Falsche Chipsignale
Statt den großen Chipherstellern das Signal zu senden, dass die EU ins Subventionswettrennen einsteigt, sollten sich die Europäer lieber überlegen, wie sie ihre Versorgung diversifizieren und die USA und andere machen lassen.
Statt den großen Chipherstellern das Signal zu senden, dass die EU ins Subventionswettrennen einsteigt, sollten sich die Europäer lieber überlegen, wie sie ihre Versorgung diversifizieren und die USA und andere machen lassen.
Auf den ersten Blick mag es schäbig erscheinen, dass Ostmitteleuropäer Einschränkungen für die Einfuhr ukrainischer Agrarprodukte fordern. Aber sie haben Sachargumente. Deshalb muss die EU rasch handeln.
Das Geschäft mit der Wärmepumpe hat auch bei Bosch Zukunft. Der Technologiekonzern steckt viel Geld in die Produktion der modernen stromgetriebenen Heizungen. Ein Teil davon fließt auch in ein neues Werk in Polen.
Die Handelserleichterungen der EU für die Einfuhr aus der Ukraine haben in Polen, Ungarn und anderen Grenzstaaten zu einer Getreideschwemme und Importstopps geführt. Nun kommt die Kehrtwende.
Siegfried Wolf ist einer der mächtigsten Aufsichtsräte der deutschen Fahrzeugbranche. Und er steht Putin nahe. Partner wenden sich ab – und die Ukraine nimmt ihn ins Visier.
Weil er seine Mitgliedsbeiträge nicht mehr zahlt, wird Nicolaus Fest womöglich aus der AfD ausgeschlossen. Fest selbst begründet die ausbleibenden Zahlungen mit einer Intrige gegen ihn.
Wenn die Demokratie in eine Schieflage gerät – überall.
Die EU will eine Million Artilleriegranaten für die Ukraine beschaffen. Die rechtliche Umsetzung ist jedoch schwieriger als gedacht – und Deutschland und Frankreich stehen auf entgegengesetzten Seiten.
Ohne Halbleiter aus Amerika und Asien ist die EU aufgeworfen. Der Chips Act soll das nun ändern. Nicht nur modernste Chips kleinster Größten sollen dabei in den Genuss von Milliardeninvestitionen kommen.
Die Kommission will zugunsten des EU-Abwicklungsfonds die nationalen Einlagensicherungen entmachten. Doch so wird das Vertrauen der Sparer geschwächt.
FDP und Grüne zogen gegen die von der EU-Kommission geplante „Chatkontrolle“ zu Felde. Jetzt hat sich die Koalition in Berlin auf eine gemeinsame Position geeinigt. Sie trägt die Handschrift von Innenministerin Faeser.
Brasiliens Präsident verurteilt abermals den Einmarsch Russlands – und dringt weiterhin auf eine Beendigung des Kriegs durch Verhandlungen. Deutschland hat der Ukraine das Flugabwehrsystem Patriot geliefert. Der Überblick.
Der Zuckerkonsum geht ungeachtet aller Appelle nicht zurück.
Der stark gestiegene Zuckerpreis lässt Europas größten Zuckerhersteller Südzucker wieder optimistisch in die Zukunft schauen. Die Trendwende begeistert die Anleger.
Japans Außenminister warnt Moskau und Peking. Die Solidarität innerhalb des westlichen Bündnisses sei so stark wie noch nie.
Umweltschützer haben beim EuGH Klagen gegen die EU-Kommission eingereicht. Die Brüsseler Behörde dürfe Atomkraft und Erdgas nicht als nachhaltig einstufen.
Arbeitnehmer sollen ihre Arbeitszeit zukünftig erfassen müssen. Dabei gibt es zwar ein paar Ausnahmen, der deutsche Gesetzesentwurf ist aber strenger als die EU-Vorgaben.
Statt rund zwei Fünfteln der gesamten Emissionen in der Europäischen Union sind damit vier Fünftel abgedeckt. Die Reaktionen sind geradezu euphorisch.
Ein guter Tag für den Klimaschutz: Die EU weitet den Handel mit CO2-Zertifikaten auf den Verkehr und die Gebäude aus. Das ist der bessere Weg als die Ausstiegs- und Verbotspolitik.
Die deutschen Banken folgen Finanzminister Christian Lindner: Sie lehnen die Brüsseler Pläne zum Krisenmanagement ab, weil sie den Schutz der Kundengelder schwächen.
Die Schweiz könne nicht ihre eigenen Gesetze brechen, sagt Bundespräsident Berset bei einem Treffen mit Bundeskanzler Scholz. Eine Debatte über die Weitergabe von Leopard-Panzern sei aber im Gange.
Die starke Ausrichtung österreichischer Unternehmen nach Osteuropa schreckt Anleger derzeit ab. Dabei ist der Leitindex ATX vergleichsweise günstig bewertet.
Der Sudan wird seit Samstag von heftigen Kämpfen erschüttert. Bei den Gefechten zwischen der Armee und der Miliz RSF im Sudan wurden nach UN-Angaben mindestens 185 Menschen getötet und etwa 1800 weitere verletzt.
Das Herzstück des Fit-for-55-Klimapakets der EU ist der Emissionshandel. Dieser wird stark ausgeweitet: Auch für Gebäude und Straßenverkehr gibt es künftig einen CO₂-Preis. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Außenminister mahnen, die Solidarität innerhalb des westlichen Bündnisses sei so stark wie noch nie. Die Botschaft soll auch Bemerkungen des französischen Präsidenten vergessen machen.
Russische Truppen und Wagner-Söldner kämpften zusammen, heißt es aus dem Verteidigungsministerium in Moskau. Der ukrainische Präsident Selenskyj hofft derweil auf Waffen und Munition nach neuen Ramstein-Gesprächen.
Die Front gegen die EU-Taxonomie wird breiter: Nach Österreich und Luxemburg haben nun mehrere Umweltorganisationen Klagen gegen die EU-Einstufung von Gas und Atomkraft erhoben.
Das EU-Parlament stimmt über eine Ausweitung des Emissionshandels ab, Kanzler Scholz empfängt den Schweizer Bundespräsidenten und ein T-Rex-Skelett sucht ein neues Zuhause. Der F.A.Z. Newsletter.
Das Europäische Parlament reagiert auf „Qatargate“. Wer als Abgeordneter ausscheidet, kann künftig erst nach einem halben Jahr als Lobbyist auftreten und verliert seine Zugangsrechte. Weitere Schritte könnten folgen.
Mitten im schwelenden innerstaatlichen Machtkampf in Sudan wurde der EU-Botschafter Aidan O'Hara angegriffen. Aus Diplomatenkreisen hieß es, er sei wohlauf.
Robert Habeck will den Export von Brennelementen aus Russland verbieten lassen. Andernfalls könnte Rosatom bald mit der Herstellung von Brennstäben in Deutschland Geld verdienen – als Partner eines französischen Unternehmens.
Immer mehr Länder Osteuropas blockieren die Einfuhr ukrainischer Agrarprodukte, weil ihre Bauern unter dem Preisdruck der Importware leiden. Das irritiert die EU-Kommission.
Die Slowakei schließt sich Polen und Ungarn an, um heimische Bauern vor Dumpingpreisen zu schützen. Polnische Bauernvertreter und Oppositionelle werfen der Regierung in Warschau Symbolpolitik vor.
Es gilt als offenes Geheimnis, dass von der Leyen bei der Europawahl 2024 als Spitzenkandidatin der Christdemokraten antreten will. Ihre politische Bilanz spricht durchaus für sie: Krise kann von der Leyen – aber kann sie auch Alltag?
Der Bundespräsident zeichnet die erste deutsche Kanzlerin mit der höchstmöglichen Ehrung, dem Großkreuz, aus. Merkel wird früh geehrt. Zu früh?
Europa und Amerika +++ Arbeit der Schulen in der Flüchtlingskrise +++ Wer folgt auf Winfried Kretschmann? +++ Jennifer Morgan im Gespräch