Rezo und die Folgen
Der Youtuber Rezo kann die Empörung über eines seiner Videos gerade nicht ganz nachvollziehen. Das könnte mit seinem Welt- und Politikverständnis zu tun haben, das er schon an anderer Stelle offenbart hat.
Der Youtuber Rezo kann die Empörung über eines seiner Videos gerade nicht ganz nachvollziehen. Das könnte mit seinem Welt- und Politikverständnis zu tun haben, das er schon an anderer Stelle offenbart hat.
Österreichs bekanntester Banker Andreas Treichl träumt von einer „Greta der Kapitalmärkte“, klagt über fehlende Wirtschaftskenntnisse der Schüler und setzt auf das Gespann von der Leyen und Lagarde.
Die Justizministerin fordert, dass antisemitischer Motive künftig bei allen Straftaten strafverschärfend wirken können. Es seien deutliche Signale nötig. Mehrere Bundesländer hatten sich bereits für eine solche Novelle stark gemacht.
Mit großer Mehrheit hat das Europaparlament den „Klimanotstand“ für die EU ausgerufen. Die Resolution ist allerdings nicht mehr als ein symbolischer Akt. Ein CDU-Politiker kritisiert, der Begriffe wecke Erinnerungen an die Nazis.
Rechtsextreme Studentenaufmärsche in Berlin empören die Republik. Doch schuld sei nicht die Jugend selbst – sondern vielmehr eine veraltete Sozialdemokratie. Die solle sich dringlichst erneuern.
Zum zweiten Mal binnen kürzester Zeit agiert Frankreichs Präsident gegen die Nato. Was hat er vor? Derweil debattiert die CDU über die allgemeine Dienstpflicht. Was sonst noch wichtig wird, der F.A.Z.-Sprinter.
Trotz heftiger Proteste aus China hat Amerikas Präsident Gesetze unterzeichnet, die Menschenrechte und Demokratie in Hongkong stärken sollen. Die Regierung in Peking reagiert mit Drohungen.
Bei Arte macht es sich eine Dokumentation über den umstrittenen Schriftsteller Ernst Jünger zu leicht. Sie schlägt Leben und Werk über einen zu simplen moralischen Leisten.
Die Klagen aus Umweltgründen häufen sich und sollen die Politik beeinflussen. In den Niederlanden ist dies bereits gelungen.
Die migrationskritische Partei ist vor allem dort stark, wo wenige Migranten leben. Das belegt eine neue Studie. Doch es gibt eine Ausnahme.
Eigentlich wollte Alexander Gauland den Parteivorsitz abgeben, der Sachse Tino Chrupalla sollte folgen. Nun torpediert ein anderer diesen Plan.
Frankreichs Präsident stellt Putin als Mann dar, der quasi vom Westen zu seiner Form der Außenpolitik genötigt wurde. Und übersieht dabei geflissentlich, dass die Nato als Schreckgespenst für Letzteren ein willkommenes Geschenk ist.
Bundeswirtschaftsminister Altmaier relativierte die Kritik am chinesischen Konzern Huawei, indem er an die amerikanische NSA erinnerte. Amerikas Botschafter Grenell reagiert scharf.
Marina Weisband war der Star der Piratenpartei, dann verschwand sie aus der Öffentlichkeit. Jetzt ist sie zurück. Ein Gespräch über Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und das Leben unter den Deutschen.
Heldin, Unruhestifterin und jetzt Autorin: Carola Rackete macht sich in ihrem Buch für eine bessere Welt stark. Müssen wir deshalb die Demokratie abschaffen?
Vier britische Bestsellerautoren setzen ein Zeichen gegen den Brexit. Und obwohl die Lage bitterernst ist, wird viel gelacht. Ein Berliner Abend mit Ken Follett, Jojo Moyes, Lee Child und Kate Mosse.
Weniger politische Einflussnahme, weniger Hass – eine Konferenz in Berlin diskutiert, wie das Internet wieder sozialer wird. Aber geht das überhaupt noch?
War es wirklich die „Umgründung“ der Republik? Vor 50 Jahren wurde Willy Brandt Bundeskanzler.
Die Hongkonger haben an der Wahlurne klargestellt, dass sie die Protestbewegung unterstützen. Regierungschefin Carrie Lam verspricht Demut. Doch was wird sie tun?
Die Hongkonger haben eine Bezirksratswahl in ein Referendum über die Zukunft ihrer Stadt verwandelt. An der Abstimmung beteiligen sich so viele Menschen wie noch nie. Das pro-demokratische Lager hat einen deutlichen Wahlsieg errungen.
Der israelische Premierminister redet angesichts der Anklage gegen ihn von „Putsch“ und „Hexenjagd“. Dabei zeigt sie nur, dass der Rechtsstaat Israel funktioniert.
Die Wahlen in Ostdeutschland haben gezeigt, wie schnell sich die Parteienlandschaft verändert. CDU und SPD sorgen nicht mehr für Mehrheiten. Demokratische Parteien, darunter auch die Linke, müssen in bündnisfähig sein. Ein Gastbeitrag.
Eines hat der Parteitag in Leipzig klar gemacht: Die CDU stürzt ihre Führung nicht, sie stützt sie. Aber das Grundproblem der Partei besteht weiter.
Rumänien ist es innerhalb eines Jahres gelungen, seinen Rechtsstaat zu stärken. Amtsinhaber Klaus Johannis, der am Sonntag in der Stichwahl um das Präsidentenamt steht, hat viel dafür getan.
Erstmals seit Beginn der Proteste äußern die Hongkonger ihre Meinung mithilfe des Wahlzettels. Ob sie die Pro-Peking-Parteien abstrafen oder sich von den radikalen Aktivisten distanzieren? Den Protesten wird in jedem Fall neue Dynamik verliehen.
Tausende haben sich in Hannover gegen eine Kundgebung der NPD gewehrt und sich dadurch solidarisch mit Journalisten gezeigt, die von Neonazis bedroht werden.
Der britische Informatiker Tim Berners-Lee gilt als Vater des Internets. Jetzt warnt er vor den Gefahren und legt ein Konzept für ein neues Netz ohne Hass und Fehlinformationen vor.
Wie der liberale Westen zum Opfer seines Triumphs wurde: Ivan Krastev und Stephen Holmes deuten in ihrem neuen Buch die Ära seit 1989 als eine Zeit, in der die besten Absichten die schlimmsten Folgen hervorbrachten.
In Hongkong regiert das Chaos: Immer wieder eskaliert die Gewalt zwischen Protestlern und der Polizei. Unternehmen sich verunsichert – zieht sich die deutsche Wirtschaft jetzt zurück? Ein Ortsbesuch.
Hunderttausende Kolumbianer gingen in den letzten Tagen gegen Korruption, Gewalt und Ungleichheit auf die Straße. Um „die Ordnung aufrechtzuerhalten“ gegen jene, die zu Hass und Gewalt aufrufen“, ergreift die Regierung nun härtere Maßnahmen.
Filterblasen, Vollzugsdefizite, Entgrenzung, Populismus: Die Demokratie gerät an vielen Fronten in Bedrängnis. Einige Gedanken zu ihren drängendsten Problemen – und Wegen zu deren Behebung.
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Angriffe im Netz sind an der Tagesordnung, die internationale Gemeinschaft muss etwas tun: Plädoyer für eine kollektive Norm zur Stärkung von Sicherheit, Vertrauen und digitaler Zusammenarbeit. Ein Gastbeitrag.
Wirtschaftsrat, Mittelstandsunion und Junge Union forcieren die Diskussion. Sie haben nicht nur den Grundrenten-Kompromiss im Visier.
Seit zwei Jahren ist die Landshut-Maschine zurück in Deutschland, doch seitdem stockt das Museumsprojekt wegen eines Streits um die Kosten. Museumschef Dornier schlägt nun vor, eine Stiftung zu gründen.
Eine demokratische Partei braucht nicht unbedingt Urwahlen oder Regionalkonferenzen. Eine glaubwürdige, an den eigenen Werten orientierte Politik stiftet mehr Vertrauen.