Putins Kalkül im Schwarzen Meer
Es gibt aus Sicht des Kremls starke Gründe, das Getreideabkommen aufzukündigen: Er kann dem Westen die Schuld an steigenden Lebensmittelpreisen in die Schuhe schieben und einen Keil zwischen EU und Ukraine treiben.
Es gibt aus Sicht des Kremls starke Gründe, das Getreideabkommen aufzukündigen: Er kann dem Westen die Schuld an steigenden Lebensmittelpreisen in die Schuhe schieben und einen Keil zwischen EU und Ukraine treiben.
Das Unternehmen Yes-EU baut von Frankfurt aus sein Geschäft mit Elektrobussen auf.
Kommissionspräsidentin von der Leyen wirbt zum Auftakt des EU-Lateinamerika-Gipfels vehement für das Mercosur-Handelsabkommen. Brasiliens Präsident Lula aber lässt das ins Leere laufen.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion plädiert für eine radikale Wende in der Migrationspolitik der EU. Die SPD begrüßt derweil das Partnerschaftsabkommen mit Tunesien.
Die EU-Wettbewerbshüter wollen eine fachlich bestens ausgewiesene amerikanische Wissenschaftlerin für drei Jahre als Chefökonomin engagieren. Vor allem Franzosen protestieren.
Die EU-Spitzen und der tunesische Präsident Saïed verständigen sich auf eine „Partnerschaft gegen Schleuserkriminalität“. Das Modell soll Vorbild für weitere Abkommen sein. Doch die Umsetzung ist heikel.
Die Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Mercosur-Verhandlungen beim EU-Lateinamerika-Gipfel Anfang dieser Woche haben sich zerschlagen. Die EU droht im Wettbewerb mit China weiter an Boden zu verlieren.
An diesem Montag endet die Schwarzmeer-Getreideinitiative. Putin will sie nicht verlängern und schuld daran sei der Westen – betroffen ist nicht nur die Ukraine.
Der Vereinbarung waren wochenlange Gespräche vorausgegangen. Die EU hat sich bei diesem Pakt an mehrere Bedingungen knüpfen müssen.
Schlichter suchen eine Lösung im Tarifstreit zwischen EVG und Bahn, das Getreideabkommen zwischen Russland und der Ukraine endet und die EU hat sich mit Tunesien auf ein Migrationsabkommen geeinigt. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Brüsseler Beschaffung von Corona-Impfstoff war intransparent und teuer. Was lief dabei falsch?
Immer mehr Migranten setzen aus Tunesien nach Europa über. Die EU-Kommission verhandelt erfolgreich mit dem Land über Lösungen und will dafür viel Geld in die Hand nehmen.
Deutschland ist das Traumziel vieler Ärzte vom Westbalkan. Albanien schiebt dem Exodus nun einen Riegel vor. Denn er gefährdet das eigene Gesundheitssystem.
In Krisensituationen sollen die Standards in Unterkünften für Asylsuchende abgesenkt werden können. Das fordern einige EU-Staaten in einer Verordnung. Die Bundesregierung will das so nicht hinnehmen.
Moskau und Jerewan haben das Waffenstillstandsabkommen nicht eingehalten, heißt es aus Baku. Besonders von einer Stellungnahme Russlands sei man enttäuscht.
Harald Schmidt hat schon Witze über elf Bundesregierungen gemacht. Bei der Ampelkoalition denkt er an eine Mischung aus Freiluftoperette und Tom-Cruise-Streifen.
Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo spricht im Interview über die Skandale seines Koalitionspartners und über die Frage, ob andere Länder von Finnland etwas beim Umgang mit Rechtspopulisten lernen können.
Im Nachschlagewerk Wikipedia stehen manche Artikel unter Manipulationsverdacht. Kritische Punkte verschwinden hier. Zum Beispiel bei den Stichworten Monsanto, Glyphosat und Gentechnik.
Die Akkus von Elektroautos sind voller wertvoller Rohstoffe. Aber wie lassen sie sich diese wiederverwerten? Erste Unternehmen sehen neue Geschäftschancen.
Die Internationale Energieagentur in Paris hat wenig Geld, aber viel Einfluss. Ihr Chef Fatih Birol ist Berater, Brückenbauer und Wachhund in einem. China lobt er, Europa attestiert er drei strategische Fehler.
Das Kiewer Präsidialamt sagt: Die Geschosse, die jeden Tag in der Ukraine einschlagen, seien mit Technik aus dem Westen gebaut. Deutschland steht auf Platz drei in der Liste der Lieferanten.
Die Künstliche Intelligenz macht schnelle Fortschritte. Sie in den starren Rahmen eines Gesetzes zu zwängen, würde Europas mangelnde Wettbewerbsfähigkeit auf diesem Gebiet schwächen. Ein Gastbeitrag.
Der Vorsitzende der Frankfurter CDU, Nils Kößler, sagt, was ihn derzeit aufregt und was er gut findet.
Das Solarunternehmen wird rund 200 Millionen Euro Förderung von der Europäischen Union erhalten.
Nach dem Atomunfall in Fukushima im Jahr 2011 hatte die EU strenge Kontrollen für Lebensmittel aus Japan eingeführt. Nun werden sie aufgehoben – zu einem seltsamen Zeitpunkt.
Der Sachverständigenrat hält die Auswirkung des amerikanischen Inflation Reduction Acts hierzulande für überschaubar. Bedrohlich sei aber etwas anderes.
Die französische Außenministerin Catherine Colonna über deutsche Naivität gegenüber der Gruppe Wagner in Mali, Berlins neue China-Strategie und die anstehende Indopazifik-Reise Emmanuel Macrons.
Die USA gewähren Unternehmen, die in klimafreundliche Technologien investieren, milliardenschwere Steuererleichterungen. Das hat laut Sachverständigenrat gewisse Vorteile gegenüber dem europäischen Ansatz. Diese würden aber überschätzt.
Drehverschlüsse auf Getränkebehältnissen sind praktisch, aber der EU aus Umweltgründen ein Dorn im Auge. Es gäbe eine Lösung.
Die EU will bis 2030 mindestens 30 Prozent seiner Flächen schützen. Eine neue Studie zeigt aber, dass es kaum streng geschützte Gebiete gibt. Deutschland ist dabei fast Schlusslicht.
Mit rund einer Milliarde Euro soll ein neues Chipwerk von Infineon in Dresden gefördert werden. Außenministerin Baerbock und Wirtschaftsminister Habeck halten das nicht nur wegen der Energiewende für nötig.
Fünf Monate nach dem Erdbeben in der Türkei treffen sich deutsche und türkische Wirtschaftsführer zur Wiederaufbaukonferenz. Dort geht es um mehr als das Erdbeben.
Igor Tuleya findet auch auf Rockfestivals Zuhörer, wenn er die Prinzipien des Rechtsstaats erklärt. Nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Polens Justiz den Richter zu Unrecht suspendiert hatte.
Der neue Digital Services Act der EU zur Regulierung großer Plattformen beträfe auch Amazon. Doch der Konzern sieht das anders.
Die immer noch viel zu hohe Inflation zwingt zum Sparen, heißt es in einer Erklärung. Bindend ist die jedoch nicht.
Das Bußgeld für das amerikanische Biotechunternehmen hat einen ungewöhnlichen Grund: Es hat einen Krebstest-Entwickler übernommen, ohne die Brüsseler Wettbewerbsprüfung abzuwarten.