Das Wunder von der Leyen
Emmanuel Macron ist der erste ausländische Staatschef, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besucht. Und der Präsident gerät abermals ins Schwärmen.
Emmanuel Macron ist der erste ausländische Staatschef, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besucht. Und der Präsident gerät abermals ins Schwärmen.
Für ihre kurze Rede erhält die Klimaaktivistin in der französischen Nationalversammlung viel Applaus, besonders aus Macrons Partei – obwohl Thunberg den Präsidenten zuvor kritisiert hat.
Die Klima-Aktivistin tritt am Dienstag in der französischen Nationalversammlung auf. Abgeordnete der Republikaner wollen die Sitzung boykottieren – und schmähen die Schwedin.
Die Hälfte der EU-Staaten hat sich nach Angaben von Frankreichs Präsident Macron zu einem deutsch-französischen Vorschlag für einen neuen Verteilungsmechanismus für Flüchtlinge bekannt. Doch vor allem Italien mauert weiter.
Was ist nur los bei dieser Tour de France? Alles, was sicher schien, ist ins Wanken geraten. Frankreich hat einen Mann im Gelben Trikot – und einen, der das wichtigste Radsport-Rennen der Welt gewinnen kann.
Das Feuer war in April im hölzernen Dachstuhl der weltberühmten Kathedrale ausgebrochen. Emmanuel Macron versprach, Notre-Dame innerhalb von 5 Jahren wieder aufzubauen.
Er bezeichnet sich als Opfer einer „medialen Lynchjustiz“. Dennoch hat Francois de Rugy sein Rücktrittsgesuch überreicht. Für Präsident Emmanuel Macron ist der Schritt ein Dämpfer.
Um Hassrede im Internet zu bekämpfen, hat Frankreich eine neue Initiative vorgestellt. Als Vorbild taugt ausgerechnet ein umstrittenes Gesetz aus Deutschland.
Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Emanuel Macron verfolgten Vertreter von insgesamt zehn EU-Ländern die große Militärparade zum 14. Juli in Paris. Der Präsident wollte auch ein Zeichen der militärischen Stärke Europas in die Welt senden.
Zum Nationalfeiertag marschieren auch Soldaten der Bundeswehr durch Paris – in Frankreich stört das längst niemanden mehr. Im Gegenteil. Daran hat der amerikanische Präsident Donald Trump offenkundig seinen Anteil.
Auf dem Boulevard Champs-Élysées hat die Kanzlerin gemeinsam mit anderen EU-Staats- und Regierungschefs der traditionellen Militärparade beigewohnt. Eine besondere Attraktion flog in diesem Jahr über die Köpfe der Zuschauer hinweg.
Einen Tag vor dem französischen Nationalfeiertag erklärt Präsident Macron, die Luftwaffe um ein Weltraumkommando erweitern zu wollen. Die Franzosen sind längst nicht die einzigen, die militärisch fürs All rüsten.
Die französische Marine bekommt sechs neue nukleargetriebene U-Boote. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron freut sich und hält die Aufrüstung für notwendig. Die deutsche Flotte sieht dagegen alt aus.
Echter Hass und falsche Nachrichten: Emmanuel Macrons Gesetze gegen die Auswüchse des Internets mögen gut gemeint sein. Aber sind sie auch gut gemacht? Verteidiger der Pressefreiheit haben große Zweifel.
Ursula von der Leyen als Sündenfall? Von einer Entmachtung des Europäischen Parlaments durch den EU-Rat war die Rede, von Mauschelei unter den Regierungschefs und Postenschacher im Hinterzimmer: Aber diesem Parlament fehlt es selbst an Demokratie.
Ein 40 Jahre alter Politiker will die Militärherrschaft in Thailand abschütteln – doch das macht ihn zum Ziel politischer und juristischer Angriffe. Seine Mission könnte ihn gar ins Gefängnis bringen.
Hoch verschuldete Kommunen bekommen Finanzhilfe vom Bund. Die Franzosen hingegen müssen ihre Globuli selbst zahlen, denn Macron verbietet es den Krankenkassen. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Nachdem Frankreichs Kulturminister die vereinbarte Rückgabe afrikanischer Raubkunst an das Land Benin zur „Leihgabe“ erklärt hat,verkündet das Land seinen Verzicht - und verleiht der Debatte über Restitution eine neue Dimension.
Noch vor einem Jahr bezeichnete Macron den Verbleib afrikanischen Kulturerbes in Frankreich als „inakzeptabel“. Diese Haltung scheint sich geändert zu haben: Statt von Rückgaben ist nun von Leihgaben die Rede.
Ursula von der Leyen wirbt bei der liberalen Fraktion des EU-Parlaments für sich und ihre Ziele, die sie als EU-Kommissionspräsidentin anstreben würde. Eins davon sickert durch.
Der scheidende britische Notenbankchef Mark Carney hat gute Chancen, Nachfolger von Christine Lagarde an der Spitze des Weltwährungsfonds IWF zu werden. Deutschland und Frankreich machen sich für ihn stark.
Merkel wusste schon seit einem Jahr, dass Macron ihre Ministerin für Europa im Auge hatte. Sie unterstützte einen anderen. Dann bot sich eine Gelegenheit.
Zu forsch, zu machtbesessen, zu französisch: Der Verhandlungsstil von Emmanuel Macron bei der Vergabe der EU-Spitzenposten missfällt vielen Deutschen. Dabei hat er nur getan, was lange gute deutsche Tradition war.
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier ist verärgert darüber, dass die SPD Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin ablehnt – das belaste die Koalition schwer. Sollte die Partei die Nominierung nutzen, um aus dem Bündnis auszusteigen, ist seine Botschaft klar: „Dann geht!“
Sollte das EU-Parlament Ursula von der Leyen als Kommissionschefin abblitzen lassen – oder die eigene Demütigung akzeptieren? Ein Gespräch mit CDU-Politiker Elmar Brok über Spitzenkandidaten, Herzensthemen und die eigene Bilanz.
Die französische Regierung hat ein Video veröffentlicht, das Ivanka Trump aussehen lässt wie ein überfordertes Schulmädchen. Der Spott reißt auch Tage später nicht ab – entschuldigen will sich Paris aber nicht.
Die Kandidatur Ursula von der Leyens als neue Präsidentin der EU-Kommission erschüttert die Koalition in Berlin. Besonders die SPD haut mächtig auf den Putz – dabei kann sie sich das eigentlich gar nicht erlauben.
Emmanuel Macron hält die Deutsche Ursula von der Leyen für die ideale Kandidatin für den Vorsitz der EU-Kommission. Warum? Dazu zählte er geradezu enthusiastisch die Pluspunkte der deutschen Verteidigungsministerin auf.
Merkel zeigt sich mit dem Ausgang des EU-Gipfels zufrieden. Doch viele trauern um das Prinzip des Spitzenkandidaten – und manche sind über die Entscheidungen im Brüsseler Personalpoker mehr als erbost.
Erst Verteidigungsministerin, demnächst wahrscheinlich Kommissionspräsidentin der EU: Ursula von der Leyen soll Nachfolgerin von Jean-Claude Juncker werden. Eine Hürde muss sie aber noch nehmen.
Die Idee stammt nach F.A.Z.-Informationen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Emmanuel Macron. Ratspräsident Donald Tusk hat sie offenbar schon vorgeschlagen. Der CSU-Politiker Weber gibt seinen Anspruch auf das Amt des EU-Kommissionspräsidenten auf.
Wie groß sind die Chancen, dass sich heute in Brüssel in Sachen EU-Spitzenpersonal geeinigt wird? Und wie widersprüchlich ist die Haltung der Deutschen zu Großprojekten? Das und was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Beim G-20-Gipfel hatten sich einige Politiker auf eine mögliche Lösung im Streit um die EU-Spitzenposten verständigt, doch andere Länder fühlen sich übergangen.
Frankreichs oberste Gesundheitsbehörde will die Kassenerstattung von homöopathischen Mitteln streichen. Doch die Franzosen lieben Globuli – und sie sind ein großer Wirtschaftsfaktor. Jetzt soll der Präsident entscheiden.
Nach stundenlanger Unterbrechung und Einzelgesprächen in der Nacht sind die 28 Staats- und Regierungschefs am Morgen wieder zusammengerufen worden. Der Poker um die Besetzung der EU-Spitzenposten geht in die letzte Runde.
Eigentlich hatte alles auf einen Sozialdemokraten als künftigen Kommissionspräsidenten hingedeutet. Das passt vielen osteuropäischen Regierungschefs scheinbar überhaupt nicht. Der Beginn des Gipfels verzögerte sich deshalb um mehr als drei Stunden.