Italiens russischer Zwiespalt
Unter Draghi hält die Regierung im Ukrainekonflikt zu Europa, doch die Wirtschaft macht Geschäfte. Der Dialog dürfe nicht abreißen, argumentiert sie.
Unter Draghi hält die Regierung im Ukrainekonflikt zu Europa, doch die Wirtschaft macht Geschäfte. Der Dialog dürfe nicht abreißen, argumentiert sie.
Die Europäische Kommission sieht wenig Inflationsgefahren. Der Europäischen Zentralbank kann das nur recht sein. Ein Kommentar.
„Wir wehren uns gegen die Milchindustrie“ – hatte das Hanf-Start-up The Hempany aus Stuttgart vollmundig verkündet. Vor Gericht gab es nun eine Niederlage. Für das Unternehmen kann die Entscheidung teuer werden.
Jacob Rees-Mogg wurde im Unterhaus wegen seines demonstrativen Konservatismus als „Ehrbares Mitglied des 18. Jahrhunderts“ verspottet. Nun soll er dem Land den Weg in die Zukunft weisen.
6 Kilo Kleidung kauft jeder Europäer laut einer Analyse der europäischen Umweltagentur im Schnitt. Die Branche müsse dringend stärker auf Langlebigkeit setzen, mahnt die Behörde.
Schon in diesem Quartal hat die Preissteigerung ihren Höhepunkt erreicht, glaubt die Brüsseler Behörde. Das sieht nicht jeder so optimistisch.
In Skandinavien ist die Endlagerfrage geklärt, in Deutschland wird weiter gestritten. Dass die EU die Atomkraft jetzt als nachhaltig einstuft, macht alles noch schwieriger.
Bundeskanzler Scholz empfängt drei Regierungschefs zum Ukraine-Gipfel. Außenministerin Baerbock reist in den Nahen Osten. In Berlin beginnt die Berlinale. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Nicht einmal mehr 46 Prozent der Weltbevölkerung leben in einem Land, das die Bezeichnung Demokratie verdient – so das Urteil von Experten des britischen „Economist“. Deutschland gehöre dabei noch zur Spitzengruppe, ein anderes großes EU-Land nicht mehr.
Der deutsche Wirtschaftsminister findet scharfe Worte für Frankreichs Atomkraftwerke. Diese seien teuer im Betrieb und ihre Störanfälligkeit steige. Umweltministerin Lemke prüft indes eine Beteiligung an der österreichischen Taxonomie-Klage.
Ein Unterhausausschuss weist vor allem auf negative Folgen für den Handel hin. Der neue Brexit-Chancen-Minister Rees-Mogg will deregulieren.
78,8 Milliarden Euro – Bosch hat im vergangenen Jahr so viel umgesetzt wie noch nie. Doch die Rendite bleibt niedrig. Und die Halbleiter machen weiterhin große Sorgen.
Vom Dorfladen bis zum Tourismus-Angebot: Die europäische Union fördert das Leben auf dem Land. Sieben Kommunen im Hochtaunus bewerben sich erstmals gemeinsam.
Inmitten der Spannungen zwischen Moskau und dem Westen setzt Japan ein erstes konkretes Zeichen. Tokio will Europa mit Flüssiggas beliefern.
Wer nur auf seinem Lehrstuhl sitzt und sich dem Recht als Forschungsgegenstand widmet, gilt heute nicht mehr als Inkarnation des Wissenschaftsethos, sondern als armer Tropf. Die Zeit gehört den Umtriebigen, die ihr Institut zu einem multifunktionellen Unternehmen irgendwo zwischen parteinaher Rechtsberatung, strategischer Prozessführung, zivilgesellschaftlichem Politaktivismus und entgeltlicher Gutachterei gemacht haben. Es ist nicht nur, aber vor allem an den Universitäten ein neuer Juristentypus entstanden. Er begreift die Rechtswissenschaft als politischen Beruf.
Die bisherige Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan wird Klima-Sonderbeauftragte im Auswärtigen Amt. Für Annalena Baerbock ist das eine „Traumbesetzung“. Für die Unionsparteien „überspringt“ die Regierung damit die Grenzen zum Lobbyismus.
78,8 Milliarden Euro – Bosch hat im vergangenen Jahr so viel umgesetzt wie noch nie. Doch die Rendite bleibt niedrig. Und die Halbleiter machen weiterhin große Sorgen.
Moskau wirft dem Westen vor, einen „politischen Zirkus“ zu veranstalten. Der amerikanische Präsident Biden hatte mit dem Aus von Nord Stream 2 im Fall eines russischen Einmarschs in die Ukraine gedroht.
Ein Bericht von britischen Parlamentariern listet die negativen Folgen des Brexits auf: erhöhte Kosten, Papierkram und Verzögerungen an der Grenze. Und sie rechnen mit weiteren Konsequenzen.
Die Bioökonomie soll Wirtschaft und Natur versöhnen. Jetzt hält sie Einzug an den Hochschulen. Wird sie die Welt vom Kohlenstoff befreien?
Mit dem Chips Act will die Europäische Kommission den Markt für Halbleiter aufmischen. Wie viel Geld will sie ausgeben? Wohin soll das fließen? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
45 Milliarden Euro will die Kommission in den Ausbau der Chipfertigung stecken. Dabei ist die Gefahr, dass sie damit Kapazitäten schafft, die niemand braucht
Noch einmal soll die EU keine Engpässe bei der Halbleiter-Versorgung erleben. Die Europäische Kommission will dafür 45 Milliarden Euro investieren.
Die Regierung in Warschau wollte nicht zahlen, jetzt wird das Geld mit EU-Haushaltsmitteln verrechnet. Insgesamt ist Polen schon 170 Millionen Euro säumig.
Weil die Regierung in Warschau im Streit um den Tagebau Turow ihre Strafe nicht bezahlt, behält Brüssel Geld aus regulären Zahlungen an Polen ein. Es geht zunächst um 15 Millionen Euro.
Nach seinem Treffen in Moskau zeigt sich Emmanuel Macron zufrieden. Es habe „eine Eskalation verhindert“. Das Engagement lobt auch der ukrainische Präsident. Doch Wladimir Putin ging streckenweise auf Konfrontationskurs.
Brüssel legt einen Plan vor, wie Europa in der Halbleiter-Branche mithalten soll. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sagt, was dahintersteckt.
Eigentlich sollte der Brexit am Finanzmarkt im Juni mit einem weiteren Schritt vorangetrieben werden. Nun verlängert aber die EU-Kommission ihre Frist für britische – und europäische – Finanzdienstleister.
Russland, Aserbaidschan, Irak, Israel: Die Türkei baut ihr Gasversorgungsnetz aus. Davon soll dann auch Europa profitieren. Ob es wirklich dazu kommt?
Brüssel plant eine ganze Serie neuer Maßnahmen, um die Macht großer Technologieunternehmen zu begrenzen. Ob sich die darin gesetzte Hoffnung erfüllt, hängt nicht nur von den Regeln selbst ab.
Nach dem Besuch bei Joe Biden empfängt Olaf Scholz heute Emmanuel Macron in Berlin. Die EU stellt ihre Strategie für das Wettrennen um Mikrochips vor. Und Innenministerin Faeser gerät in Bedrängnis. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der polnische Präsident will den Streit mit der EU über die Rechtsstaatlichkeit entschärfen. Doch die Chancen sind schlecht, dass daraus etwas wird. Die Gründe dafür liegen in Warschau.
Was passiert mit den Datenschätzen, die in Fabriken und beim Autofahren entstehen? Die EU-Kommission beantwortet die Frage – mit großen Folgen für Kunden und Konzerne.
Als "Euro-Rettungsschirm" ist der Krisenfonds ESM bisher konzipiert. Sein Chef will ihn auch für andere Aufgaben einsetzen.
Es geht in diesem Jahrzehnt nicht darum, ob eine Aktivität „an sich“ nachhaltig ist. Es geht darum, ob sie den Weg in die klimaneutrale Wirtschaft ermöglicht. Ein Gastbeitrag.
Neues aus Bürokratien: Zum Steuern einer Drohne braucht man eine Lizenz. Die besteht allein aus einer zweifelhaften theoretischen Prüfung.