Der Patriarch tritt ab
Uli Hoeneß hat aus dem FC Bayern eine globale Marke gemacht. Am Freitag endet seine Zeit an der Spitze der Münchner. Wird es derselbe Verein bleiben?
Uli Hoeneß hat aus dem FC Bayern eine globale Marke gemacht. Am Freitag endet seine Zeit an der Spitze der Münchner. Wird es derselbe Verein bleiben?
Der Druck auf Hongkong wächst, der Proteste Herr zu werden. Die wichtigste Partei der Stadt fordert: Bürger sollen sich gegen Mitbürger wehren.
Verstiegener Plot, verblasener Stil: Ulrich Tukurs erster Roman sucht die finstere Vergangenheit in einer blassen Zukunft und scheitert fulminant.
Die Paulskirche soll saniert werden, so will es die Rathaus-Koalition in Frankfurt. Der Bund unterstützt diesen Kraftakt mit einer zweistelligen Millionensume. Eine Sanierung des Fernsehturms ist ebenfalls im Gespräch.
Die Technologiebranche in Amerika hat sich von der Demokratischen Partei entfremdet. Stattdessen gehen Unternehmen wie Facebook auf die Republikaner zu.
Mehr als 30 Haftbefehle gegen rechte Straftäter waren im März 2019 noch offen gewesen – nun sind es weniger als die Hälfte. In die Zeit dazwischen fiel der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke.
Auch auf Facebook können Menschen selbst entscheiden, was glaubwürdig ist. Die Plattform zur Wahrheit zu zwingen, hätte weit schlimmere Folgen als eine gelegentliche Lüge.
„Gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus“: Die Düsseldorfer Band „Die Toten Hosen“ erhält vom Deutschen Fußball-Bund einen Ehrenpreis.
Die Demokratie des wiedervereinigten Deutschlands tut gut daran, sich der Geschichte der ersten deutschen Republik, ihrer Kämpfe und ihres Scheiterns zu erinnern. Die Lehren aus diesem Kapitel sind bis heute gültig. Ein Gastbeitrag.
Erstmals in der 70-jährigen Geschichte des Bundestages ist einer der Ausschussvorsitzenden abgewählt worden: Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner leitet den Rechtsausschuss ab sofort nicht mehr.
Der inzwischen ins mexikanische Exil geflohene Evo Morales war das letzte Relikt des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“. Der Sturz des bolivianischen Präsidenten frustriert die Linke in Lateinamerika.
War die „Offenbach-Gruppe“ tatsächlich schon so weit, Bomben bauen zu können? Als Gefährder war keiner der drei bekannt. Sie flogen damit gewissermaßen unter dem Radar der Sicherheitsbehörden.
Die von Steven Spielberg produzierte Doku-Serie sucht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen die Antwort auf die Frage „Warum wir hassen“. Aber erfasst sie das gesellschaftliche Problem?
Bisher war die Bundeswehr am Jahrestag ihrer Gründung stets auf Zurückhaltung bedacht. In diesem Jahr ist das anders. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nennt sie ein „wesentliches Element unserer wehrhaften Demokratie“ und will künftig neue Akzente bei der Ausrüstung setzen.
Wein, Orangen und Oliven: Produkte, die aus israelischen Siedlungen im Westjordanland, in Ostjerusalem und den Golanhöhen stammen, müssen gekennzeichnet werden. Das entschied der Europäische Gerichtshof.
In seiner Heimat Bolivien soll ein Haftbefehl gegen ihn vorliegen: Nach seinem Rücktritt als Boliviens Präsident will Evo Morales in Mexiko Zuflucht suchen.
Beim Aufbau des 5G-Netzes ist Deutschland auf fremde Hardware angewiesen, doch Huawei will man nicht vertrauen. Muss Deutschland seine „Sicherheitsphilosophie“ überdenken?
Die wirtschaftliche Elite drückt sich vor dem öffentlichen Diskurs. Das hat enorm schädliche Folgen.
Der legalistische Islam baut Netzwerke in ganz Europa auf. Er zielt auf den Umbau des Staates im Sinn der Scharia. Im Gespräch erklärt der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, wie die Lage in Deutschland ist.
Cem Özdemir zum Halten der Schiller-Rede einzuladen, das war ein Coup: Der Politiker lief in Marbach zu großer verfassungspatriotischer Form auf.
Ein Netzwerk soll Investitionen in Asien zertifizieren. Damit will Amerika Chinas „Belt and Road Initiative“ entgegentreten. Auch Australien und Japan sind dabei.
Ein paar CDU-Leute aus Thüringen haben Gespräche mit der AfD gefordert. Das hat mit der rechtskonservativen Werte-Union zu tun – und mit Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen.
Am Sonntagabend ist Boliviens Präsident Evo Morales unter großem Druck zurückgetreten. Gegen ihn soll inzwischen ein Haftantrag vorliegen. Das Land befindet sich in einem politischen Schwebezustand ohne Regierung. Die Lage ist angespannt.
Nach anhaltenden Unruhen in Bolivien hat Präsident Morales den Rückhalt des Militärs verloren und trat zurück. Nun spricht er von einem „Bürgerputsch“ und behauptet, dass die Polizei gegen ihn vorgehe. Mexiko bietet ihm Asyl an.
Nach wochenlangen Protesten gegen ihn hat Boliviens Präsident Evo Morales seinen Rücktritt erklärt. Er verlor den Rückhalt in der Armee und von den Gewerkschaften. Dann schickte er dem Parlament ein Rücktrittsschreiben.
Für seine Meinung auf die Straße zu gehen, ist wieder „in“. Selten zuvor hat es in Hessens Großstädten so viele Kundgebungen gegeben wie zuletzt. Die neue Lust am Demonstrieren hat aber auch Schattenseiten.
„Hirntot“, wie der französische Präsident Macron sagte, ist die Nato nicht. Doch Trump und Erdogan haben das Verteidigungsbündnis beschädigt. Besonders prekär ist dabei die deutsche Lage.
Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, weigert sich im Interview mit der F.A.S. eine Empfehlung für die SPD-Spitze abzugeben.
Auch Polizisten haben sich mittlerweile den Demonstranten angeschlossen. Ihre Wut richtet sich gegen Präsident Evo Morales, dem sie Wahlbetrug vorwerfen.
Silke und Holger Friedrich langweilen sich nicht gerne. Deshalb gründen sie Start-ups, kaufen Techno-Clubs, Schulen und seit neustem auch die „Berliner Zeitung“.
Vor dem Brandenburger Tor feiert Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Ende der deutschen Teilung – und warnt vor neuen Trennlinien in der Gesellschaft.
Die Demonstranten in Hongkong forderten eine Untersuchung des Todes eines Studenten. Sie blockierten Straßen und verwüsteten U-Bahn-Stationen. Die Polizei nahm unterdessen drei Parlamentarier fest.
Brexit, Trump oder AfD lassen sich nicht wegzaubern. Weder das Prinzip Hoffnung noch das Prinzip Katastrophe bringen die Politik weiter.
Bei seinem Auftritt in Berlin versucht der amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama seine These vom Ende der Geschichte zu verteidigen. Aber es wirkt wie eine Hoffnungsgeste ohne gedankliche Kraft.
Bundeskanzlerin Merkel erinnerte am Tag des Mauerfalls an den Einsatz der Menschen und forderte dazu auf, für Prinzipien einzustehen. Vorher hatte Bundespräsident Steinmeier osteuropäischen Ländern für ihren Einsatz gedankt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum 30. Jahrestag des Mauerfalls dazu aufgerufen, sich für Freiheit und Demokratie einzusetzen. „Die Werte, auf sich die EU gründet, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit, die Wahrung der Menschenrechte, sie sind alles andere als selbstverständlich“, sagte Merkel in der Kapelle der Versöhnung in Berlin.