Deutschland ist auf Biden nicht vorbereitet
Der neue amerikanische Präsident wird einiges von Donald Trumps Außenpolitik übernehmen. Er will nicht, dass die Europäer Putin stärken, und er hat sich von China-Illusionen verabschiedet.
Der neue amerikanische Präsident wird einiges von Donald Trumps Außenpolitik übernehmen. Er will nicht, dass die Europäer Putin stärken, und er hat sich von China-Illusionen verabschiedet.
Das Kabinett des neuen Präsidenten ist ein politisches Signal. Doch auch wenn sich viele bekannte Gesichter darunter finden: Die Präsidentschaft Bidens kann keine dritte Amtszeit Obamas werden.
Für Afrika hat sich Donald Trump kaum interessiert, seine Staaten verunglimpfte er rüde. Von seinem Nachfolger Joe Biden erhoffen sich viele Afrikaner wieder eine stärkere Partnerschaft.
Der Impeachment-Prozess gegen Donald Trump soll erst am 9. Februar eröffnet werden. Bis dahin hoffen die Demokraten auf neue Skandale, die der Anklage weitere Munition liefern.
Biden bekräftigt, das Schlimmste stehe den Amerikanern in der Corona-Pandemie noch bevor. Erleichterung ist nur bei seinem medizinischen Berater Anthony Fauci zu spüren.
Der amerikanische Immunologe Fauci zeigt sich erfreut über den Amtsantritt von Joe Biden. „Wir lassen die Wissenschaft sprechen“, versprach er. Bei Trump habe er das Gefühl gehabt, ihm nicht ohne negative Folgen widersprechen zu können.
Der führende Republikaner Mitch McConnell will erst Mitte Februar über das Impeachment von Donald Trump im Senat verhandeln. Der Vorschlag könnte auch dem neuen Präsidenten Joe Biden helfen.
An seinem ersten Tag im Amt geht Joe Biden sogleich an die Arbeit. Nach seinem Plädoyer für die Einheit der Nation korrigiert er zahlreiche Entscheidungen seines Vorgängers.
Viele Politiker drücken nach Bidens Amtseinführung ihre Hoffnung auf einen Neustart in ihrem Verhältnis zu Amerika aus. Brasiliens Präsident, der Trump bis zuletzt die Treue hielt, wirbt in einem Brief für ein weitreichendes Freihandelsabkommen.
Wer befreit die moderate Rechte in Amerika aus dem Griff der Extremisten? Dem demokratischen Präsidenten allein kann das nicht gelingen. Aber eine bessere Gelegenheit als jetzt wird es so bald nicht geben.
Neben dem Präsidentenamt kontrollieren die Demokraten in den Vereinigten Staaten auch wieder beide Kongresskammern - erstmals seit einem Jahrzehnt.
Der neue amerikanische Präsident ordnet schon kurz nach Amtsantritt eine Rückkehr der Vereinigten Staaten zum Pariser Klimaabkommen und zur WHO an. Auch hebt er Einreiseverbote auf und stoppt den Mauerbau zu Mexiko. Insgesamt unterschreibt er 17 Dekrete.
Am Tag der Amtseinführung leitet der neue Präsident Biden die Rückkehr Amerikas in ein wichtiges internationales Abkommen ein. Er kommentiert auch den Brief, den ihm Trump im Oval Office hinterlassen hat.
Die Bundeskanzlerin freut sich nach der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten auf ein „neues Kapitel deutsch-amerikanischer Freundschaft“. Andere Staats- und Regierungschefs gratulieren Biden und Harris ebenfalls – darunter auch ein Trump-Fan.
Joe Biden hat auf den Stufen des Kapitols den Amtseid abgelegt. Amerika und der Welt verspricht er einen Neuanfang: „Meinungsverschiedenheiten müssen kein Grund für totalen Krieg sein.“ Trump sagt: „Wir kommen wieder.“
Amerikas scheidender Präsident hat in seiner Abschiedsrede eine positive Bilanz seiner Amtszeit gezogen und zu einem Gebet für die neue Regierung aufgerufen. Seinen Nachfolger Joe Biden erwähnt Donald Trump dabei allerdings nicht.
Hunde, Kameras und Tausende Soldaten: Zur Amtseinführung Joe Bidens morgen in Washington werden abermals gewaltsame Proteste erwartet. Szenen wie zur Erstürmung des Kapitols sollen diesmal verhindert werden.
Impeachment-Verfahren +++ Impfbereitschaft +++ Öffentlich-rechtlicher Rundfunk +++ Caterina Valente
Neue Umfragen zeigen: 64 Prozent der Republikaner unterstützen weiterhin Donald Trump – trotz der Erstürmung des Kapitols. Über die Hälfte wünscht sich eine zweite Amtszeit. Wie konnte sich die Trump-Basis derart radikalisieren?
Die künftige Sprecherin des neuen amerikanischen Präsidenten begründet die Ankündigung mit Bedenken seiner medizinischen Berater.
Zwei der umstrittensten Politiker der vergangenen Jahrzehnte werden plötzlich mit Lob überschüttet: George W. Bush und Dick Cheney. Weil sie sich gegen Trump positionieren. Manche sehen die Republikaner schon auf dem Weg der Heilung.
Schon als Obamas Vize war Biden gegen das Projekt, das Trump neu belebt hat. Kritiker befürchten durch den Bau der Pipeline starke Umweltschäden. Der Gouverneur der kanadischen Provinz Alberta wiederum ist „tief besorgt“ über die Folgen eines Baustopps.
Findet die CDU nach dem Parteitag zur Einigkeit zurück? Was wird aus Friedrich Merz? Und was bedeutet die Wahl Armin Laschets für die Kanzlerkandidatur? Fragen an den CSU-Vorsitzenden Markus Söder.
Richard Mack ist der Anführer von Regierungsgegnern unter Amerikas Polizisten. Er glaubt an das Recht auf bewaffneten Widerstand. Im Interview erklärt er, was Leute wie ihn antreibt.
Während Polizei und Nationalgarde Washington in eine Festung verwandeln, kündigt Joe Bidens künftiger Stabschef Maßnahmen für Tag eins an. „Executive Orders“ in Sachen Klimaabkommen, Einwanderung und Pandemie stehen auf dem Programm.
Das FBI ist vor der Zeremonie zur Amtseinführung Joe Bidens besorgt über das Gewaltpotential. Nach der Blamage am 6. Januar im Kapitol wollen die amerikanischen Sicherheitsbehörden am Mittwoch auf Nummer Sicher gehen.
Amerikas künftiger Präsident tritt sein Amt zu einer Zeit an, in der die Corona-Pandemie in den Vereinigten Staaten wilder tobt denn je. Die Impfung der Bevölkerung kommt nur schleppend voran. Joe Biden präsentiert nun Pläne, wie er das ändern will.
Donald Trump hat Amerikas Politik in vier Jahren umgepflügt wie wenige Präsidenten vor ihm. Er regierte per Verordnung und mit Twitter. Eine Bilanz.
Ist ein Militärputsch in Amerika ausgeschlossen? Der Verfassungsrechtler Russell Miller über Neuland und Hoffnung in einem System des Scheiterns.
Nur zehn republikanische Abgeordnete stimmen für ein zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump. Der Präsident verfügt auch noch in seiner größten Krise über starken Rückhalt.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten muss sich ein Präsident einem zweiten Amtsenthebungsverfahren stellen. Im Repräsentantenhaus stimmten auch zehn Republikaner für ein Impeachment gegen Donald Trump.
Im Kongress richten sich alle Blicke auf Mitch McConnell. Will er Donald Trump nur zügeln? Oder seine Partei von ihm frei machen?
Die Staatsanwaltschaft geht nach dem Sturm auf das Kapitol davon aus, schon bald „Hunderte“ mutmaßliche Täter anzuklagen. Donald Trump weist den Vorwurf der Anstiftung zum Aufruhr von sich und spricht von der „Fortsetzung der größten Hexenjagd“ gegen sich.
Amerikas Sicherheitsbehörden bereiten sich schon auf die nächsten gewaltsamen Proteste von Trump-Anhängern vor. Doch nach dem Sturm auf das Kapitol stellt sich die Frage: Gab es Helfer im Inneren?
Die wichtigste Priorität des künftigen Präsidenten ist Amerikas Versöhnung mit sich selbst. Nur so werden die Vereinigten Staaten auch außenpolitisch wieder stark. Eine Analyse.
Nicht nur Donald Trump und seine Berater mobilisierten seit Monaten zum „Widerstand“ gegen das Wahlergebnis, sondern auch viele rechte Aktivisten. Dass die Gewalt eskalierte, verbuchen sie als Erfolg – und wollen wiederkommen.