bisher hatte sich die Kommission gesträubt, wegen der Lage in Gaza gegen Israel vorzugehen. Jetzt trifft sie eine klare Bewertung zu Menschenrechtsverletzungen.
Die EU will bis 2029 ein neues digitales Zahlungsmittel einführen. Doch ohne klare Rechtsgrundlage und öffentliche Debatte bleibt das Vorhaben rechtlich riskant.
Der amerikanische Abgeordnete Jim Jordan wirft der EU Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet vor. Der neue Handelsdeal könnte ein Einfallstor für amerikanischen Druck auf Brüssel werden.
Donald Trump möchte der EU mehr Flüssiggas verkaufen – und hat sich mit der Kommission auf eine gigantische Summe geeinigt. Die will es auf einmal doch nicht so gemeint haben.
Hersteller aus der EU bezahlen 15 Prozent Zoll, wenn sie ihre Produkte in die USA exportieren. Umgekehrt fällt der Zoll auf die meisten Waren aus Amerika. Verkauft das Land deswegen mehr in Europa? Entscheidend ist die Nachfrage der Verbraucher.
Der Dax hat am Montag nach dem Zolldeal zwischen Amerika und der Europäischen Union einen kleinen Sprung gemacht. Später schauten die Investoren genauer hin. Was heißt das für die Geldanlage?
Der amerikanische Präsident bekommt im Zollkonflikt weitgehend, was er will. Womöglich auch, weil die wichtigsten Volkswirtschaften in der EU sich bis heute nicht einig sind.