Welche Rolle spielt der Journalismus?
In der digitalen Öffentlichkeit stellt sich für Journalisten die Grundsatzfrage, was aus ihrer Zunft wird. Macht sie es richtig, sind wir unersetzlich. Ein Gastbeitrag.
In der digitalen Öffentlichkeit stellt sich für Journalisten die Grundsatzfrage, was aus ihrer Zunft wird. Macht sie es richtig, sind wir unersetzlich. Ein Gastbeitrag.
Ohne Meinungs- und Informationsfreiheit gibt es weder echte Demokratie noch freie Kunst. Dieses Menschenrecht wird aber vielerorts bedroht. Elf weltberühmte Künstler, feiern deshalb nun dieses Recht. Hier sehen Sie exklusiv ihre Arbeiten.
Der amerikanische Kongress will der Demokratiebewegung in Hongkong helfen. Amerika unter Trump aber hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und was passiert eigentlich in Berlin?
Er hat den Eisernen Vorhang erlitten - und ihn überwunden. Paul Lendvai erinnert sich.
Der amerikanische Senat hat es dem Repräsentantenhaus gleichgetan und einen Gesetzesentwurf zur Unterstützung der Protestler in Hongkong verabschiedet. China kündigt an, dagegen vorzugehen, sollte es implementiert werden.
Ist die Sorge um die Meinungsfreiheit ein aufgebauschtes Problem? Eine Diskussion an der Universität Hamburg im Rahmen der Hochschulrektorenkonferenz sucht Antworten auf diese Frage.
Kanzlerin Merkel hat Macrons „Rundumschlag“ kritisiert. Doch der Führungsanspruch des Franzosen wirkt nur deshalb so übermächtig, weil der deutsche Ausgleich fehlt.
Das Agrarpaket sei der Anfang vom Untergang der Landwirtschaft in Deutschland, sagt Christian Deyerling vom größten deutschen Gemüsevermarkter. Das Verbot von Herbiziden und Insektiziden werde ihn stark beeinträchtigen.
Jahrelang wurden Sozialhilfeempfänger in Norwegen zu Unrecht sanktioniert und sogar zu Haftstrafen verurteilt. Behörden und Gerichte wendeten Gesetze sehenden Auges falsch an. Wie konnte es dazu kommen?
Der frühere Präsident Boliviens, Evo Morales, fordert die Interimspräsidentin Áñez auf, der „Demokratie einen großen Gefallen“ zu tun. Bei seinen eigenen Zukunftsplänen gibt er sich bescheiden.
TV-Moderator Jan Böhmermann hat die vier Gutachten zu den Entschädigungsansprüchen des Hauses Hohenzollern veröffentlicht. Jetzt kann die Öffentlichkeit endlich frei über den Fall diskutieren.
Die Mosse-Vorlesungen an der Berliner Humboldt-Universität widmen sich der Klassentheorie. Den Auftakt machte ein vielgefragter Aufsteiger der Soziologenzunft, Andreas Reckwitz aus Frankfurt an der Oder.
In Hongkong ist die Lage an der von Demonstranten besetzten Polytechnischen Universität eskaliert: Die Polizei kesselte hunderte Demokratie-Aktivisten in der Hochschule ein.
Die Demokratie des wiedervereinigten Deutschlands tut gut daran, sich der Kämpfe der ersten deutschen Republik und ihres Scheiterns zu erinnern. Warum die Lehren aus diesem Kapitel bis heute gültig sind, erklärt die neue Folge des Essay Podcasts.
Die Demokratie des wiedervereinigten Deutschlands tut gut daran, sich der Kämpfe der ersten deutschen Republik und ihres Scheiterns zu erinnern. Warum die Lehren aus diesem Kapitel bis heute gültig sind, erklärt die neue Folge des Essay Podcasts.
Während Demokratie-Aktivisten in Hongkong auf die Straße gehen, bereiten ihnen Sympathisanten in der Uni-Küche warme Speisen zu.
Was bedeutet das gewandelte Rollenverständnis der EZB für die Finanzpolitik? Und mit welcher Ratio erheben Staaten Steuern und gehen sie Schulden ein?
Ob Kriminalität, Flüchtlinge oder Wohlstand: Die Lage entwickelt sich besser, als es in der Debatte den Eindruck macht. Mit der eigenen Situation zufrieden, aber in Sorge um das Land – wie passt das zusammen?
Der Bundespräsident fordert von Professoren und Studierenden, unorthodoxe Thesen zuzulassen. Beleidigungen und Hass aber gelte es, entschieden entgegenzutreten.
Hunderte Hongkonger Aktivisten harren auf dem Campus der Polytechnischen Universität aus. Die Polizei hat das Gelände umstellt – und droht mit dem Einsatz scharfer Munition.
Wie gedenkt man der Toten der Kriege? Die Schüler der Frankfurter Gagern-Schule zeigen in der Paulskirche eine zukunftsweisende Erinnerungskultur.
Die SPD befindet sich in der schwersten Krise seit 1945. Der frühere Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann erinnert seine Partei an das Godesberger Programm und das darin enthaltene Erfolgsrezept, um wieder auf die Beine zu kommen.
Hunderttausende haben in Prag gegen die Regierung von Ministerpräsident Andrej Babiš demonstriert. Doch die Lage ist anders als 1989.
Die Ukraine-Affäre könnte den amerikanischen Präsidenten das Amt kosten. Ihren Anfang nahm sie vor Jahren in Kiew – in einem geheimen Zimmer während der Majdan-Revolution.
Politische Theorie steht immer im Kampf: Mit Quentin Skinners Aufsatz über Sinn und Verstehen in der Ideengeschichte begann 1969 die Erfolgsgeschichte der Schule von Cambridge.
Der Mord am Journalisten Ján Kuciak hat das Land wachgerüttelt. Die Bewegung „Für eine ehrliche Slowakei“ kämpft seitdem für eine demokratische und proeuropäische Politik. Sie hat schon einiges erreicht.
Rund 250.000 Menschen demonstrieren in Prag gegen Ministerpräsident Andrej Babiš. Die Abneigung gegen den Milliardär verbindet sie. Doch ein starker Schulterschluss jenseits der Proteste fehlt.
Nach einem rührseligen Abschied voller Nettigkeiten verdirbt der Ausklang des Abends die Laune des scheidenden Bayern-Präsidenten – und lässt einen unruhigen Ruhestand erahnen.
Vor 30 Jahren stürzten tschechische Studenten und ein sanfter Dichter das kommunistische Regime in Prag. Zum Jahrestag wollen Gegner des umstrittenen Ministerpräsidenten Andrej Babiš ebendiesen Geist wieder heraufbeschwören.
Lesen und leben in Zeiten des Aufruhrs: Der Hongkonger Buchhändler Daniel Lee zur aktuellen Situation in seiner Stadt.
In Frankreich haben Demonstranten an Hochschulen zuletzt mehrere Veranstaltungen gestört. François Hollande benötigte Polizeischutz. Professoren und Intellektuelle reagierten jetzt mit einem Aufruf.
Nicht alles läuft wie geplant beim Abschied von Uli Hoeneß: Der neue Ehrenpräsident des FC Bayern zeigt sich bei der Pressekonferenz angefressen. Dennoch sind viele von dem Abend „stark berührt“.
In vielen Ländern Lateinamerikas ist die Wut der Leute explodiert. Sie richtet sich gegen die Eliten. Wohin das führt, ist nicht abzusehen.
Die Regierungsparteien können sehr gut damit leben, wenn es immer mehr Abgeordnete gibt. Deshalb bleiben alle Vorschläge für eine Reform so schnell stecken.
Eine ganze Generation hat sich radikalisiert. Es gibt niemanden, der die Gewalt der vermeintlichen Freiheitskämpfer stoppen könnte. Für den chinesischen Präsidenten bedeutet das einen unverhofften Legitimitätsschub.
Die forderte gestern Abend Sascha Lobo. Solche Forderungen sind zwar schon öfter in unserer Geschichte gestellt worden. Aber die hielten sich immerhin nicht für „linksliberal“.