Snowden-Reporter Greenwald verlässt den „Guardian“
Der Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald, der federführend über die Enthüllungen des Informanten Edward Snowden berichtete, wechselt zu einem neuen Medienunternehmen.
Der Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald, der federführend über die Enthüllungen des Informanten Edward Snowden berichtete, wechselt zu einem neuen Medienunternehmen.
Die Chefredakteurin der „New York Times“, Jill Abramson, gibt den Briten Edward Snowdens Dokumente nicht heraus. Der „Guardian“ feiert sie als Heldin der Pressefreiheit. Doch ist sie das wirklich?
lid. NEW YORK, 15. Oktober. Amerikanische Internetunternehmen sind in noch größerem Umfang in Spähprogramme des Geheimdienstes NSA eingebunden als bisher ...
Nicht nur der „Guardian“, auch die „New York Times“ wurde von der britischen Regierung aufgefordert, Material von Edward Snowden herauszurücken. Aber die Chefredakteurin Jill Abramson widersetzte sich.
Mit beachtlicher Verspätung beginnen nun auch die Briten, leidenschaftlich über Snowdens Enthüllungen zu diskutieren – und sorgen sich über die Weitergabe streng vertraulicher Informationen.
Dass ein Geheimdienstchef behauptet, der „Guardian“ riskiere mit seinen Enthüllungen die Sicherheit der freien Welt, liegt in der Natur seines Amtes. Dass Zeitungen seiner Anklage vorbehaltlos folgen, ist etwas anderes.
An diesem Freitag gegen elf Uhr wird verkündet, wer den Friedensnobelpreis erhält: Die Spekulationen haben sich in den vergangenen Wochen auf einen Namen zugespitzt. Malala. Aber auch prominente „Whistleblower“ sind im Gespräch.
Beim libertären Cato-Institut in Washington konnte man am Mittwoch erleben, wie der NSA-Skandal etablierte politische Schlachtordnungen der amerikanischen Politik verändert.
In seinem ersten öffentlichen Auftritt als britischer Geheimdienstchef verteidigt Andrew Parker die Überwachungspraxis. Und er erhebt schwere Vorwürfe gegen Edward Snowden und den „Guardian“.
In Großbritannien herrscht der Abhörstaat. Mit ein paar Mausklicks kann jeder Agent private Daten einsehen. Jetzt wachen die Briten auf. Vor allem die Schriftsteller setzen Zeichen.
Jetzt geht es vor Gericht. Das Ausschnüffeln der Netze durch den britischen Geheimdienst kommt auf den Prüfstand: Verletzt das nationale Gesetz, das den Bruch des Kommunikationsgeheimnisses zulässt, internationales Recht?
Überwachung ermöglicht Spionage und Erpressung, in Demokratien wirkt sie zersetzend: Nach deutschen Schriftstellern machen auch Anwälte Front gegen die Datenschnüffelei.
Noch im August hatte die NSA behauptet, nur einen Bruchteil der gesammelten Daten von Amerikanern je einzusehen. Jetzt wurde ein interner Rundbrief von Anfang 2011 bekannt, nach dem der Dienst auch deren Sozialprofile erstellt.
Ein mächtiges Instrument und seine Tücken: Experten und Aktivisten aus fünfunddreißig Ländern haben in Berlin über das Recht aller Bürger diskutiert, behördliche Informationen zu erhalten.
An diesem Dienstag erscheint der neue Roman von Thomas Pynchon in Amerika. „Bleeding Edge“ ist die Vision von einer Welt, die erst wieder ohne das Netz frei ist: ein paranoides, notwendiges Buch.
This Tuesday, a new novel by Thomas Pynchon is published in the United States. „Bleeding Edge“ presents the vision of a world which can be free again only without the internet: a paranoid, necessary book by one of America’s most important writers.
ZÜRICH, 15. SeptemberDass Kafkas „Prozess“ sich in den letzten Jahren zum Klassiker auf deutschen Bühnen entwickelte, hat gute Gründe: Es ist ein Roman, ...
Mit seinem Auftritt bei den Lead-Awards wünscht Jacob Appelbaum dem NSA-Skandal mehr mobilisierende Kraft. Die Video-Unterstützung von Julian Assange dient indes nicht nur der Sache.
Der Wikileaks-Gründer Julian Assange und der in Berlin lebende Internetaktivist Jacob Appelbaum haben die Bürger in Deutschland dazu aufgefordert, mehr
Volksheld Snowden, Menschen, die sich selbst vermessen, und ein weiser, wütender Mann, der eine eigene Fernsehshow haben müsste: Bei „Beckmann“ war Hans Magnus Enzensberger zu Gast.
Überwachungstechnologie ist nicht mehr auf Geheimdienste beschränkt. Unternehmen ist es heute möglich, das Denken und Verhalten ihrer Mitarbeiter zu analysieren und vorherzusagen. Junge F.A.Z.-Mitarbeiter sprachen mit einem, der weiß, wie das geht.
Wie sich später herausstellte, lagen wir mit unseren Analysen richtig. Die Prognosen beruhten auf einer Reihe von Analysen, beispielsweise ...
Nach weiteren Berichten unter Berufung auf den ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Snowden hat die Bundesregierung bekräftigt, dass sie ihre Mobiltelefone für abhörsicher hält. Gleichwohl wurde jüngst ein neues Sicherheitshandy zertifiziert.
Im Verborgenen waltet eine Elite von digitalen Allessehern, die bloß vorgibt, unser Bestes zu wollen. Weder Politiker noch Gerichte können sie kontrollieren. Die Demokratie wird zur Benutzeroberfläche.
Die amerikanischen Geheimdienste haben anscheinend den Datenverkehr des internationalen Bankennetzwerks „Swift“ ausspioniert. Auch der brasilianische Ölkonzern Petrobras war im Visier der NSA.
Etwa zwanzigtausend Demonstranten gingen in Berlin auf die Straße, um gegen den Datenmissbrauch zu protestieren. Der Internetaktivist Jacob Appelbaum appellierte an die Deutschen, in Europa die Führungsrolle zu spielen.
Die Internetfreunde bitten derzeit auf Wahlplakaten um Nachsicht für ihre politische Naivität. Die „Piraten“ würden am liebsten wieder von einer Partei zu einer sozialen Protestbewegung werden.
In einer Anhörung des EU-Parlaments beschreibt „Guardian“-Chefredakteur Alan Rusbridger den politischen Druck auf die freie Presse. Auch ein „Le-Monde“-Redakteur und der Aktivist Jacob Appelbaum berichten von den Problemen.
BERLIN, 5. September. Zur Aufklärung von Details der Spähaffäre des amerikanischen Geheimdienstes „National Security Agency“ (NSA) greifen auch die deutschen ...
Edward Snowden hat dem Aktienkurs seines ehemaligen Arbeitgebers nicht nachhaltig geschadet. Als sich Snowden Mitte Juni als Quelle der sensationellen ...
rüb. SÃO PAULO, 3. September. Neue Enthüllungen über die Spionagepraktiken des amerikanischen Geheimdienstes NSA belasten die Beziehungen Washingtons zu den ...
Die NSA hat offenbar Telefon- und Internetverkehr der brasilianischen Präsidentin Rousseff und des mexikanischen Präsidenten Peña Nieto angezapft. Der Geheimdienst soll außerdem eigene Mitarbeiter auf Kontakte zu Terrorgruppen überprüft haben.
Der Whistleblower Edward Snowden legt nach: Der amerikanische Geheimdienst NSA soll den arabischen Nachrichtensender Al-Dschazira und das französische Außenministerium ausgespäht haben.
Dass auch westliche Geheimdienste zu Hacker-Methoden greifen, ist für Experten schon lange klar. Aus den Snowden-Unterlagen geht nun erstmals die Dimension der amerikanischen Cyber-Attacken hervor.
Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden ist in Berlin mit dem „Whistleblower-Preis“ ausgezeichnet worden. Ein Trostpreis für einen Helden des digitalen Zeitalters.
anr. WASHINGTON, 30. August. Trotz ihres Versagens vor den Anschlägen vom 11. September 2001 und dem amerikanischen Einmarsch in den Irak 2003 ist die CIA in ...