Spaniens Staatsschulden auf neuem Rekordstand
Spaniens Schuldenstand hat wegen der Bankenkrise im Land einen Rekordstand erreicht. Die Verbindlichkeiten des Staates summierten sich Ende 2012 auf 884 Milliarden Euro.
Spaniens Schuldenstand hat wegen der Bankenkrise im Land einen Rekordstand erreicht. Die Verbindlichkeiten des Staates summierten sich Ende 2012 auf 884 Milliarden Euro.
Der Europäische Gerichtshof hielt eine Anhörung zur Fingerabdruckpflicht in Europas Reisepässen - und interessierte sich dabei nicht hinreichend fürs Technische.
Wer sich in der Schuldenkrise für eine strenge Sparpolitik einsetzt, gilt derzeit schnell als „Kaputt-Sparer“. Dabei ist die Austeritätskeule meist eine faule Ausrede, um dringend nötige Wirtschaftsreformen erst gar nicht anzupacken. Eine Analyse.
In Brüssel beraten die Staats- und Regierungschefs der EU über die sozialen Folgen der Krise. EU-Ratspräsident van Rompuy deutet finanzpolitische Lockerungen an und unterstützte damit Frankreichs Präsident Hollande, der sich abermals gegen eine „strikte“ Sparpolitik aussprach.
Seit beinahe zwanzig Jahren versucht die EU, die italienische Region Kalabrien aufzupäppeln. Etwa drei Milliarden Euro sind dorthin geflossen - und versandet.
wmu. BRÜSSEL, 14. März. Die Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission hat ihre reguläre vierteljährliche ...
Während die Troika Griechenland Fortschritte bei seinen Reformen bescheinigt, bleibt die Lage am Arbeitsmarkt angespannt. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 26 Prozent, Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg.
Ende dieser Woche könnte die Eurogruppe über die Bedingungen eines Hilfspakets für Zypern entscheiden. Das braucht wohl weniger Geld als gedacht - 13 statt der bislang genannten 17,5 Milliarden Euro.
wmu. BRÜSSEL, 13. März. Die Eurogruppe will versuchen, schon an diesem Freitag die Grundzüge eines internationalen Hilfsprogramms für Zypern festzuzurren.
Gut ausgelastete Fernverkehrszüge und das Schienennetz haben der Deutschen Bahn 2012 einem Medienbericht zufolge einen Rekordgewinn beschert. Trotz schwächelnden Güterverkehrs kletterte der Gewinn demnach auf 2,7 Milliarden Euro.
Die Europäische Kommission konnte am Dienstag noch nicht sagen, wie lange ihre Prüfung der ungarischen Verfassungsänderungen dauern wird.
Die Kommission will den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent senken. Bislang sollen die Emissionen bis 2020 um 20 Prozent sinken. Offen zeigt sich die EU für die umstrittene Förderung von Schiefergas per „Fracking“.
Bundeskanzlerin Merkel hat bei einem Treffen mit Ungarns Staatspräsident Áder die Verfassungsänderung durch das Parlament kritisch angesprochen. Die Europäische Kommission kündigte an, die Verfassungsnovelle zu prüfen.
Das ungarische Parlament hat eine Verfassungsänderung beschlossen, die von der konservativen Regierung unter Viktor Orbán eingebracht worden war und im In- und Ausland vor der Abstimmung stark kritisiert wurde. Sie beschneidet die Befugnisse des ungarischen Verfassungsgerichts.
Die deutschen Kommunen sorgen sich wegen der Armutseinwanderung. Bei einem Besuch im besonders betroffenen Duisburg versteht der EU-Abgeordnete Hannes Swoboda einmal mehr, warum. Ein Dialog scheint schwierig.
Am Flughafen Düsseldorf wurden mehr als 150 Flüge wegen Streik gestrichen, bei Thyssen Krupp werden Hans-Peter Keitel und Ulrich Lehner als Nachfolger für Aufsichtsratschef Gerhard Cromme gehandelt, Singapurs Staatsfonds Temasek will laut Medienberichten mit knapp 5 Prozent bei Evonik einsteigen und der russische Staatskonzern Rosneft darf TNK-BP kaufen.
Das militärische Eingreifen der EU in Mali erhöht offenbar die Gefahr von Terroranschlägen in Europa. Das geht aus dem Bericht des Antiterrorismuskoordinators der EU, Gilles de Kerchove, hervor, der der F.A.Z. vorliegt. Darin heißt es, die Sicherheit der EU sei „direkt bedroht“.
Cola nur noch in kleinen Bechern, Zigaretten nur noch mit Schockfotos - immer mehr steuert die Politik das Konsumverhalten der Bürger. Die Wirtschaft stöhnt. Den Verbrauchern gefällt’s.
Nach den Bankern kommen nun die Manager dran: EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will ausufernde Gehälter von Wirtschaftsbossen deckeln, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Deutsche Kommunen klagen über Armutseinwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Die EU-Kommission hat das Problem nun in Zweifel gezogen. Innenminister Friedrich widerspricht umgehend.
Daimler hat mit der Ankündigung einer „Globalisierungsquote“ für einen Paukenschlag gesorgt. Dass Vielfalt im Management viel bringt, ist Fachleuten schon lange klar. Aber dennoch ist Daimler in der Unternehmenswelt mit dem Vorstoß noch allein auf weiter Flur.
Die Wirtschaft im Euroraum schrumpft wohl auch 2013. In der drittgrößten Volkswirtschaft Italien ist keine Regierung mit Parlamentsmehrheit in Sicht. Die Aktienkurse erreichen dennoch mehrjährige Höchststände. Die Unternehmen profitieren vom Wachstum außerhalb Europas.
Der Europäische Gerichtshof hat eine Klage der Schweiz gegen die vom Luftfahrtbundesamt erlassenen Nachtflugbeschränkungen für den Flughafen Zürich endgültig abgewiesen. Der von Deutschland eingerichtete Lärmschutz bleibt damit bestehen.
Die EU- Kommission hat gegen den Softwarekonzern Microsoft eine Kartellbuße von 561 Millionen Euro verhängt. Eine gute Figur hat die EU in dem Verfahren aber nicht gemacht.
Wenn Firmen viel Strom brauchen, müssen sie weniger Netzentgelt zahlen. Bisher. Ein Gericht hat jetzt entschieden, dass diese Regel nicht erlaubt ist.
Längst herrscht auf dem Browser-Markt Konkurrenz und der Internet Explorer hat seine einstige Dominanz verloren. Trotzdem muss Microsoft nun 561 Millionen Euro zahlen - weil es den Browser zu sehr bevorzugt hat.
Die EU-Kommission hat Zweifel an der Rechtmäßigkeit der umstrittenen Befreiung großer Stromverbraucher von den deutschen Netzentgelten. Sie will jetzt prüfen, ob die Ausnahmeregelungen für stromintensive Unternehmen staatliche Beihilfen sind.
Nach Medieninformationen will die Bundesregierung die EU-Initiative für Frauenquoten in Aufsichtsräten stoppen. Die „Ablehnung des Richtlinienvorschlags“ soll durch die „Bildung einer Sperrminorität“ erreicht werden.
Bei der Aufnahme Rumäniens haben die Kontrollmechanismen der EU versagt. Dem Buchstaben des Schengen-Vertrags nach ist das Land seit drei Jahren beitrittsreif. Ein Kommentar.
Zypern will Hilfskredite von den europäischen Nachbarländern. Um dafür die Voraussetztungen zu schaffen, lässt das Land nun zu, dass Wirtschaftsprüfer aus dem Ausland die Durchsetzung ihrer Anti-Geldwäsche-Gesetze prüfen.
Rumänien reagiert empört auf die Drohung von Innenminister Friedrich, den Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum Schengenraum notfalls mit einem deutschen Veto zu verhindern. Ministerpräsident Ponta sagte, ein Beitritt gehöre ab sofort nicht mehr zu seinen Prioritäten.
Irland gilt eigentlich als Musterschüler unter den Euro-Krisenländern. Dank früher Reformen hat das Land verlorenes Vertrauen an den Finanzmärkten zurückgewonnen. Dennoch dringt das Land nun auf eine Verlängerung der Hilfskredite.
Von den 27 EU-Staaten weist nur Griechenland eine ähnlich schlechte Arbeitsmarktbilanz aus. In Spanien steigt die Zahl der Arbeitslosen erstmals über 5 Millionen.
Die Schweizer haben am Wochenende mit großer Mehrheit dafür gestimmt, dass künftig die Aktionäre die Löhne der Top-Manager festlegen sollen. Jetzt wird auch in Deutschland diskutiert. Die Bundesregierung nennt das Votum zwar einen „interessanten Vorstoß“, will aber erst einen Vorstoß der EU abwarten
Washington will ausländische Banken an die Kette legen. Das Signal, das Amerika sendet: Wir trauen euch nicht. Europa läuft gegen die neuen Regeln Sturm. Die Deutsche Bank ist alarmiert.
„Blame game“ - so lautet die verharmlosende Formel für Taktiken, die Europas Krise verschärfen: wie das Beschuldigungsspiel den Ruf Europas beschädigt und nationalen Regierungen Wählerstimmen sichert.