Unsichtbare Islamisten
Der Verfassungsschutz in Deutschland sieht die Muslimbrüder als Gefahr für die Demokratie – trotz oder gerade wegen ihres gemäßigten Auftretens.
Der Verfassungsschutz in Deutschland sieht die Muslimbrüder als Gefahr für die Demokratie – trotz oder gerade wegen ihres gemäßigten Auftretens.
Madrid will sich im Konflikt mit der Region Katalonien nicht länger in die Rolle des Buhmanns drängen lassen – und startet eine PR-Offensive.
Chinas Drohungen gegenüber Taiwan rufen dort Trotz hervor – aber die Identitätsfrage ist auf der Insel eine heikle Angelegenheit.
Wenn die EU das Vertrauen der Bürger nicht noch mehr verlieren will, dann muss sie schnell etwas Elementares schaffen: einen europäischen Kommunikationsraum für den Widerspruch der Bürger. Ein Gastbeitrag.
Auf dem Fondskongress in Mannheim gab es zum Krisenherd Europa zwiespältige Meinungen. Die einen sehen weiterhin dessen Chancen. Andere, wie Friedrich Merz, warnen dagegen vor unterschätzten Risiken.
Facebook und Google lassen über Apple-Geräte Apps laufen, die Daten sammeln wie verrückt. Was passiert? Nicht viel. Schon bald haben sich die Tech-Konzerne wieder lieb.
Bundesweit soll die fundamentalistische Gemeinde auf 11.500 gewachsen sein. In der Salafisten-Hochburg Nordrhein-Westfalen jedoch ist der Anstieg offenbar gestoppt. Die Gefahr eines Anschlags sei aber weiterhin hoch.
Der malaysische Ministerpräsident Mahathir Mohamad behauptet, er sei kein Antisemit. Aber seine Wortwahl ist eindeutig. Ausgerechnet er ist nun Hoffnungsträger des Landes.
Auch wenn es vor Wahlen regelmäßig anders hieß: Erdöl hat man in der Türkei noch nicht gefunden. Jetzt soll der Hanfanbau die Inflation senken. Und wer Erdogans AKP die Stimme gibt, hat im Jenseits gute Karten.
Die amerikanische Demokratie verträgt sich sehr wohl mit einem christlichen Wertekanon, die Fundamentalisierung aber untergräbt sie.
Wenn sich Parität durchsetzt, verabschieden sich die deutschen Parlamente von der Vorstellung, die Abgeordneten müssten das „ganze Volk“ vertreten. Mit repräsentativer Demokratie hat das nicht mehr viel zu tun. Ein Kommentar.
In Rheinland-Pfalz soll künftig jeder Jugendliche in seiner Schullaufbahn eine Gedenkstätte besuchen, der Sozialkundeunterricht wird ausgebaut. Bildungsministerin Hubig stellt ein Maßnahmenpaket vor.
Der israelische Historiker und Holocaust-Überlebende Saul Friedländer hat die Deutschen aufgerufen, für Toleranz, Menschlichkeit und Freiheit, "kurzum: die wahre Demokratie" zu kämpfen.
Bei der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert der Holocaust-Überlebende Saul Friedländer an die „grundsätzliche moralische Verpflichtung“, das Existenzrecht Israels zu verteidigen.
Es gibt nur einen Grund, warum die amerikanischen Geheimdienste mit ihren Feststellungen Schlagzeilen machen: Donald Trump. Im Volk dürfte dessen Weltdeutung mehr Anklang finden. Ein Kommentar.
Für den erzrealistischen Politikwissenschaftler Stephen Walt setzt Donald Trump nur die aggressive Außenpolitik seiner Vorgänger fort. Doch diese Strategie sei gescheitert. Walt vertritt ein Gegenkonzept.
Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit seien die Werte der wahren Demokratie, mahnte der Holocaust- Überlebende bei der Gedenkstunde im deutschen Bundestag und wandte sich damit vor allem gegen nationalistische Strömungen.
Eine zentrale Aufgabe besteht nun darin, entweder zu erklären, warum wir eine europäische Regel brauchen – oder sie abzuschaffen. Ein Gastbeitrag.
Ein Foto von Henryk M. Broder mit der AfD-Chefin Alice Weidel sorgt in den sozialen Netzwerken für Aufregung. Der Vorwurf: Der „Welt“-Kolumnist hat seine Unabhängigkeit aufgegeben. Er selbst distanziert sich – und veröffentlicht seine Rede.
Zeit für ein neues Netzwerk zur Verwaltung der sozialdemokratischen Geschichte: Was folgt auf die abgewickelte Historische Kommission der SPD?
Feindbilder und Komplizen: Frankreichs Medien hinterfragen nach langen Wochen des Aufruhrs, wie sie über die „Gilets Jaunes“ berichten. Hat die Berichterstattung die Proteste befeuert?
London will den Brexit und doch nachverhandeln, die EU lehnt Nachverhandlungen aber ab. Wie geht es nun weiter? Fünf Szenarien im Brexit-Wirrwarr.
In Zimbabwe geht das Militär mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten vor. Die Wirtschaft liegt am Boden, die Inflation ist hoch – und die Machthaber schalten zeitweise das Internet ab. Droht wieder ein Putsch?
Einmal im Jahr kürt das Architekturmuseum die 25 besten Bauten. Ein Frankfurter Haus hat es nicht in diese Auswahl geschafft, dafür aber die Hafenschule aus der Nachbarstadt.
Die Türkische Gemeinde in Deutschland bietet eine Online-Beratung für Angehörige bei religiös begründetem Extremismus an. Es ist das erste Angebot dieser Art in Europa.
Auch bei uns lässt es sich besser bestechen – doch im Vergleich gibt es in der Bundesrepublik wenig Korruption. In einigen östlichen EU-Staaten wird hingegen mehr geschmiert als in Ruanda.
Die renommierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an einen Europäer in internationaler Verantwortung: Vor allem sein Einsatz für Flüchtlinge beeindruckt die Jury.
Rigorose Umweltpolitik setzt vor allem den armen Menschen in Deutschland zu. Mit der Brechstange durchgesetzt, bringen ehrenwerte Ziele den sozialen Frieden in Gefahr.
Jetzt auch politisch und mit Auto-Tune: Der Wortkünstler Dendemann hat nach acht Jahren ein neues Album gemacht. Was darf ein Deutschrapper der zweiten Stunde an seiner Musik verändern?
Vor 40 Jahren veränderten konservative Revolutionäre die Welt. Papst Johannes Paul II., Ajatollah Chomeini, Deng Xiaoping und Margaret Thatcher prägten nicht nur ihre eigenen Länder nachhaltig.
Hunderttausende Venezolaner haben sich schon nach Spanien abgesetzt. Und die Massenflucht dauert an. Die spanischen Behörden bekommen den Ansturm nicht mehr in den Griff.
Die politische Einflussnahme der Vereinigten Staaten auf Lateinamerika hat eine lange Tradition. Hinter der Solidarisierung mit dem venezolanischen Parlamentspräsidenten Guaidó steht offenbar mehr als politisches Interesse.
In der Arbeiterstadt Wolverhampton haben 60 Prozent für den Austritt votiert und das obwohl dieser voraussichtlich unzählige Jobs in Großbritannien vernichten wird. Wie ist die Stimmung in der Hochburg der Labour Party heute?
Die „Rotschals“ haben sich in Frankreich als Gegenbewegung zu den „Gelbwesten“ gebildet und sind am Sonntag gegen Gewalt und für Demokratie auf die Straße gegangen. Eine Steuerung durch die Regierung verneinen sie.
„Niemand kann uns ein Ultimatum stellen“, sagt der venezolanische Präsident im türkischen Fernsehen. Sein Land gehe derzeit durch einen „historischen Krieg“ – im Namen der Demokratie und Freiheit.
Die FDP-Generalsekretärin bekam knappe 86 Prozent der Stimmen. „Wir wollen Europa so verändern, dass es wieder leuchtet“, sagte Beer in ihrer kurzen Bewerbungsrede.