Gegen jede Vernunft
Österreich erlaubt das Rauchen in Kneipen wieder, die EU liebäugelt mit einem Deal mit Trump – und die neuen Minister präsentieren ihr programmatisches Profil. Was sonst noch wichtig ist, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Österreich erlaubt das Rauchen in Kneipen wieder, die EU liebäugelt mit einem Deal mit Trump – und die neuen Minister präsentieren ihr programmatisches Profil. Was sonst noch wichtig ist, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat in dem Skandal um mutmaßlichen Datenmissbrauch zwar Fehler eingestanden – sein Unternehmen gerät dennoch immer stärker in die Defensive.
Millionen Niederländer haben am Mittwoch ihre Gemeinderäte neu gewählt. Erste Prognosen sehen die Rechtspopulisten weit vorn.
Sein umstrittener „Getto-Plan“ soll Ordnung in Problemviertel bringen. Im F.A.Z.-Interview spricht Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen über den Kampf gegen Parallelgesellschaften und den Wandel seines Landes.
Rückkehr der Gesellschaftskritik: In der Frankfurter Schirn ist von heute an die Ausstellung „Power to the People – Politische Kunst jetzt“ mit 43 zeitgenössischen Arbeiten zu sehen.
Nach dem Giftanschlag von Salisbury ist Britannien der neue Frontstaat des Westens gegen Moskau. Das zunehmend dreiste Verhalten Putins zwingt aber auch zu einer glaubwürdigeren Strategie der Abschreckung.
Rotterdam stand lange für Arbeitslosigkeit, Kriminalität und das Scheitern der Integration. Vieles läuft heute besser, doch die Populisten sind weiter erfolgreich. Das könnte sich bei der Kommunalwahl heute bestätigen.
Wegen der Verfolgung von Muslimen steht Burma massiv in der Kritik. Jetzt tritt ein enger Vertrauter von Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Sie selbst kann sein Amt nicht übernehmen.
Der Tiefpunkt ihres Ansehens scheint überwunden zu sein. Dennoch arbeiten Union und SPD auf Bewährung.
Nach monatelanger Verspätung ist es so weit: Angela Merkel präsentiert ihren Plan für die nächsten vier Jahre. Und selbst die Bahn erreicht ihr Ziel fast planmäßig. Wie immer pünktlich: Der FAZ.NET-Sprinter.
Mit Beratungszentren will Deutschland die Migrationsströme bremsen: Ausreisewilligen und Rückkehrern sollen Perspektiven im eigenen Land aufgezeigt werden. Aber in Tunesien wächst die Ungeduld.
Donald Trump empfängt den saudischen Kronprinzen im Weißen Haus – und hofiert Mohammed bin Salman dabei nach allen Regeln der Kunst. Dass die Saudis gute Abnehmer amerikanischer Waffen sind, daraus macht der Präsident keinen Hehl.
Der Druck auf das größte soziale Netzwerk der Welt wächst: Nicht nur die deutsche Justizministerin will den Konzern zur Rede stellen. Die Anleger an der Börse reagieren deutlich.
In Indien ist der Name des Massenmörders eine beliebte Marke: Was ein Schriftsteller erlebte, als er dort sein Buch über die Drogensucht der Nazis vorstellte.
Angesichts der internationalen Herausforderungen bemühen sich Kanzlerin Merkel und Polens Regierungschef Morawiecki um moderatere Töne. Gegenseitige Kritik vermeiden sie weitestgehend. Doch in der Sache bleiben sie hart.
Für den Machterhalt braucht Wladimir Putin Feindbilder und Bedrohungsbotschaften. Nach demokratischen Maßstäben ist seine Wahl eine Farce.
Über Sachsen wird gerne hergezogen. Dort hegen viele Groll gegen Berlin und den Westen. Doch wie kam es zu dem vorläufigen Zerwürfnis? Die deutsche Geschichte bietet Antworten.
Auf die Verlängerung von Putins Herrschaft muss der Westen mit Festigkeit und Einigkeit reagieren, nicht mit Vorleistungen und Nachgiebigkeit. Die Hoffnung auf „Wandel durch Annäherung“ ist verfehlt.
Der Schriftsteller Wladimir Kaminer glaubt, dass der russische Präsident sich für unsterblich hält. Dennoch wende sich das Volk von ihm ab. Aber für den drohenden Bedeutungsverlust gibt es eine Lösung: die DDR!
Der zunehmende Druck auf Facebook wegen des Umgangs mit Nutzerdaten lässt am Montag den Aktienkurs deutlich fallen. Immer mehr Politiker fordern eine stärkere Regulierung.
Welche Werte prägen die deutsche Gesellschaft? Darüber will die CDU-Politikerin Widmann-Mauz gerne diskutieren – aber möglichst konkret und ohne einen Begriff, der besonders bei der CSU beliebt ist.
Putin will den Anschein wahren, in Russland würden demokratische Prozesse geachtet. Doch die Präsidentenwahl ist keine Wahl, sie besteht aus Manipulation und Täuschung. Nie wurde die moderne demokratische Verfassung Russlands so wenig geachtet wie heute. Ein Gastbeitrag.
Der amerikanische Präsident plane nicht, den Sonderermittler Mueller zu entlassen, sagt Trumps Anwalt Ty Cobb. Twittertiraden hatten Medien und republikanische Senatoren am Wochenende in Aufruhr versetzt.
Auf dem Gipfeltreffen der Asean-Staaten mit Australien brechen unterdrückte Konflikte offen aus. Eine Friedensnobelpreisträgerin wird vorgeführt, ein Staatschef droht mit Prügel.
Man kann die Präsidentenwahl in Russland nicht nur als Farce abtun. Für Putin ist sie von großer Bedeutung. Ein Kommentar.
Donald Trump hat im Wahlkampf geschickt die sozialen Netzwerke genutzt. Eine Firma namens Cambridge Analytica soll ihm dabei zum Wahlsieg verholfen haben. Jetzt beendet Facebook die Zusammenarbeit.
Aus der New York Times schöpft Gesine Cresspahl in dem Roman „Jahrestage“ Hoffnung auf eine Demokratisierung der Tschechowslowakei. Ihre Freunde fordern sie unterdessen auf, Himmler zu erklären.
Seine Position war bekannt, Aufmerksamkeit bekommt der neue Innenminister trotzdem. Politiker fast aller Parteien finden die Diskussion über die Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland überflüssig.
Wladimir Putin ist die nächste Amtszeit als Präsident nicht mehr zu nehmen. Einen echten politischen Wettbewerb gibt es nicht – doch den Großteil der russischen Bürger stört das nicht.
Als erste deutsche Kanzlerin hat Angela Merkel ihren Platz in der Geschichte längst sicher. Einen weiteren Eintrag bekäme sie, wenn sie selbstbestimmt ihr Amt übergäbe. Sollte sie einer anderen bedeutenden Frau nacheifern wollen, bliebe ihr Zeit bis 2039.
Vor 15 Jahren wurde Erdogan zum Ministerpräsidenten gewählt. Seither ist er der mächtigste Mann in der Türkei. Wie hat er das Land verändert? Ein Rückblick mit dem Türkei-Experten Roy Karadag.
Als man noch an den grandiosen Durchblick auf die Gesellschaft glaubte: Ein Gespräch mit dem Soziologen Wolfgang Eßbach über Erfolge, Mythen und Irrwege der Achtundsechziger-Generation.
Die deutsche Tradition der „grobianischen Literatur“: Der berühmteste deutsche Manifest- und Zeitungartikelautor Karl Marx war ein sehr aufmerksamer Leser.
In einem Interview mit der F.A.Z. Woche wirft der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime der AfD vor, verfassungsfeindlich zu sein. Im Anschluss erhält Aiman Mazyek Morddrohungen. Einschüchtern lassen will er sich davon aber nicht.
Wie die Wahl von Angela Merkel vom Streit über Schwangerschaftsabbrüche bedroht war – und warum Thomas de Maizière und Horst Seehofer die Amtsübergabe im Innenministerium lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit vollziehen.
Frank-Walter Steinmeier ernennt die künftigen Bundesminister im Schloss Bellevue. In seiner Ansprache formuliert er noch mehrere Botschaften an das Kabinett.