Verfassungskonform
Barack Obama kann nach dem Urteil des Supreme Court erleichtert sein. Die Wahl gewonnen hat er damit noch nicht. Sein Herausforderer Romney wird den ausgebauten Sozialstaat, der die Bürger viel Geld kostet, als Feindbild nutzen.
Barack Obama kann nach dem Urteil des Supreme Court erleichtert sein. Die Wahl gewonnen hat er damit noch nicht. Sein Herausforderer Romney wird den ausgebauten Sozialstaat, der die Bürger viel Geld kostet, als Feindbild nutzen.
Für Amerikas Präsident Obama war der Juni nicht sehr erfolgreich. Er versucht, die Wähler von der Wirtschaftsentwicklung abzulenken. Doch mancher Schuss geht nach hinten los.
Barack Obama hat einen befristeten Abschiebestopp für junge illegale Einwanderer erlassen. Er setzte damit Teile eines Gesetzentwurfs durch, der zuvor im Kongress mehrfach am Widerstand der Republikaner gescheitert war.
Die Euphorie des Anfangs ist zwar längst verflogen - doch zumindest in Europa und Japan gilt der amerikanische Präsident Obama noch immer als vertrauenswürdig - und seine Wiederwahl als wünschenswert.
Mitt Romney hat sich unter anderem in Kalifornien bei den Vorwahlen der Republikaner weitere Stimmen für seine Präsidentschaftskandidatur gesichert. Unterdessen trotzte der republikanische Gouverneur Scott Walker in Wisconsin einem Abwahlversuch. Die Abstimmung im sogenannten „Swing state“ galt als wichtiger Stimmungstest.
Obama steht vor den Präsidentschaftswahlen mit dem Rücken zur Wand. Die Wirtschaft kommt nur schleppend in Gang. Verschuldung und Defizit steigen weiter und werden als Bedrohung der nationalen Sicherheit beklagt.
Der amerikanische Präsident spricht sich nun für die Homosexuellenehe aus - und geht damit ein Risiko ein: 50 Prozent der Amerikaner sind dafür, 48 Prozent gegen die gesetzliche Zulassung.
Der amerikanische Präsident hat sich erstmals für gleichgeschlechtliche Ehen in den Vereinigten Staaten ausgesprochen. Dem Sender ABC sagte er: „Gleichgeschlechtliche Paare sollten in der Lage sein zu heiraten.“
Die erste Anhörung im Prozess gegen die Hintermänner der Anschläge vom 11. September 2001 zog sich quälend lange hin. Die Angeklagten fühlten sich hinterher als Sieger.
Der designierte Kandidat der Republikaner verwendet in einer Grundsatzrede die Rhetorik des Präsidenten der achtziger Jahre - und gibt die Antwort auf Bill Clinton: „Es ist immer noch die Wirtschaft - und wir sind keine Dummköpfe.“
Die Vereinigten Staaten dürfen weiterhin die persönlichen Daten von europäischen Fluggästen auf Transatlantikflügen auswerten. Die Daten dürfen aber nicht mehr so lange gespeichert werden wie bisher.
Für Mitt Romney ist seine Familie ein Grundstein des Denken und Handelns. Eine alte Geschichte, die der republikanische Herausforderer Barack Obamas nicht los wird, stört allerdings das Bild.
Jetzt steht es fest: Das Duell im Kampf um die Präsidentschaft heißt Romney gegen Obama. Eine klare Wahl haben die Amerikaner in jedem Fall.
Die Kandidaten der Republikaner haben sich in ihrem quälenden Vorwahlkampf nichts geschenkt. Doch die Risse zwischen Moderaten und Rechtskonservativen werden zu kitten sein, wenn am Ende ein Ziel die Parteiströmungen eint: Obama aus dem Weißen Haus zu vertreiben.
Der Mormone Mitt Romney wird Präsident Obama bei den Wahlen offiziell herausfordern. Lange suchten die rechtskonservativen Stammwähler der Republikaner nach einer Alternative - inzwischen aber hat Romney auch evangelikale Christen und Anhänger der „Tea Party“ auf seiner Seite.
Der Republikaner Rick Santorum steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur in Amerika aus. Damit wird Mitt Romney aller Wahrscheinlichkeit nach Herausforderer von Präsident Barack Obama - nicht zu dessen Unbehagen.
Der Innenausschuss des Europäischen Parlaments hat für das geplante Abkommen zur Weitergabe von Fluggastdaten zwischen der EU und Amerika gestimmt. Damit nähert sich das Abkommen der Verabschiedung.
Bei den Vorwahlen der Republikaner im amerikanischen Staat Louisiana setzte sich der frühere Senator von Pennsylvania deutlich gegen seinen schärfsten Konkurrenten Mitt Romney durch.
Das amerikanische Militär hat den Amokläufer, der 16 Afghanen getötet hat, außer Landes gebracht. Präsident Obama schließt nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister Cameron einen zügigeren Abzug aus Afghanistan aus.
Die Bluttat eines vermutlich verwirrten Soldaten hat in Amerika ein politisches Erdbeben ausgelöst. Doch Obama will die amerikanischen Truppen nicht schneller aus Afghanistan abziehen - trotz der zunehmenden Kriegsmüdigkeit.
Der wichtigste Tag im Vorwahlkampf der Republikaner ist vorbei: Mitt Romney gewinnt in Ohio, Alaska, Idaho, Massachusetts, Vermont und Virginia, Rick Santorum in North Dakota, Oklahoma und Tennessee, Newt Gingrich in Georgia. Entschieden ist aber auch nach dem „Super Dienstag“ noch nichts.
Putins Reformversprechen nach der Präsidentenwahl hinken der Wirklichkeit meilenweit hinterher und erinnern zunehmend an Chruschtschow. Außenpolitisch könnten sich die Beziehungen zu Amerika ernsthaft abkühlen - mit Folgen auch für Europa.
Eine höchstrichterliche Entscheidung hat 2010 die Finanzierung von Wahlkämpfen in den Vereinigten Staaten auf den Kopf gestellt. Es gibt für Spenden keine Limits mehr.
Der Republikaner Santorum ist als Rechtskonservativer im Aufwind. Dem Präsidenten warf er nun eine „falsche Theologie“ vor. Im ganzen Land tobt der Kulturkampf.
Obama will das „Verebben der Kriegszeit“ hervorheben, die Republikaner warnen vor griechischen Verhältnissen: Die amerikanischen Budgetentwürfe haben nur Signalcharakter.
Der frühere Senator von Pennsylvania, Rick Santorum, hat den Siegeszug des erfolgsverwöhnten Mitt Romney vorerst gestoppt - und mit Missouri, Minnesota und Colorado gleich drei Vorwahlen gewonnen.
Nach Mitt Romneys Sieg in Florida sind die Erwartungen seiner Anhänger auch für Nevada groß, wo an diesem Samstag die Vorwahlen stattfinden. In den Umfragen führt Romney - selbst in dieser Hochburg der „Tea Party“.
Die Nato hat am Donnerstag betont, dass der Abzugsplan aus Afghanistan trotz des früheren Abzugs der Franzosen weiterhin gelte. Der amerikanische Verteidigungsminister Panetta wies aber darauf hin, dass schon 2013 für die Übergangsphase ein „entscheidendes Jahr“ sei.
Mitt Romney schickt im Kampf gegen Newt Gingrich seine Frau an die Front. Sie ist sein bestes Argument - mit ihr kann er das wenig konservative Privatleben des Konkurrenten ausschlachten.
Mitt Romney hat vor der Vorwahl in Florida an diesem Dienstag besonders die Latinos umworben. Spanisch spricht er zwar nicht, er vertraut anderen Argumenten - die er von seinem Sohn Craig vortragen lässt.
Noch vier Männer kämpfen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur. In den Umfragen liegen Mitt Romney und Newt Gingrich vorn - auch in Florida, wo am Dienstag die nächsten Vorwahlen stattfinden. Die beiden verbindet mehr, als sie trennen würde.
In seiner Rede zur Lage der Nation hat Präsident Obama das Terrain abgesteckt, auf dem er seinen Herausforderer zur Strecke bringen will: die Stichworte sind soziale Gerechtigkeit und faire Steuerpolitik. Die Frage ist, ob das die Enttäuschung über seine eigene Wirtschaftsbilanz trumpfen kann.
Mitt Romney zahlt circa 15 Prozent Steuern - weil er im Wesentlichen von Zinseinkünften lebt. Das ruft nicht nur den Zorn der Demokraten hervor, sondern längst auch den Spott der Konkurrenten um die republikanische Kandidatur.
Nach dem Sieg in Iowa hat der Republikaner Mitt Romney auch die Vorwahl in New Hampshire gewonnen. Der frühere Gouverneur von Massachusetts siegte mit 16 Prozentpunkten Vorsprung.
William Daley hat als Stabschef für Obama die Beziehungen zur Wall Street sowie zu den Abgeordneten und Senatoren gepflegt. Doch beides ist vor der Wahl nicht mehr so gefragt.
In New Hampshire findet an diesem Dienstag die zweite Runde der Vorwahlen der Republikaner statt. Für Jon Huntsman ist diese Wahl besonders wichtig, Mitt Romney liegt weiter vorn.