Unschuldig wegen „Trumpitis“?
Die juristische Aufarbeitung der Attacke auf das Kapitol im Januar wird lange dauern. Die ersten Schuldsprüche fallen eher mild aus. Einige Anwälte lassen sich kreative Entschuldigungen für ihre Mandanten einfallen.
Die juristische Aufarbeitung der Attacke auf das Kapitol im Januar wird lange dauern. Die ersten Schuldsprüche fallen eher mild aus. Einige Anwälte lassen sich kreative Entschuldigungen für ihre Mandanten einfallen.
Eine gezielte Philologie kann sogar dem Ex-Präsidenten Donald Trump den Ton abdrehen: Der amerikanische Literaturwissenschaftler Stephen Greenblatt und der britische Autor Carey Harrison sprechen über Shakespeares Tyrannen.
Amerikas oberste Militärs rechneten in den letzten Tagen der Präsidentschaft Donald Trumps mit dem Äußersten: einem Putschversuch. Zwei Journalisten der „Washington Post“ berichten, was Stabschef General Mark Milley unternahm.
Nach Angaben des US-Justizministeriums sollen die 45 und 37 Jahre alten Männer nach der Wahlniederlage Trumps mit den Vorbereitungen begonnen haben. Nach der Kapitol-Erstürmung im Januar seien die Pläne weiter konkretisiert worden.
Einen Neuanfang nach Trump soll Angela Merkels Besuch markieren. Als erste europäische Regierungschefin trifft sie US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus – überschattet von den Überschwemmungen daheim. Sie reden eine Stunde länger als geplant.
Die Bundeskanzlerin galt bei Amerikas Linksliberalen als Anti-Trump. Aber das Verhältnis zu Washington ist auch unter seinem Nachfolger nicht einfach.
Die Partei von Donald Trump will striktere Regeln im Wahlrecht, um Betrug zu verhindern. Biden hält dagegen, das Ziel der Verschärfung sei es Minderheiten die Wahl zu erschweren. Der Demokrat verurteilt die Pläne scharf.
Vor fünf Jahren porträtierte J.D. Vance im Buch „Hillbilly Elegy“ die armen Weißen der Appalachen-Region. Nun will der Republikaner Senator werden – und spricht ganz anders über Donald Trump als damals.
Unter Trump eingezogene Handelsbarrieren müssten weg, sagt der BDI. Währenddessen geht Joe Biden schon gegen Wettbewerbshürden vor – aber im eigenen Land und auch gegen den Willen von US-Konzernen.
Microsoft verliert einen Milliardenauftrag des Pentagons wieder. Der Cloud-Rivale Amazon hatte dagegen geklagt - wegen Donald Trump.
Nach dem Sturm aufs Kapitol wurde der ehemalige Präsident der USA von den großen Internet-Plattformen verbannt. Dagegen will er sich jetzt gerichtlich wehren.
Der frühere US-Präsident Donald Trump verklagt die Internetriesen Facebook, Google und Twitter wegen „Zensur". Nach der Erstürmung des Kapitols im Januar hatten die Online-Plattformen Trump verbannt.
Amazon hatte beklagt, Donald Trump habe das Rennen wegen seiner „Vendetta“ gegen Jeff Bezos beeinflusst. Jetzt wird das Geschäft neu ausgeschrieben.
Die Plattform-App „Gettr“ legt sich für Donald Trump und seine Anhänger ins Zeug. Gleich am ersten Tag wurde sie gehackt. Und der Ex-Präsident ist auch nicht da.
In einem Zoom-Anruf beschreibt ein Vertreter des Ölkonzerns amerikanische Klimaabgaben als Show. Sein Gegenüber entpuppt sich später als Mitglied von Greenpeace, das die brisanten Aussagen im Video veröffentlicht.
Liz Cheney hatte für die Einrichtung der Kommission zur Aufarbeitung des Sturms auf das Kapitol gestimmt. Die Führung ihrer Partei ist erbost. Geführt wird der Ausschuss von einem Demokraten.
Die New Yorker Justiz hat die Trump Organization des früheren US-Präsidenten Donald Trump wegen mutmaßlichen Steuerbetrugs angeklagt. Deren Finanzchef Allen Weisselberg wurde am Donnerstag mit Handschellen in ein Gericht gebracht.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ließ sich in Texas im Rahmen eines Besuchs bei der Grenzmauer zu Mexiko von seinen Anhängern feiern.
An der Grenze zu Mexiko kritisiert Donald Trump die Regierung. Unter ihm sei die Grenze sicher gewesen, jetzt nicht mehr. In der Frage der Präsidentschaftskandidatur habe er einen Entschluss gefasst, sagt er.
Die New Yorker Staatsanwaltschaft will das Firmenkonglomerat des früheren US-Präsidenten anklagen. Donald Trump selbst bleibt zumindest vorerst noch außen vor.
Die Fußball-EM geht ohne Deutschland weiter, die neuen Arbeitsmarktzahlen könnten erfreulich werden und Donald Trump reist nach Texas an die mexikanische Grenze. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Fünf Monate nach dem Ende seiner Amtszeit hat der frühere US-Präsident Donald Trump erstmals wieder eine Großkundgebung abgehalten. Der Republikaner trat in Wellington im Bundesstaat Ohio unter dem Motto „Save America!“ - „Rettet Amerika!“ vor tausenden Anhängern auf.
Donald Trump mobilisiert in Ohio seine Basis, und die liegt ihm ergeben zu Füßen. Republikaner, die zu einem respektablen Konservatismus zurück wollen, drohen auf der Strecke zu bleiben.
Der frühere US-Präsident hat die erste Großkundgebung seit dem Ende seiner Amtszeit abgehalten. Vor tausenden Anhängern beschimpft er die Regierung seines Nachfolgers als „totale Katastrophe“.
Donald Trump absolviert erstmals nach der Niederlage gegen Biden wieder mehrere Großveranstaltungen im Wahlkampfstil. Damit will er auch seinen innerparteilichen Gegnern schaden. Auf sie hat er Gegenkandidaten angesetzt.
Bei einem Termin mit US-Außenminister Antony Blinken in Berlin hat Bundesaußenminister Heiko Maas die transatlantischen Beziehungen nach der Ära Donald Trump gelobt: Unter Präsident Joe Biden mache die Arbeit „auch wieder viel mehr Spaß, ehrlich gesag“.
Nur wenige hochqualifizierte Ausländer entscheiden sich, in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Das trägt zur Ablehnung von Migration bei und verhindert so genau die Öffnungsschritte, die nötig wären, um Top-Talente anzuwerben. Ein Gastbeitrag.
Reiserückkehrer ins Gefangenenlager? Zwei Mitarbeiter der Washington Post haben die Pandemie-Politik des früheren Präsidenten rekonstruiert. Was sie schreiben, ist nicht gerade schmeichelhaft.
Christoph Heusgen war außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Merkel und Botschafter bei den UN. Jetzt geht er in den Ruhestand – und berichtet, wie schwierig die Arbeit in den Jahren mit Trump war.
Private Spender sollen helfen, in Texas Grenzanlagen zu Mexiko zu finanzieren. Mit der „Mauer“, die Donald Trump seinen Anhängern einst versprach, machen nun auch andere Politik.
Millionen amerikanische Bürger können ihre Krankenversicherung behalten. Der Oberste Gerichtshof Gerichtshof hat eine Klage gegen die Gesundheitsreform abgewiesen. Das Urteil ist auch eine Niederlage für Donald Trump.
Mehrere republikanische US-Abgeordnete verlangen, dass der Corona-Experte Anthony Fauci entlassen wird. Fauci hatte die Corona-Politik des früheren Präsidenten Donald Trump immer wieder kritisiert. Joe Biden hat ihn zu seinem obersten medizinischen Berater gemacht.
Nach G7 und NATO trifft Joe Biden an diesem Dienstag die Spitzen der EU. Auch hier wird es um China und Russland gehen – und um die Frage, wie man Trumps Handelszölle wieder los wird.
Benjamin Netanjahu glich als Ministerpräsident Israels zuletzt immer mehr seinem Freund Donald Trump. Nun plant er eine Rückkehr wie einst Winston Churchill. Doch darüber entscheidet er nicht mehr allein.