„Ein reueloser Lügner“
Jimmy Kimmels TV-Comeback mit dem Aufruf, nach Gemeinsamem zu suchen, kommt im MAGA-Lager nicht an. Er sei ein „reueloser Lügner“, sagt Andrew Kolvet, ein Vertrauter des ermordeten Aktivisten Charlie Kirk.
Jimmy Kimmels TV-Comeback mit dem Aufruf, nach Gemeinsamem zu suchen, kommt im MAGA-Lager nicht an. Er sei ein „reueloser Lügner“, sagt Andrew Kolvet, ein Vertrauter des ermordeten Aktivisten Charlie Kirk.
Wohl noch nie ist derart viel über einen Viertelprozentpunkt debattiert worden wie in den vergangenen Wochen. Doch was schon für Zollregeln oder Schuldenarithmetik eingetreten ist, gilt seit diesem Mittwoch auch für die Geldpolitik: Trump macht Nischensujets zu weltweiten Gesprächsthemen.
Für die Weltgemeinschaft ist es die Woche von Krieg und Frieden. Mit seiner Suada gegen die Vereinten Nationen hatte Donald Trump seinen großen Auftritt. Doch schält sich ein Muster im Umgang mit dem US-Präsidenten heraus: Hofieren, Einbinden, aber Alternativen vorantreiben. Danach handelt auch Brüssel.
In New York geht es auch um Deutschlands Sitz im Sicherheitsrat. Das ist wichtig. Im Hintergrund aber geht es längst um mehr: eine neue Ordnung der Welt.
Der US-Präsident empfängt den türkischen Staatschef. Die Koalition probiert es noch einmal mit der Richterwahl. Und der neue Film von Paul Thomas Anderson startet im Kino. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die auf Druck der US-Regierung kurzzeitig abgesetzte Sendung von Moderator Jimmy Kimmel hat bei ihrer erneuten Ausstrahlung die höchsten Einschaltquoten seit zehn Jahren erreicht.
Jimmy Kimmel ist mit seiner Show auf dem Sender ABC zurück und zeigt, warum das so wichtig ist. Nicht seinet-, sondern der Freiheit wegen. Donald Trump will davon natürlich nichts wissen.
Die USA stellen Argentinien große finanzielle Unterstützung in Aussicht. Damit will der amerikanische Präsident auch die Wiederwahlchancen seines argentinischen Amtskollegen erhöhen.
Ob Kosovo, Kongo oder Kaschmir: Der US-Präsident erklärt sich zum besten Friedensstifter aller Zeiten. Auf welche Konflikte bezieht er sich – und was war wirklich Amerikas Rolle?
Wegen einer Straßensperre in New York muss Emmanuel Macron 30 Minuten zu Fuß durch die Stadt gehen. Auch ein Anruf bei Donald Trump hilft nicht.
Trump reagiert darauf, dass Putin ihn an der Nase herumgeführt hat. Jetzt sagt er sogar, die Ukraine könne alle ihre Gebiete zurückerobern. Doch in Europa sollte man nicht darauf hoffen, dass es Trump ist, der dafür kämpft.
In seiner Rede vor der Generalversammlung attackierte der US-Präsident viele Länder und die UN insgesamt. Für eines aber hatte er viel Lob übrig (und nur etwas Kritik): Deutschland unter der Merz-Regierung.
Der US-Gesundheitsminister pflegt Feindbilder, düpiert Forscher und zerstört weiter das Vertrauen in Ärzte, Arzneien, Institutionen und die Wissenschaft. Dafür darf sich das kranke Volk jetzt im Schoß der Familie sicher fühlen.
Der Moderator Jimmy Kimmel beweist bei seiner Rückkehr auf den Bildschirm wahre Größe. Er drückt der Witwe von Charlie Kirk seine Hochachtung aus und zeigt Donald Trump, was das wahre Amerika ist.
Der Bundestag kommt zur Generaldebatte über den Haushalt zusammen. Der Bundesgerichtshof verhandelt zum Thema Untervermietung. Und: Jimmy Kimmels Absetzung war von kurzer Dauer. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Bei Sandra Maischberger geht es ziemlich harmonisch zu, bis die Autoren Eric T. Hansen und Sandra Navidi aufeinandertreffen. Beide leben in den USA, aber in völlig verschiedenen Welten.
Die Kontroverse um Jimmy Kimmel hat Disney-Vorstandschef Bob Iger in eine Zwickmühle gebracht. Jetzt lässt er den Talkshow-Moderator wieder auf Sendung gehen – und riskiert es, Trump zu verärgern.
Die Universität Berkeley gibt der Regierung eine Liste verdächtiger Personen weiter, auf der auch die Philosophin Judith Butler steht. Die kritisiert das als McCarthyismus – vermutlich zu Recht.
Auslaufende Steuergutschriften für erneuerbare Energien können sich auf das Sanierungskonzept des angeschlagenen Agrarkonzerns auswirken.
Der Moderator kehrt beim Sender ABC auf den Bildschirm zurück. Doch er wird nicht überall in den USA zu sehen sein.
Nach neun Jahren steht das Freihandelsabkommen mit Indonesien. Angesichts des US-Handelskriegs spielt sogar der Schutz des Regenwalds nun keine Rolle mehr.
Erst zum Studium in die USA und dann dort als Fachkraft reich werden: Das war bisher der Plan vieler junger Inder. Seit ein Visum 100.000 Dollar kosten soll, geht diese Rechnung nicht mehr auf.
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. behauptet, dass Paracetamol in der Schwangerschaft zu Autismus führe. Auch Präsident Trump stimmt ihm zu. Doch Wissenschaftler widersprechen.
Kurz vor der Eröffnung der UN-Vollversammlung haben die USA weitere Sanktionen gegen Vertreter der brasilianischen Justiz verhängt. In New York wird Trump Brasiliens Staatschef am Rednerpult ablösen.
US-Präsident Trump geht gegen erneuerbare Energien vor. Doch ein Richter weist eine wichtige Entscheidung von ihm nun als „Höhepunkt willkürlichen und launenhaften“ Regierungshandelns zurück.
Die Unabhängigkeit der Notenbanken wird besonders in autoritären Staaten infrage gestellt. Der Kurs der Regierung in Washington zielt ebenfalls auf eine schwächere Federal Reserve. Das hat negative ökonomische Folgen.
Die UN-Vollversammlung befasst sich mit Russlands Angriffskrieg und dem Nahostkonflikt. Die USA wollen jeden Zentimeter NATO-Territorium verteidigen und im Bundestag geht es um den Haushalt für das kommende Jahr. Der F.A.Z. Frühdenker.
Donald Trump reißt eine Lücke in den Budgets, und die Bundesregierung zieht bedauerlicherweise in die gleiche Richtung mit.
Der Bundespräsident verspricht den UN-Ernährungsorganisationen Unterstützung – doch mit weniger Geld. Berlin folgt dem Sparkurs von Trump.
Der argentinische Peso steht unter Druck und zwingt die Zentralbank zu immer drastischeren Einschnitten. Die Nervosität an den Märkten wächst. Präsident Milei berät am Dienstag mit US-Vertretern über Maßnahmen.
Trump entstammt nicht der christlichen Rechten. Aber sie hat ihn zum Erlöser erklärt – gerade weil er nach weltlichen Regeln kämpft. Das gibt MAGA Kraft.
Wenige Monate nach ihrem spektakulären Zerwürfnis scheinen sich Donald Trump und Elon Musk wieder näherzukommen. Auf der Trauerfeier für Charlie Kirk saßen sie zeitweise nebeneinander – und gaben damit ein öffentliches Friedenssignal.
Lange wurde Nordkoreas Diktator wie ein Paria behandelt. Jetzt steht Kim Jong-un plötzlich in der ersten Reihe – Erfolg einer langfristigen Strategie.
Der Historikertag in Bonn steht im Zeichen der Politikgeschichte. Emily Haber, deutsche Botschafterin in Washington in der ersten Amtszeit Donald Trumps, analysiert Amerikas Abkehr von der globalen Ordnung.