Brexit-Verhandlungen abermals abgebrochen
Premierministerin May und EU-Kommissionspräsident Juncker trennen sich ohne gemeinsame Linie. Optimistisch äußern sie sich nach ihrem Treffen aber dennoch: „Das ist kein Scheitern.“
Premierministerin May und EU-Kommissionspräsident Juncker trennen sich ohne gemeinsame Linie. Optimistisch äußern sie sich nach ihrem Treffen aber dennoch: „Das ist kein Scheitern.“
Die Frage des inneririschen Verhältnisses belastet zunehmend die Brexit-Gespräche: Dublin will eine „harte Grenze“ des britischen Nordirlands zur irischen Republik vermeiden. Ansonsten könnte ein Veto die Verhandlungen blockieren.
Die knappe Mehrheit der Konservativen im Unterhaus könnte Premierministerin Theresa May zu Kompromissen zwingen. Erst recht, falls sich Tory-Rebellen mit Labour verbünden. Im Streit um die Finanzen ist derweil keine Einigung in Sicht.
Auf dem Parteitag der Konservativen hat die britische Premierministerin Fehler eingestanden. Ihre Entschuldigung konnte Theresa May allerdings nicht ungestört vortragen.
Seit März streiten sich die beiden größten Parteien Nordirlands über die Regierungsbildung – bislang ohne Ergebnis. Gibt es langfristig keine Einigung, droht die Zwangsverwaltung durch London.
Die britische Premierministerin hat die erste Hürde für ihre Minderheitsregierung genommen. Doch Theresa May muss Zugeständnisse machen – das zeigt, wie wackelig ihre Position ist.
Die britischen Konservativen haben sich mit der umstrittenen nordirischen Democratic Unionist Party (DUP) auf eine Minderheitsregierung einigen können.
In gedämpfter Stimmung hat die Queen das Regierungsprogramm von Premierministerin May verlesen. Ob diese dafür eine Mehrheit im Parlament bekommt, ist alles andere als sicher.
Ein Jahr lang ist der britischen Premierministerin Theresa May fast alles gelungen. Seit dem Wahlkampf glückt ihr fast nichts mehr. Nur eines hält die Tories noch von ihrem Sturz ab.
Drei Gründe, warum die Chancen auf wirtschaftsfreundliche Kompromisse beim EU-Austritt der Briten jetzt steigen – und drei Argumente, die dagegen sprechen.
Die DUP-Vorsitzende Arlene Foster könnte über Theresa Mays politisches Schicksal entscheiden. Doch Foster ist nicht unumstritten: Sie gilt als ultrakonservativ – und war in ihrer politischen Heimat Nordirland in einen Skandal verstrickt.
Der Spielraum von Theresa May schrumpft. Verbündete verlangen große Zugeständnisse. Hinter den Kulissen laufen sich potentielle Nachfolger warm.
Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn glaubt nach wie vor daran, eine May-Regierung verhindern zu können. Unterdessen stellt sich Außenminister Boris Johnson hinter Theresa May – und äußert sich zu Putschgerüchten.
Die nordirische DUP werde eine Minderheitsregierung von Theresa May dulden, teilte ein Sprecher der Premierministerin mit. Doch die Nordiren bremsen: Eine endgültige Einigung gebe es noch nicht, erklärte die Partei.
Koalition oder Duldung? In London muss Theresa May schnell klären, wie sie weiter regieren will. Bald beginnen die Brexit-Verhandlungen mit der EU. Kanzlerin Merkel glaubt nicht, dass der Fahrplan sich ändert.
Die Hoffnung von Theresa May auf ein stärkeres Mandat für den geplanten Brexit ist zerstört. Nun ist sie so geschwächt, dass manche Tories schon an ihrem Stuhl sägen. Für Aufsehen sorgt vor allem ein Interview des Außenministers.
Die britische Premierministerin will nach der Unterhauswahl eine neue Regierung mit der nordirisch-unionistischen DUP bilden. Außerdem sollen sowohl der Brexit- als auch der Außenminister ihre Jobs behalten.
Nach ihrer Wahlschlappe ist unklar, wie Theresa May den Brexit verhandeln will, sagt der britische Politologe Colin Talbot. Im Gespräch erklärt er, warum harte Zeiten auf die Briten und die EU zukommen.
Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit braucht Theresa May Unterstützung. Die nordirischen Unionisten der DUP haben der angeschlagenen Premierministerin schon Hilfe angeboten. Wofür steht diese Partei?
+++ Konservative bilden Regierung mit Unterstützung der nordirischen DUP +++ Juncker sieht Anlass für Gespräche über späteren Brexit +++ Ukip-Chef Nutall tritt zurück +++ Labour gewinnt das Gros der jungen Wähler +++ Die Wahl zum Nachlesen im Liveblog bei FAZ.NET +++
Weil die Koalitionsgespräche in Belfast gescheitert waren, sah es nach Neuwahlen aus. Nun hat die britische Regierung eine andere Lösung gefunden – und macht Druck.
Nordirland drohen zum zweiten Mal binnen weniger Monate Neuwahlen. Eine Hypothek für die EU-Austrittsverhandlungen. Zieht London nun Belfasts Kompetenzen vorübergehend an sich?
Erst kämpfte er für die IRA, später handelte er das Friedensabkommen für Nordirland aus: Nun ist Martin McGuinness mit 66 Jahren gestorben.
Nach einer Regierungskrise in Nordirland schließt die republikanisch-katholische Partei zur protestantisch-unionistischen DUP auf. Der Brexit verstärkt die politische Unsicherheit in der Region.
Die EU hat geholfen, das fragile Gebilde Großbritannien friedlich zusammenzuhalten. Nun droht der Brexit alte Konflikte in Nordirland aufflammen zu lassen.
Wegen des Streits mit der Sinn Fein ist der nordirische Ministerpräsident Robinson „beiseite getreten“. Die Regierung droht zu zerbrechen. Hinzu kommt noch ein Mord mit Verbindungen in die Vergangenheit.
Das Zerwürfnis zwischen Robinsons pro-britischer Partei und dem Koalitionspartner Sinn Fein hat Konsequenzen: Der Regierungschef hat seinen Rücktritt erklärt. Auslöser des Streits ist ein Mord.
Die politischen Erdplatten verschieben sich in Großbritannien. Nach der Wahl in wenigen Wochen erwartet die Briten das bunteste Parlament ihrer Geschichte. Wird das Vereinigte Königreich unberechenbar?
Mit dem Karfreitagsabkommen 1998 kehrte in Nordirland weitgehend Ruhe ein. Nun erinnert ein Mord ausgerechnet am symbolträchtigen Karfreitag daran, dass der Friedensprozess noch nicht beendet ist. Am Samstag gab es eine erste Festnahme.
LONDON, 20. November. Wenn sich die pro-britischen Protestanten Ende kommender Woche zu ihrem fast schon traditionellen „Flaggen-Protest“ in Belfast treffen, ...
Sogenannte Friedensmauern durchziehen Belfast. Auch in den Köpfen friedliebender Nordiren wird bis heute säuberlich zwischen „denen“ und „uns“ unterschieden.
Zum Geburtstag von Kate Middleton weht die britische Flagge über dem historischen Rathaus von Belfast. Manche frustrierte Protestanten wollen sie dort immer sehen. Und sei es mit Gewalt.
In Belfast soll der Union Jack nur noch an siebzehn Tagen im Jahr wehen. Das hat der Stadrat entschieden. Seitdem toben in der nordirischen Hauptstadt Krawalle.