Der Preis des Einknickens
Das Nein der SPD zu einer großen Koalition bröckelt. Für den Gang in ein schwarz-rotes Kabinett dürfte sie mehr als nur einen roten Teppich verlangen. Das steht auf dem Wunschzettel der SPD.
Das Nein der SPD zu einer großen Koalition bröckelt. Für den Gang in ein schwarz-rotes Kabinett dürfte sie mehr als nur einen roten Teppich verlangen. Das steht auf dem Wunschzettel der SPD.
Dank der Bemühungen Frankreichs konnte der Libanese Hariri Riad zwar verlassen. Doch seine Rückkehr ins Amt ist schwer vorstellbar. Und ein deutscher Minister sorgt in Paris für Verstimmung.
Ohne Deutschland ist die Europäische Union vorerst gelähmt. Im Gespräch mit FAZ.NET erklärt Professor Thomas Jäger die internationalen Konsequenzen der gescheiterten Jamaika-Sondierungen.
Die EU will den Widerspruch zwischen Sparpolitik und sozialer Gerechtigkeit auflösen. Aber das Vorhaben ist in doppelter Hinsicht problematisch.
Das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen in Berlin seien eine schlechte Botschaft für Europa, heißt es aus Frankreich. International wird nun vor allem die Frage nach der Zukunft der Kanzlerin gestellt.
CDU, CSU, FDP und Grüne wollten ihre Sondierungsgespräche am Sonntagabend eigentlich beenden. Doch dann gingen die Verhandlungen in die Verlängerung. Eine zunächst gemeldete Einigung über die Abschaffung des Solidaritätszuschlags wurde wieder zurückgezogen.
Gemessen am Anspruch, die Erde vor Überhitzung und Untergang zu bewahren, erscheinen die Ergebnisse der Bonner Klimakonferenz ein bisschen mickrig. Für die „Klimakanzlerin“ gab es in Bonn denn auch nichts zu gewinnen.
Der bisherige französische Regierungssprecher Christophe Castaner steht künftig an der Spitze der französischen Regierungspartei En marche. Er hat eine schwierige Aufgabe vor sich – denn in der Partei häuft sich die Kritik.
Deutschland geht in der Klimapolitik zwei Schritte vor, dann wieder einen zurück. Andere Länder wie Frankreich tun sich da leichter. Sie haben ja die Atomkraft.
Um einen Stellvertreterkrieg zu vermeiden, vermittelt Frankreich fieberhaft in der Libanon-Krise. Die Bemühungen führten jetzt offenbar zum Erfolg – zumindest teilweise.
Die Erwartungen an die Rede der Bundeskanzlerin waren hoch. Umweltschutzverbände drängen auf einen schnellen Kohleausstieg. Doch Merkel erinnert an die Bedeutung der Braunkohle – und an die Jamaika-Sondierungen.
Auf der Bonner Weltklimakonferenz soll konkretisiert werden, was vor zwei Jahren in Paris vereinbart wurde. Keine leichte Aufgabe. Wie lautet das Resümee nach der ersten Halbzeit?
Frankreichs Präsident kündigt einen Aktionsplan für die Banlieues an. Er will benachteiligten Bürgern den Zugang zu Bildung und Kultur erleichtern – schränkt seine Hilfe aber direkt wieder ein. Kritik kommt von links.
Auf Twitter äußert sich der zurückgetretene Regierungschef Saad al Hariri konkrekt, wann er wieder in den Libanon zurückreisen will. Frankreichs Präsident Macron bemüht sich derweil um eine Initiative im UN-Sicherheitsrat.
Hundert Mitglieder der Bewegung des französischen Präsidenten haben ihren Austritt angekündigt. In einem offenen Brief beklagen sie nicht nur autoritäre Strukturen in der Partei.
Vor zwei Jahren haben islamistische Terroristen in Paris in einer Nacht 130 Menschen getötet. Paris gedenkt der Opfer mit Zeremonien – und mit einem Überraschungskonzert.
30.000 Soldaten haben im Ersten Weltkrieg am Hartmannsweilerkopf ihr Leben verloren. Macron und Steinmeier wollen die Erinnerung daran wach halten – auch für die Zukunft Europas.
Die Erzrivalen Saudi-Arabien und Iran unterstützen im Libanon unterschiedliche Parteien. Nach dem Rücktritt des libanesischen Ministerpräsidenten wächst die Angst vor einen Stellvertreterkrieg. Deutschland und Frankreich bemühen sich um Deeskalation.
Gibt es eine bessere Erzählung für Europa als Krieg und Frieden? Die Antwort bringt Emmanuel Macron und Frank-Walter Steinmeier im Elsass zusammen. Die Konkurrenz trifft sich in Da Nang. Der FAZ.NET-Countdown.
Rund 100 Frauen haben Präsident Emmanuel Macron in einer Wochenzeitung dazu aufgefordert, die Unterstützung für Notfalleinrichtungen für Frauen zu verdoppeln. Derweil reagiert Marine Le Pen auf Berichte, in ihrer Partei Front National seien Frauen belästigt worden.
Der Druck auf Airbus-Chef Tom Enders wächst. Der Korruptionsskandal schürt Spekulationen über einen möglichen Nachfolger. Doch die Bundesregierung blockiert die Versuche staatlicher Einflussnahme aus Frankreich.
Weltweit hat der Kampf der Katalanen um ihre Unabhängigkeit Reaktionen hervorgerufen. Doch diesmal gehören nicht der Minderheit die meisten Sympathien.
Die Reformen des Emmanuel Macron sorgen momentan für einen Impuls, der, nach Ansicht von Analysten, der französischen Börse und deren Aktien helfen könnte.
Übernimmt ein ausländisches Geldhaus die zweitgrößte deutsche Bank? Zumindest haben die Frankfurter jetzt wohl machtvolle Berater engagiert, die nicht nur eine Verteidigungsstrategie entwerfen sollen.
Amerikas Präsident Trump will einen harten Kurs gegen Iran, während Europa an dem Atomabkommen mit Teheran festhält. Laut Trump geht es schlicht um Geld. Doch Amerika brauche Europa nicht.
Der brutale Mord an zwei jungen Frauen durch einen illegalen Einwanderer erschüttert Frankreich. Nun plant Präsident Macron konsequenter bei der Abschiebung krimineller Ausländer durchzugreifen. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwerer als gedacht.
Klaus-Dieter Frankenberger, verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik der F.A.Z., war auf Vortragsreise in den Vereinigten Staaten. In Atlanta sprach er über Populismus in Europa.
Das zeigt der Blick nach Belgien oder Italien. Wenn es „bloß“ um Geld geht, fällt den anderen das Nachgeben leichter. Das wird Folgen haben.
Mit der Umwandlung in eine reine Immobiliensteuer verabschiedet sich Frankreich von der Vermögenssteuer. Die Reform soll das Land attraktiver machen – doch Macron muss für die Entscheidung viel Kritik einstecken.
Frankreichs Präsident will die Vermögensteuer reformieren. Das empört nicht nur seinen Vorgänger. Auch in der Bevölkerung verliert Macron stark an Zustimmung. Das gefährdet seine politischen Vorhaben.
Er spricht von „administrativer Machtlosigkeit“ angesichts des „Einwanderungsdrucks“ – und will diese beenden: Dazu hat der französische Präsident Emmanuel Macron nun viele Maßnahmen angekündigt.
Der Attentäter von Marseille hätte eigentlich in Haft sitzen sollen. Um solche Fälle in Zukunft zu verhindern, gibt der Innenminister eine Anweisung an die Regionen.
FDP-Chef Christian Lindner will verhindern, dass Kanzlerin Merkel im Finanzressort weiter durchregiert. Und er warnt sie im Gespräch mit der F.A.Z., während der Koalitionsgespräche in Brüssel neue Tatsachen zu schaffen.
Die Linke nennt das Wahlergebnis in Österreich „katastrophal“, der Chef der Jungen Union dagegen sieht „frischen Wind, neue Köpfe“. FDP-Politiker Lambsdorff erkennt einen Weckruf für die Asylpolitik.
In einem TV-Interview distanziert sich Frankreichs Präsident von Donald Trump und kündigt eine härtere Abschiebepolitik an. Auch der Fall Weinstein und die Arbeitsmarktreform kommen zur Sprache.
Die Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und Großbritannien äußern sich besorgt über die möglichen Folgen von Donald Trumps Plänen zum Atomabkommen. Auch Außenminister Gabriel ist alarmiert. Iran nennt Amerikas Präsidenten nicht einmal beim Namen.