Der Notfall-Präsident
Wenn Donald Trump vereidigt wird, wird ein Mann die Zeremonie an einem geheimen Ort fernab von Washington verfolgen. Er ist wichtiger, als man denkt: Im Ernstfall würde er der nächste amerikanische Präsident.
Wenn Donald Trump vereidigt wird, wird ein Mann die Zeremonie an einem geheimen Ort fernab von Washington verfolgen. Er ist wichtiger, als man denkt: Im Ernstfall würde er der nächste amerikanische Präsident.
Viele Musiker haben dem neuen Präsidenten für seine Amtsübernahme-Party abgesagt, nicht aber der Country-Star Toby Keith. Der ist zwar angeblich sein Leben lang Anhänger der Demokraten gewesen, besingt aber vor allem die Welt der typischen Trump-Wähler.
Mit sich und seiner Politik im Reinen - so präsentiert sich der scheidende Präsident auf seiner letzten Pressekonferenz. Doch es gibt auch nachdenkliche Zwischentöne. Dass ein Mann wie Trump sein Nachfolger wird, ist Obamas ganz persönliche Niederlage.
Für Trumps Amtseinführung wird in Washington mit heftigem Protest gerechnet. Warum sich die Stadt trotz allem mit den neuen Nachbarn arrangieren werden.
Der Strafnachlass Mannings bringt Obama Kritik. Und das nicht nur von den Republikanern. Die Äußerungen zeigen, wie sich die Fronten in der Debatte um Whistleblowing verschoben haben.
John Lewis ist wegen seines Einsatzes für Schwarze fast getötet worden. Doch laut Trump steht der Bürgerrechtler nur für „Gerede, Gerede, Gerede“. Zuvor hatte Lewis erklärt, er werde nicht zur Amtseinfühung kommen.
Zwei Charaktere auf zwei Bühnen: Donald Trump und Rex Tillerson skizzieren Grundzüge ihrer zukünftigen Außenpolitik. Vieles bleibt vage, beim Verhältnis zu Russland lassen sich aber Korrekturen erkennen.
Die größte Reform des amerikanischen Sozialsystems könnte schon bald Geschichte sein. Mit einer Abstimmung hat der von den Republikanern dominierte Senat die mögliche Aufhebung eingeleitet. Die Demokraten reagieren entsetzt.
Russland soll nach einem Geheimdossier über brisante Informationen über Donald Trumps Liebesleben und seine guten Verbindungen nach Moskau verfügen. Jetzt fragt sich ganz Amerika: Ist das Material echt?
Der künftige Präsident gibt seinem Schwiegersohn Kushner ein Amt im Weißen Haus. Kaum jemandem vertraut er mehr als Ivankas Ehemann. Das Verhältnis war nicht immer so innig.
Berichte eines früheren Agenten sorgen für Aufregung in Washington: Hat die russische Regierung kompromittierendes Material über Donald Trumps Privatleben gesammelt? Die amerikanischen Geheimdienste nehmen die Hinweise ernst – Moskau dementiert.
Einst galt Russland den Republikanern als Staatsfeind Nummer eins. Die Zeiten haben sich geändert. Weil Trump mit Putin anbandelt, tun es ihm seine Parteikollegen gleich – mit teils wirren Kehrtwenden. Ein Gastbeitrag.
Die amerikanischen Geheimdienste überlegen, wie sie die Aufmerksamkeit des Präsidenten Trump finden. Das wird nicht einfach, ist aber innovativ. Notfalls wollen sie ihm einen Twitter-Feed basteln.
Die Beziehungen zwischen Russland und Amerika sind auf dem Tiefpunkt. Doch Trump glaubt weiterhin nicht an die Hacker-Vorwürfe der amerikanischen Geheimdienste. Und will mit Russland die Welt retten.
Er kritisierte Angela Merkel für die Enthaltung zum Libyen-Einsatz 2011 und war amerikanischer Botschafter in Berlin. Nun soll Dan Coats den jetzigen Geheimdienstdirektor James Clapper ablösen.
Barack Obama warnt davor, Russlands Staatschef Putin eher Glauben zu schenken als den amerikanischen Geheimdiensten. Die machen Moskau für die Hackerangriffe auf die Demokraten verantwortlich. In ihrem Bericht fällt auch ein prominenter deutscher Name.
Russland soll versucht haben, Trumps Konkurrentin Clinton bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl zu verunglimpfen und ihre Sieg-Chancen zu verringern. Das geht aus einem Bericht amerikanischer Geheimdienste hervor. Die Order habe es von höchster Stelle gegeben.
Amerikanische Agenten haben abgehört, wie russische Beamte den Wahlsieg Trumps feierten. Das berichtet die „Washington Post“. Die Hinweise sollen am Freitag dem künftigen Präsidenten präsentiert werden.
James Clapper, Chef der amerikanischen Geheimdienste, hat zu den russischen Hackerangriffen vor dem Senat Stellung genommen. Einer seiner letzten Auftritte: Trump will einen Nachfolger ernennen – mit viel Deutschland-Erfahrung.
Barack Obama bemüht sich, das Erbe seiner Präsidentschaft zu retten. Aber das ist nicht einfach. In einem Brief an die Amerikaner und einem Fachaufsatz zieht er Bilanz – und stellt Forderungen an seinen Nachfolger.
Wieder lockt Wikileaks potentielle Informanten mit Geld: 20.000 Dollar soll bekommen, wer einen Mitarbeiter der Regierung Obama bloßstellt, weil er Daten vernichtet hat.
Gleich zu Beginn der Parlamentssaison hat Donald Trump ein Machtwort gesprochen – und die Partei reagiert. Dem künftigen Präsidenten genügt ein Tweet, um die Meinung der Republikaner zur Korruptionsaufsicht zu ändern.
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit will Barack Obama einige Guantánamo-Häftlinge freilassen. Sein Nachfolger stellt sich nun entschieden dagegen. In einer anderen Sache zieht Amerikas Regierung derweil ein eindeutiges Fazit.
Die Republikaner versprachen, „den Sumpf trockenzulegen“, doch jetzt torpedieren sie überraschend die unabhängige Korruptionsaufsicht im Repräsentantenhaus. Nicht nur die Demokraten sind entsetzt.
Ein neuer Präsident in Amerika, dazu Wahlen in Frankreich und Deutschland: Europa geht unsicheren Zeiten entgegen. Doch für Grabreden ist es (noch) zu früh. Ein Kommentar.
Der scheidende Präsident macht ernst: Barack Obama hat eine Anordnung mit Sanktionen gegen Russland unterzeichnet und verweist damit 35 russische Geheimagenten des Landes. Grund dafür sind nicht nur Hackerangriffe im Wahlkampf.
Amerika sollte keine Strafmaßnahmen gegen Russland wegen mutmaßlicher Hackerangriffe aussprechen, sagt der künftige Präsident Donald Trump. Zuvor hatten Medien berichtet, Obama werde Sanktionen für Störaktionen im Wahlkampf verhängen.
Die gehackten E-Mails der Demokraten haben möglicherweise Konsequenzen für Russland. Wie ein amerikanischer Fernsehsender berichtet, bereitet Barack Obama Strafmaßnahmen gegen Russland vor.
Die jüngste UN-Resolution gegenüber Israels Siedlungspolitik markiert ein historisches Novum. Zum ersten Mal macht die amerikanische Regierung nicht von ihrem Vetorecht Gebrauch. Kerrys Grundsatzrede und Netanjahus Reaktion sind weitere Wegpunkte einer zerrütteten Beziehung.
Barack Obama wollte mehr sein als der erste Schwarze im Weißen Haus. Er verstand sich als linker Ronald Reagan und baute das Land um. Doch nach acht Jahren steht das erneuerte Amerika auf schwankendem Grund.
Barack Obama ist sich sicher: Donald Trump hätte gegen ihn keine Chance gehabt. Doch Amerikas Verfassung verhindert eine dritte Amtszeit des Präsidenten. Die Reaktion von Trump lässt nicht lange auf sich warten.
Russland habe als einziges an einen Sieg Donald Trumps im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf geglaubt, sagt Präsident Putin. Er hoffe auf ein gutes Verhältnis zur künftigen amerikanischen Regierung.
Die Vorweihnachtszeit ist im politischen Amerika alles andere als besinnlich. Heute tritt das Wahlmännerkolleg zusammen, das Donald Trump zum Präsidenten machen soll. Der Widerstand dagegen ist groß.
Der Schriftsteller T. C. Boyle schrieb schon vor 21 Jahren in seinem Roman „América“ über Rassismus und Spaltung in seiner Heimat. Nach Trumps Wahl ist die Geschichte aktueller denn je. FAZ.NET hat mit Boyle über den Zustand Amerikas gesprochen.
Wird Donald Trump wirklich Amerikas neuer Präsident? 538 Wahlleute geben am Montag ihre Stimme ab. Sie berichten von einem enormen Druck, die Präsidentschaft des Republikaners doch noch zu verhindern.
In Amerika gibt es schon lange „Primaries“. Jetzt haben sich offene Vorwahlen auch in Frankreich etabliert. Mit ihnen zeigt sich Demokratie von ihrer unberechenbaren Seite.