„Innerlich brennst du vor Hass“
Die Belarussin Palina Scharenda-Panasjuk verbrachte mehr als vier Jahre in Lukaschenkos Gefängnissen, fast ein Jahr davon in Strafisolation im Karzer. Hier erzählt sie, wie sie überlebte.
Die Belarussin Palina Scharenda-Panasjuk verbrachte mehr als vier Jahre in Lukaschenkos Gefängnissen, fast ein Jahr davon in Strafisolation im Karzer. Hier erzählt sie, wie sie überlebte.
Der ukrainische Oppositionsführer Petro Poroschenko fordert die eigene Regierung auf, um die Gunst Washingtons zu kämpfen. Die amerikanischen Forderungen an Kiew sieht er als Teil des Verhandlungsprozesses.
Die deutsche Politik scheint nicht zu wissen, wie das Regime von Erdoğan tickt. Mit dem möglichen Stop der Eurofighter-Lieferung bringt sie die Opposition in große Gefahr.
Jens-Christian Wagner, Direktor der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, hält dem ZDF vor, es kneife vor der AfD. Das lässt der Sender nicht auf sich sitzen. Daraufhin gibt Wagner seiner Kritik eine generelle Richtung.
Am Ende seines „Zauberbergs“ schildert Thomas Mann den Ersten Weltkrieg – mit Worten, die an Ernst Jüngers „Stahlgewitter“ erinnern. Eine neue Analyse zeigt: Das war wohl kein Zufall.
Apple und Meta schreien Zeter und Mordio, weil die EU-Kommission eine Buße von 700 Millionen Euro gegen sie verhängt. Dabei ist die Strafe milde. Und mit Handelskrieg hat das gar nichts zu tun.
Auf den Laufstegen sind Anzüge zu sehen, der neueste Trend heißt „Office Core“. Ist das das Ende des „We should all be Feminists“-Zyklus in der Mode?
Eva-Maria Stoppkotte ist Juristin und ehrenamtliche Richterin. Im Interview spricht sie über KI-Herausforderungen für die Gremien und die Sorge um immer mehr Kontrolle.
Anwärter fürs Bundeskabinett haben Union und SPD viele. Anwärterinnen schon weniger. Unsere Datenanalyse zeigt, wie tief die Gründe dafür liegen.
Die Türkei driftet in die Autokratie – und Europa sieht zu. Seit Wochen ist Oppositionsführer Ekrem İmamoğlu in Haft, doch die Reaktion aus Brüssel bleibt auffallend leise, bedauert unser Kolumnist.
Der deutschstämmige Albert Wenger ist Investor in den USA. Im Interview spricht er über einen „gefährlichen Abbau des Rechtsstaats“, einen „fundamentalen Wandel“ in der Wirtschaft und die Chancen von KI.
Der Münchener Soziologe Armin Nassehi sieht eine neue Aufgabe für die Universitäten und verweist auf fruchtbare Enttäuschungen durch Wissenschaft.
Die ukrainische Gesellschaft ist widerstandsfähig. Sie weiß, was Krieg bedeutet – und kann Deutschland darum einiges lehren.
Die anhaltende Debatte über den richtigen Umgang mit der AfD zeigt, wie schwer wir uns mit potentiell verfassungsfeindlichen Parteien tun. Gegen sie vorzugehen ist genauso riskant, wie nichts zu tun. Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma?
Die Schauspielerin Rosie O’Donnell verbindet seit Langem eine erbitterte Fehde mit Donald Trump. Nun verlässt sie die USA – andere sind schon vorangegangen.
Cate Blanchett spielt in „Rumours“ eine deutsche Kanzlerin, die sich auf einem G-7-Gipfel gegen eine Zombie-Apokalypse wehren muss. Im Gespräch erzählt sie uns, warum Macht einsam macht.
Marco Rubio will den „bürokratischen Sumpf“ in seinem Ministerium trockenlegen. Probleme sieht er vor allem bei „linken Aktivisten“ in den Abteilungen für Demokratie, Migration und Menschenrechte.
Trumps Chefberater braucht, um den globalen „Tesla Takedown“-Protest zu diskreditieren, Sündenböcke. Seine Unterstützer machen sie für ihn aus – und werden durch Musks Post auf X zur digitalen Hetzjagd angestachelt.
Papst Franziskus wird im Petersdom im offenen Sarg aufgebahrt. In London finden Ukraine-Friedensgespräche statt. Die Frist zur Anfechtung des Ergebnisses der Bundestagswahl läuft ab. Und in Shanghai findet die größte Automesse der Welt statt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Amerika im freien Fall: In den USA wächst der Widerstand gegen Trump. Experten prognostizieren erschütternde Jahre der Vetternwirtschaft.
Die Leute von der AfD stehen in Ostdeutschland das ganze Jahr über auf den Marktplätzen. Politiker anderer Parteien sieht man fast nur im Wahlkampf. Sie alle sagen: Das ist hier die neue Normalität.
Dieter Hallervorden zeigt auf der „Friedensprozession“ in Dresden, dass man ihn beim Wort nehmen muss. Bei ihm werden Demokraten zu Nazis und wird Verteidigung zum Angriff. Im Kreml hört man so etwas gern.
Vor fünf Jahren starb der langjährige „konkret“-Herausgeber Hermann L. Gremliza. Die nun vorliegenden ersten beiden Bände seiner „Gesammelten Schriften“ erinnern daran, dass noch in seinen schärfsten Polemiken realpolitische Vernunft steckte.
Der frühere kongolesische Präsident will angeblich für Frieden in Ostkongo sorgen. Doch die Regierung in Kinshasa sieht dahinter Machtgelüste – und suspendiert seine Partei.
Eine frühere Spitzenbeamtin legt dar, wie Verwaltungen in Deutschland bürgernäher organisiert werden können. Aus dem Dilemma aller Pläne zum Bürokratieabbau weist sie jedoch keinen Ausweg.
Donald Trump versetzt die Welt in Unruhe. Nun geht es auch gegen die Fed. Das ist sowohl aktuell, als auch grundsätzlich keine gute Idee.
Seit den jüngsten Wahlen ist klar: Wir müssen anders über Nachhaltigkeit reden, wenn sie nicht scheitern soll. Plädoyer für eine hermeneutische Wende der Bioökonomie.
Das Regierungsprogramm von Union und SPD liest sich wie aus der Zeit gefallen. Statt entschiedener Antworten auf die Fragen der neuen Wirklichkeit gibt es Geschenke zum Wohlfühlen.
Schlechte Nachrichten ziehen uns runter. Sie zu meiden, muss nicht sein. Es gibt andere Strategien.
Soll die AfD wie andere Oppositionsfraktionen behandelt werden? Rein rechtlich dürfen die übrigen Fraktionen ihr zwar die Kollegialität verweigern. Verfassungspolitisch sind dennoch Zweifel an der Strategie angebracht.
Indien hat es geschafft, auf dem Mond zu landen. Im gleichen Land kriechen Männer wie Dharmveer in den Untergrund und entsorgen die Ausscheidungen der Gesellschaft – per Hand, so wie vor ihm schon seine Ahnen.
Die Demonstranten fordern Abrüstung, eine atomwaffenfreie Welt und das Ende von Kriegen. Deutschland müsse friedensfähig statt kriegstüchtig werden, sagt eine Aktivistin.
Der SPD-Generalsekretär spricht über die Koalitionsverhandlungen, seinen Plan zum Wiederaufbau der SPD und die guten Eigenschaften von Friedrich Merz.
Der US-Präsident geht die Federal Reserve hart an. Ein guter Ruf in der Bevölkerung ist der beste Schutz gegen Populisten.
Viele verbreiten Hass im Netz, sie singen sich den Frust in schönsten Tönen von der Seele: Vor 20 Jahren wurde in Birmingham der erste Beschwerdechor gegründet. Heute gibt es solche Ensembles weltweit – unter anderem in Frankfurt wird das vokale Lamento gepflegt.