Leserbriefe vom 27. Februar 2025
Neues Wahlrecht +++ Wolfgang Thierse im Interview +++ „Einig Vaterland?“ +++ Bildungskrise +++ Konfuzius-Rezeption in Europa +++ Lob für die F.A.Z.
Neues Wahlrecht +++ Wolfgang Thierse im Interview +++ „Einig Vaterland?“ +++ Bildungskrise +++ Konfuzius-Rezeption in Europa +++ Lob für die F.A.Z.
Die Serie „Zero Day“ spiegelt das Chaos, das gerade in den USA herrscht, auf geniale Weise. Ein Hackerangriff führt zu einer Katastrophe, das Land droht zu zerbrechen. Robert de Niro glänzt als Ex-Präsident, der Verschwörer aufspürt.
Die Union sorgt mit 551 Fragen zur „politischen Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ für Diskussionen. Die SPD fordert einen Rückzug der Anfrage. Lob kommt von der AfD.
Erschöpft wodurch? Erschöpft durch den Wahlkampf, die Niederlage und die eigenen Leute – und erschöpft durch sich selbst.
Der britische Premierminister reist mit historischen Appellen zu Donald Trump. Aber Starmer hat auch einen höheren Wehretat im Gepäck – und die britische Monarchie, die eine Rolle in seiner Taktik spielen könnte.
Es gibt amerikanische Vorschläge für einen Frieden mit Moskau. Präsident Donald Trump, aber auch die Europäer sollten sie ernsthaft prüfen, meint der Leibniz-Friedensforscher.
Die AfD in Hessen will ein Projekt für Demokratieförderung vollständig streichen. Damit stößt sie im Landtag auf entschiedenen Widerspruch. Die größte Bedrohung ist der Rechtsextremismus, wie Innenminister Poseck hervorhebt.
SPD-Chef Lars Klingbeil kritisiert die parlamentarische Anfrage der Unionsfraktion zur Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen scharf. Der Antrag stelle Organisationen, die sich für Demokratie einsetzten, „an den Pranger“, so Klingbeil.
Ein monarchischer Blogger, ein lateinischer Kirchenvater, ein Techmilliardär aus Deutschland: Der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance beruft sich auf postliberale und staatsfeindliche Vordenker. Wer sind sie?
Die FDP kann eine politische Marktlücke füllen. Diejenigen, die sie hoffentlich bald erneuern, sollten sich aber vor modischen Attributen wie öko-, sozial-, national- oder links-liberal hüten.
Die Linke +++ Schwierige Regierungsbildung +++ Auschwitz-Gedenken +++ 100 Jahre Quantenphysik
Als Lobbyistin für eine offene Wirtschaft sorgt sich die Dresdener Unternehmerin Sylvia Pfefferkorn vor der AfD. Warum sie dafür steht, dass Unternehmer „nicht wie vor neunzig Jahren hart nach rechts“ abbiegen.
Deutschland und Europa sind fassungslos über Donald Trump. Aber wenn sie nicht gegängelt werden wollen, müssen sie sich den neuen Regeln der Weltbühne anpassen.
Die Vereinigten Staaten und Russland angenähert, Europa provinzialisiert: Für den Kontinent drohen einige Albträume des 19. Jahrhunderts wahr zu werden
Mehr Gelassenheit, bitte: Für das scheinbar sprunghafte Wahlverhalten der Jungen werden hektisch Erklärungen gesucht. Doch was ist daran eigentlich so schlimm?
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Europa bei seinem Besuch im Weißen Haus eine Stimme gegeben. Er meint, seinem Ziel in Washington einen Schritt nähergekommen zu sein.
Der politische Herausgeber der F.A.Z., Berthold Kohler, appelliert an die Verantwortlichen von Union und SPD, möglichst schnell und klar Koalitionsvereinbarungen zu treffen.
Der CDU-Vorsitzende muss eine stabile Regierung bilden, die einigermaßen gerade auf den versprochenen Bahnen bleibt. Das hängt allerdings nicht nur von ihm ab.
Bei Louis Klamroth erörtern Politiker aus der zweiten Reihe, wie groß der bevorstehende Politikwechsel nun wirklich wird. Über weite Strecken fallen sie in die erprobte Wahlkampfrhetorik zurück, bis es plötzlich spannend wird.
Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel will die „Oppositionsführung“ übernehmen – und kritisiert CDU-Chef Friedrich Merz für seine „undemokratische Blockadehaltung“ gegenüber ihrer Partei.
Industriepräsident Leibinger fordert eine klare Agenda, damit die deutsche Wirtschaft wieder auflebt. Was passieren sollte, bevor Friedrich Merz die Schuldenbremse lockert.
Was ostdeutsche und junge Wähler verbindet: Die Begeisterung für die politischen Extreme resultiert aus fehlender Zugehörigkeitserfahrung. Das bringt das bundesdeutsche Demokratiemodell in Gefahr.
Vorgestern galt die Jugend als grün, gestern als rechts, jetzt wählt sie auf einmal radikal links. Das lässt sich erklären – ist aber keine gute Nachricht für die Demokratie.
Die Wahlrechtsreform bestraft CDU-Kandidaten. Doch darf darüber nicht vergessen werden, dass die Union in Frankfurt zum dritten Mal stärkste Kraft geworden ist.
Die AfD punktet vor allem bei Wählern aus unteren und mittleren Einkommensschichten. Das liegt am Programm – aber nicht nur.
Die Bundestagswahl hat den Weg zu einer schwarz-roten Regierung geebnet, nächste Woche sollen die Verhandlungen beginnen. Mit Blick auf die internationale Krise ist Tempo gefragt.
Die Bundestagswahl zeigt die Spaltung zwischen Stadt und Land, Ost und West. Wieso die Grünen trotz schlechten Abschneidens zwölf Direktmandate holten – und wo in Deutschland die Ampel theoretisch noch eine Mehrheit hätte. Die Datenanalyse.
Mehr Beistand kann sich die AfD nicht wünschen: Musk und Vance trommeln für sie, russische Desinformation will die rechtsextreme Partei in Deutschland an die Macht bringen. Bei der Bundestagswahl machte sich das bemerkbar.
Ursula Groden-Kranich siegt im Wahlkreis Mainz und kommt dennoch nicht in den Bundestag. SPD-Politiker Daniel Baldy zieht über die Landesliste ein.
Trotz Rückschlägen bleiben die Frankfurter Grünen zuversichtlich und richten den Blick auf die Kommunalwahl 2026. Kämpferisch zeigt sich Bundestagsabgeordneter Omid Nouripour, auch wenn er das Direktmandat nicht hat verteidigen können.
Amtsinhaber Steffen Bonk hat die Bürgermeisterwahl in Steinbach klar gewonnen. Sein parteiloser Herausforderer Helmut Jiménez zeigt sich dankbar für die Erfahrung.
Bei der Bürgermeisterwahl in Steinbach im Taunus hat der CDU-Kandidat klar gewonnen. Aber auch der parteilose Herausforderer darf sich freuen.
Nach der Wahl sprechen die Kandidaten des Wahlkreises Hochtaunus/Oberlahn über die Ergebnisse. Markus Koob bleibt Bundestagsabgeordneter, Katja Adler von der FDP verliert das Mandat.
Nicht nur das politische System, auch unsere Freiheit ist in Gefahr. Wir müssen unsere großartige Republik viel entschiedener verteidigen: gegen äußere Feinde und deren willige Helfer im Inneren. Europa braucht neue Krieger.
Ein Deal mit Putin, bei dem sich die Ukraine Russland ergeben soll, wäre verhängnisvoll für Europa und die Demokratie. Wenn Europa nicht handelt, werden andere über sein Schicksal entscheiden.
Ein Berliner Gericht billigt, dass eine propalästinensische Demonstration wegen des Gebrauchs arabischer Gesänge aufgelöst wird. Ist diese Sprache mittlerweile so mit Terrorismus assoziiert, dass selbst ihr Gebrauch ein Fall für die Polizei ist?