Wer Tempo beim Klimaschutz will, darf den Umbau nicht behindern
Es geht in diesem Jahrzehnt nicht darum, ob eine Aktivität „an sich“ nachhaltig ist. Es geht darum, ob sie den Weg in die klimaneutrale Wirtschaft ermöglicht. Ein Gastbeitrag.
Es geht in diesem Jahrzehnt nicht darum, ob eine Aktivität „an sich“ nachhaltig ist. Es geht darum, ob sie den Weg in die klimaneutrale Wirtschaft ermöglicht. Ein Gastbeitrag.
Neues aus Bürokratien: Zum Steuern einer Drohne braucht man eine Lizenz. Die besteht allein aus einer zweifelhaften theoretischen Prüfung.
Die EU-Finanzaufseher wollen die Sparer in der Digitalisierung rundum absichern. Doch das ist mit Vorsicht zu genießen.
Der französische Präsident hält wenig davon, die Gefahr eines Krieges in der Ukraine zu dramatisieren. Doch auch er weiß, dass es ernst ist. Man dürfe nicht mit „spontanen Wundern“ rechnen, mahnt er in Moskau.
Der digitalisierte Finanzmarkt bietet nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Dazu können auch Anlagetipps in sozialen Netzwerken gehören.
Der Abbruch der Verhandlungen über das EU-Rahmenabkommen hat dem deutsch-schweizerischen Verhältnis geschadet. Winfried Kretschmann versucht es zu reparieren, nicht zuletzt im Interesse der regionalen Wirtschaft.
Brüssel will Amerika und China etwas entgegensetzen in der Mikroelektronik. Am Dienstag stellt der zuständige Kommissar Breton den „EU Chips Act“ vor.
In der Debatte über eine mögliche Wiederherstellung des Atomabkommens kündigt Washington erste Sanktionslockerungen an. Teheran und Moskau begrüßen den „richtigen Schritt“.
EU-Kommissar Breton will mit Milliarden-Staatshilfen Chip-Produzenten nach Europa locken. Das ist nicht nur teuer, sondern hochriskant.
Schürt Russland die Krise um die Ukraine weiterhin, dürften Wirtschaftssanktionen eine Folge sein. Diese werden viele Länder im Osten Europas treffen – aber nicht nur dort.
Auf dem diplomatischen Parkett zieht Frankreichs Präsident die Aufmerksamkeit auf sich. Auch innenpolitisch kommt ihm die Rolle des Weltenlenkers in der Ukraine-Krise zupass. Nun bricht er nach Moskau auf.
Der EU gelingt es nicht, zu Chinas Olympischen Spielen eine gemeinsame Haltung zu finden. Während Polens Präsident mit Xi kuschelt, probt Dänemark den Boykott. Und aus Deutschland kommt eine verdruckste Aussage.
Was grüne Geldanlage ist und was nicht, lässt sich nicht wirklich scharf trennen. Unabhängig von Brüssels Einordnung kann jeder selbst entscheiden, ob er in Kernkraft investieren möchte oder nicht.
Ministerpräsident Krivokapic wollte Montenegro in die Europäische Union führen. Doch seine Regierung ist nun nach monatelangen politischen Spannungen gescheitert.
Die EU-Justizminister wollen schärfer gegen Aufstachelung zum Hass vorgehen. Ein deutscher Fall zeigt, wie schwer es ist, bestehendes Recht durchzusetzen.
Die Bundesregierung fordert Russland auf, seine Entscheidung zurückzuziehen. Auch die EU kritisiert das Sendeverbot. Doch Russland zeigt sich unbeeindruckt.
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) dringt darauf, dass sogenannte Regenbogenfamilien ihre Rechte behalten, auch wenn sie sich in einem anderen EU-Staat aufhalten.
Russland ist in Ungarn aus historischen Gründen unpopulär. Trotzdem wirbt Viktor Orbán vor der Wahl im April mit seinen guten Beziehungen zu Wladimir Putin. Wie passt das zusammen?
Aus Sicht von Kritikern verschleppt der Putschistenführer Assimi Goita die notwendigen Vorbereitungen für die Präsidenten- und Parlamentswahl.
Europa will zur Weltmacht in der Chip-Produktion aufsteigen. Dafür macht die EU den Weg für milliardenschwere Staatshilfen frei. Eine industriepolitische Zeitenwende.
Aufstand im Lager der Billigflieger: Sie wollen, dass größere Airlines auch für Langflüge Verschmutzungsrechte im europäischen Emissionshandelssystem erwerben müssen. Das ist bislang global jedoch nicht durchsetzbar.
Der Ausschluss der Schweiz aus dem europäischen Forschungsprogramm versetzt Hochschulen und Firmen in Aufruhr. Die besten Forscher könnten das Land verlassen.
Große Investoren wie Allianz und Talanx stimmen nicht in den Chor der Kritiker an der EU-Taxonomie ein. Sie erwarten sich durch die Regeln mehr Transparenz in der Geldanlage. Ihre Wirkung werde aber auch nicht allzu groß sein.
Wetterextreme haben in Europa einen Schaden von gut 500 Milliarden Euro angerichtet. Das hat die Europäische Umweltagentur errechnet. Vor allem Deutschland war betroffen.
Macron hat recht, der Schengen-Raum muss dringend reformiert werden. Der politische Streit darüber könnte nach der Wahl in Frankreich aber größer werden.
Moskau verbannt die Deutsche Welle aus dem Land. Das ist die Reaktion auf das Sendeverbot für RT DE in Deutschland. Der Kreml hat aber noch mehr vor und horcht Korrespondenten aus.
Frankreichs Präsident setzt auf einen stärkeren Schutz der EU-Grenzen. Man müsse „radikalere Maßnahmen“ ergreifen, um die Kontrolle über die Grenzen zurückzuerlangen. Damit will er auch im Wahlkampf punkten.
Die Regierung in Belfast geht gegen das Nordirland-Protokoll des Brexit-Vertrags vor. So will sie einen Teil der Warenkontrollen an der Grenze einstellen. Nun hat auch noch der Regierungschef seinen Rücktritt angekündigt.
Um dringend benötigte EU-Gelder für Polen freizumachen, will Polens Präsident Andrzej Duda einen der größten Streitpunkte mit Brüssel aus dem Weg räumen. Doch es droht Widerstand aus der Regierung.
In den vergangenen vier Jahrzehnten haben Stürme, Überschwemmungen und weitere wetterbedingte Extremereignisse laut EU-Umweltagentur EEA enormen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Die Zahl der Todesfälle liege bei 85.000 bis 145.000.
Agrarminister Edwin Poots ordnete am Mittwoch das Ende der Kontrollen von Lebensmittelimporten aus Großbritannien an. Sein Alleingang gefährdet die Einheitsregierung der britischen Region Nordirland sowie Verhandlungen mit der EU.
Scania-Klage gescheitert
Der Vorschlag zur Einstufung von Atomkraft und Gas als "nachhaltige Investition" ist auf heftige Kritik gestoßen. Die Kommission hält dennoch daran fest und spricht von einem ausbalancierten Kompromiss.
Die EU-Finanzmarktkommissarin verteidigt die „Taxonomie“, die Investitionen in Atomkraft als nachhaltig einstuft. Auf europäischer Bühne ist die Irin schon lange eine bekannte Figur.
Die EU-Taxonomie begünstigt Investitionen in Gaskraftwerke. Den Betreibern reicht das nicht.
Das Ringen um die Einstufung von Atomkraft und Gas als „grün“ zeigt, wie anmaßend der planwirtschaftliche Ansatz der Taxonomie ist – und stellt die Pro- EU-Linie der deutschen Regierung auf die Probe.