„Eigentlich müsste man verstummen“
Zum ersten Mal besucht Angela Merkel das ehemalige Vernichtungslager in Auschwitz. Dass die Bundeskanzlerin gerade jetzt dorthin reist, ist kein Zufall.
Zum ersten Mal besucht Angela Merkel das ehemalige Vernichtungslager in Auschwitz. Dass die Bundeskanzlerin gerade jetzt dorthin reist, ist kein Zufall.
Seinem Biographen hatte er noch gesagt, er spitze vielleicht Bleistifte in der Pressekonferenz. Peter Handke weicht Fragen aus, er versucht es mit Ironie – und fällt schließlich aus der Rolle.
Bei einem Besuch im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau bekennt sich Bundeskanzlerin Merkel zur bleibenden deutschen Verantwortung für den Holocaust. Sie „empfinde tiefe Scham“, sagte Merkel.
Wie mächtig sind Influencer? Was bringt die Marke Greta? PR-Unternehmer Richard Edelman spricht im Interview über die Zukunft der Werbung – und den Absturz von „Made in Germany“.
Die SPD könne „mächtig stolz“ sein auf das, was sie erreicht habe, findet die kommissarische Vorsitzende Malu Dreyer. Viele Menschen würden die SPD aber nicht mehr als Wertepartei erleben, sondern als „Taktikpartei“.
280 Zeichen sind wenig, können ein Thema aber auf die politische Agenda bringen. Das haben nicht nur Politiker wie Boris Johnson begriffen.
Nach der Aufregung um sein Urteil zum NPD-Spruch „Migration tötet!“ äußert sich der zuständige Verwaltungsrichter betroffen. Das Urteil rechtfertige „selbstverständlich keine Volksverhetzung“.
Der neue Funkstandard 5G soll Deutschland in die Zukunft führen. Viele fühlen sich jedoch bedroht und haben Angst. Entsteht eine neue Protestbewegung? Zu Besuch bei besorgten Menschen.
„Die Klimakrise ist das größte Marktversagen in der Geschichte der Menschheit“, meint Robert Habeck, einer der beiden Grünen-Chefs. Seine Thesen präsentierte er im „Denkraum“ in Frankfurt. Ausgelostes Schöffengremium inklusive.
Postengeschacher, intransparente Strukturen? Zwei Journalistinnen wollen in einer Online-Umfrage herausbekommen, wie es um die Demokratie in den Studentenvertretungen steht.
Israels Premier Netanjahu gibt sich in einer widersprüchlichen Rede als Ludwig XIV. Dabei wird er als eine verblasste Version von Kaiser Nero in die Geschichte eingehen, wenn er nicht bald von seinem Amt zurücktritt. Ein Gastbeitrag.
Die Frage, ob die Polizei die Nationalität von Tatverdächtigen nennen soll, wird von den Innenministern der Bundesländer sehr unterschiedlich beantwortet. Ein Vorschlag fand aber am meisten Zuspruch.
Die Athleten begehren immer mehr auf. Sie reklamieren, dass Fairness, Demokratie und Transparenz auch für sie gelten müssen. Gerade im Umgang mit den Verbänden.
Schon zum 31. Mal können hessische Kinder und Jugendliche ihre Filme beim Jugendmedienfestival Visionale vorstellen. Die Veranstaltung im Frankfurter Gallus Theater steht unter dem Motto „Nur noch kurz die Welt retten“.
Erstmals nennt die Nato China ausdrücklich als mögliche neue Bedrohung. Forderungen von Frankreichs Präsident Macron bleiben außen vor. Begonnen hatte das Treffen ungemütlich.
Die Geschichte sozialer Bewegungen kennt Irrtümer und Einsichten. Das macht sie nützlich – auch wenn man ihre Ansichten nicht teilt. In der Talkshow von Frank Plasberg war das in Zeitlupe zu lernen.
Die Koalition hat Führungswechsel in CSU und CDU überstanden. Der in der SPD ist aber die größte Herausforderung. Wie geht es nun weiter mit dem Bündnis?
Eine Säule mit Totenasche ziert den Platz zwischen Reichstag und Bundeskanzleramt. Was an den Holocaust erinnern und die AfD bekämpfen soll, gerät zu einer schrägen Kunstaktion gegen den deutschen Konservatismus.
Was wäre wohl geschehen, wenn er den Nobelpreis bekommen hätte? Zum 75. Geburtstag des Schriftstellers Botho Strauß, der im politischen Spektrum der Gegenwart keinen Platz hat und jetzt zwei neue Bücher herausbringt.
Der 1959 geschlossene Antarktis-Vertrag ist ein Musterbeispiel der Zusammenarbeit mächtiger Staaten im Interesse der Menschheit. Die Vereinbarung steht aber auch vor neuen Herausforderungen. Ein Land spielt dabei eine besondere Rolle.
Ein halbes Jahr nach dem Mord an Kassels Regierungspräsident soll nun Anklage erhoben werden. Es steht ein Prozess mit vielen Fragen bevor.
Amerikanische Marineschiffe dürfen keinen Zwischenhalt mehr in Hongkong einlegen, berichtet das chinesische Außenministerium. Washington hatte kürzlich Gesetze zur Unterstützung der Demokratie in der Sonderverwaltungszone verabschiedet.
Im Alten Rathaus in Göttingen liest der frühere Innenminister Thomas de Maizière aus seinem Buch übers Regieren. Ein paar Meter weiter sitzen zwei Autonome, die das verhindern wollten. Im Namen der Revolution.
Es ist das erste Mal, dass das Land Hessen die Wilhelm Leuschner-Medaille an eine gestorbene Persönlichkeit verleiht. Die Ehrung wird zu einem eindringlichen Appell gegen Hass und für demokratische Werte.
Hitler zur Wahl empfehlen, um ihn zu verhindern? Bei dem Versuch, den Kronprinz der Hohenzollern von dem Vorwurf freizusprechen, den Nationalsozialisten „erheblichen Vorschub“ geleistet zu haben, versteigt sich ein Gutachten in kühne Thesen. Ein Gastbeitrag.
Ob in Lateinamerika, Hongkong oder dem Mittleren Osten: Auf der ganzen Welt begehren junge Menschen gegen ihre Regierung auf. Was verbindet die Proteste?
Die Polizei in Hongkong verurteilt die Attacke eines Demonstranten auf einen Passanten. China wirft den Vereinten Nationen „unangemessene Einmischung“ vor.
Die designierte SPD-Chefin bekräftigt ihre Kritik an der großen Koalition. CDU und CSU lehnen Nachverhandlungen am Koalitionsvertrag ab. Das Votum für die neue Parteispitze passe zum „Selbstzerstörungsmodus der SPD“.
Sollen sich Künstler und Museen den Wünschen der Betrachter beugen? Wer das fordert, bedient sich populistischer Argumente – und kratzt an der Kunstfreiheit.
Seit vier Jahrzehnten forschen Malte Faber und Reiner Manstetten gemeinsam zu den Konflikten von Ökologie und Ökonomie. Die Klimadebatte sei eine gute Gelegenheit, das Verhältnis des Menschen zur Natur zu korrigieren, sagen sie.
Vor 30 Jahren wurde der damalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, ermordet. Er galt als großer Reformer. Seine Ideen sind noch heute aktuell. Ein Gastbeitrag.
Die Sowjetunion habe Europas Völker im Zweiten Weltkrieg von Gewalt und Krieg befreit, behauptet Russlands Führung. Der Winterkrieg 1939/1940 erzählt eine ganz andere Geschichte.
Der Name klingt verheißungsvoll: Rittergut Basilius von Ramdohr zu Drübber. An diesem Samstag wird die Immobilie auf einer Auktion feilgeboten. Es ist nicht das erste Mal.
Der Bundesrat fordert härtere Strafen für antisemitische Straftaten. Derzeit wird Antisemitismus als Beweggrund nicht ausdrücklich erwähnt und kann nur unter „menschenverachtende Beweggründe“ gefasst werden.
Was genau sind eigentlich Verteidigungsausgaben? Der ehemalige amerikanische General Ben Hodges plädiert in seinem Gastbeitrag dafür, auch Investitionen in Infrastruktur dazu zu zählen – alles für das Zwei-Prozent-Ziel der Nato.
Nachdem die Polizei auf dem Universitätsgelände in Hongkong Beweise gesichert hat, hat sie den Belagerungsring aufgehoben. Die Sicherheitskräfte kündigten an, Gesetzesverstöße weiter zu verfolgen.