Die Wette auf Italien
Das politische Chaos in Italien lässt die Zinsen steigen, die das Land für seine Staatsanleihen zahlen muss. Doch die EZB wird das Land nicht fallenlassen. Darauf können Anleger spekulieren.
Das politische Chaos in Italien lässt die Zinsen steigen, die das Land für seine Staatsanleihen zahlen muss. Doch die EZB wird das Land nicht fallenlassen. Darauf können Anleger spekulieren.
Lettlands Regierung wird am Montag einen Antrag an die Europäische Union auf den Weg bringen, um am 1. Januar 2014 den Euro einzuführen. EU-Kommission und Europäische Zentralbank müssen dann prüfen, ob Lettland die fünf Maastricht-Kriterien erfüllt.
Die Inflationsrate in den 17 Euro-Ländern sinkt weiter. Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Februar deutlich weniger als zum Jahresauftakt.
Der deutsche Mobilfunkanbieter Freenet steigert seinen Gewinn und seine Kundenzahl, Facebook kauft eine Online-Werbetechnologie von Microsoft, der weltweit größte Atomkonzern Areva reduziert seinen Verlust und Groupon wechselt nach dem hohen Quartalsverlust seinen Chef aus.
Bürger aus Drittstaaten sollen leichter in die EU einreisen können. Die Kommission hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, nach dem Vielreisende per Fingerabdruck in die EU einreisen können.
Im Ringen um möglichst saubere Luft schaut die Stadt Frankfurt nach Wiesbaden: Das Land müssen die neuen Brüsseler Vorgaben zur Senkung der Stickstoffoxid-Belastung im Luftreinhalteplan berücksichtigen.
Im Streit mit der EU über das deutsche Schienennetz haben sich Bundesregierung und Bahn beim Europäischen Gerichtshof durchgesetzt. Die Tochtergesellschaft DB Netz darf Teil des Konzerns bleiben.
Banken und Hedgefonds sollten an den Folgen der Krise beteiligt werden, doch die Finanzsteuer trifft auch Kleinanleger. Wie viel gezahlt werden muss, hängt extrem vom Konstruktionsprinzip der Fonds ab.
Weil die Euro-Krise andauert, sucht Polen neue Absatzmärkte und macht sich für ein Freihandelsabkommen mit Amerika stark. Das Land investiert stark in Bildung und sieht sich in der Weltspitze angekommen. Ein Gespräch mit dem polnischen Wirtschaftsminister Janusz Piechociński.
Bei der Sanierung des Flughafens Hahn will die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer eng mit der EU zusammenarbeiten - und der Opposition wenig Angriffsfläche bieten.
Der verstaatlichte spanische Sparkassenverbund Bankia schreibt tiefrote Zahlen: 19 Milliarden Euro Verlust schlagen für das vergangene Jahr zu Buche - so viel wie noch nie.
Die Wähler in den Krisenstaaten Europas waren bereit, Parteien an die Macht zu bringen, von denen sie Einschnitte und Sparprogramme erwarten mussten. Das ist ein überraschender Befund.
Es war schon der dritte Versuch des Billigfliegers Ryanair, den Konkurrenten Aer Lingus zu übernehmen. Nun ist er an den EU-Wettbewerbshütern gescheitert. Ryanair wird vermutlich vor den Europäischen Gerichtshof ziehen.
Nach der Wahl in Italien wächst die Sorge vor einer politischen Krise im Land - keine Partei konnte in beiden Parlamentskammern eine Mehrheit gewinnen. Bersani vom Mitte-links-Bündnis sprach vom Beginn der Zeit der Diplomatie. Auch Berlusconi zeigte sich offen für Koalitionsverhandlungen.
Lange verkannt, wird das deutsche duale System im Kampf gegen die grassierende Jugendarbeitslosigkeit zum Exportschlager. Die Hoffnungen im Ausland sind groß, die Gefahren zu scheitern aber auch.
Wie gewonnen, so zerronnen, Teil 2: Auch die vergangene Börsenwoche begann zunächst positiv, doch am Donnerstag brach der DAX erneut stark ein. Die Börsenentwicklung der kommenden Woche hängt vor allem vom Ausgang der Wahlen in Italien ab.
Die Wahlen in Italien und schlechte Konjunkturzahlen verunsichern die Anleger. Zudem werden immer mehr Länder von den Ratingagenturen herabgestuft. Ein Wiederaufflammen der Krise ist möglich.
Angela Merkel hat zu Beginn ihrer Türkei-Reise das deutsche Patriot-Truppenkontingent besucht. Die Kanzlerin will später Gespräche mit Gül und Erdogan über Syrien, Iran und einen möglichen EU-Beitritt führen.
Nach den Verlusten vom Vortag ist der deutsche Leitindex am Freitag fester aus dem Handel gegangen. Ein besser als erwarteter Ifo-Klima-Index sorgte bei den Anlegern für gute Stimmung.
Die EU-Kommission sieht schwarz: 2013 werde der Euroraum weiter tief in der Rezession stecken. Auch für die Staatshaushalte sieht es düster aus. Die deutsche Wirtschaft ist dagegen optimistisch, wie der stark gestiegene Ifo-Index zeigt.
Im Libor-Skandal will die EU einen Vergleich mit allen betroffenen Banken schließen. Das sagte Wettbewerbskommissar Almunia. So können die Banken auf Milde hoffen. Ansonsten müssten sie mit Strafen von bis zu 30 Prozent ihrer Jahreseinnahmen rechnen.
Die Banken, die den Zinssatz „Libor“ manipuliert haben, müssen mit höheren Strafen rechnen: bis zu 30 Prozent ihrer Jahreseinnahmen. Das erreicht die EU-Kommission, indem sie ihre Untersuchungen ausweitet.
Zypern will Geld aus dem Euro-Rettungsschirm, doch die Euro-Finanzminister sehen zu viel Geldwäsche russischer Oligarchen in dem Land. Jetzt überlegen sie, wie die reichen Sparer an der Rettung beteiligen können.
Macht die Sparpolitik in den Euro-Krisenländer alles noch schlimmer? Der IWF schätzt die Effekte der Sparpolitik in einer Studie deutlich negativer ein als bisher. Das Bundesfinanzministerium hält dagegen: Die Studie sei wenig belastbar.
Die Allianz verdoppelt den Gewinn, Zapf Creation ist in Existenznot, die EU forciert das Verfahren gegen chinesische Solarmodul-Bauer, Frankreich verfehlt offenbar die Defizit- und Wachstumsziele.
Wenige Tage vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Ankara sorgt EU-Kommissar Oettinger mit Kritik am zögerlichen Umgang mit den EU-Beitrittsambitionen der Türkei für Wirbel.
Frankreich wird in diesem Jahr wieder mehr neue Schulden machen als mit der EU eigentlich vereinbart. Sanktionen muss das Land kaum befürchten. Den Regeln fehlt der Biss - dabei wurde vor einem Jahr mit großem Tamtam der neue Fiskalpakt beschlossen.
now. BRÜSSEL, 18. Februar. Der Europäische Gerichtshof befasst sich mit einer Klage des früheren EU-Gesundheitskommissars John Dalli.
Wie gewonnen, so zerronnen: Die Börsenwoche begann recht positiv. Zur Wochenmitte konnte der DAX die Marke von 7.700 zurückerobern, die er eine Woche zuvor aufgeben musste. Dann aber begannen die Kurse wieder zu bröckeln und zum Wochenschluss ging es wieder knapp unter die 7.600. Das waren nur 12 Punkte mehr als am bisherigen Jahrestief.
Frankreich wird in diesem Jahr wohl das Defizitziel von drei Prozent der Wirtschaftsleistung verfehlen. Der französische Finanzminister Moscovici will nun mit der EU-Kommission verhandeln, was nun zu tun ist.
Der Kapitalbedarf der maroden zyprischen Banken ist geringer als bisher angenommen. Das ergab eine Studie im Auftrag der Troika. Eine schnelle Einigung auf ein Hilfspaket ist durch die neuen Zahlen nicht wahrscheinlicher geworden.
Nicht nur die Hochfequenzhändler zittern vor der von Angela Merkel vorangetriebenen Finanztransaktionssteuer: Nachteile werden auch für die Altersvorsorge erwartet und für die Börse Eurex in Frankfurt. Sogar beim Koalitionspartner FDP regt sich Protest.
Im Zusammenhang mit dem Pferdefleisch-Skandal sind in Großbritannien drei Männer festgenommen worden. Verbraucherschützer fordern derweil deutlich schärfere Kontrollen.
600.000 Tonnen Elektroschrott entstehen jährlich in Deutschland. 4000 Tonnen Müll blieben 2011 in Neapel auf den Straßen liegen. Und null Prozent des Mülls wird in Bulgarien wiederverwertet. Eine Reise durch den Abfall dieser Welt.
Bonus für Umweltschutz: Wenn es nach den deutschen Automobilherstellern geht, sollen die „Supercredits“ für abgasarme Autos auch weiterhin verteilt werden.
Direkt nach der Ankündigung der Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und der EU über ein Freihandelsabkommen hat der Streit über die Details begonnen. Die amerikanische Handelskammer will Agrarthemen ausklammern.