Das Chaos der Anderen
Das gab es lange nicht: In der Krise von CDU und FDP präsentiert sich die SPD als ordnende Kraft. Dazu sät sie Zweifel an der antifaschistischen Gesinnung der Union. Bringt ihr das die Wende?
Das gab es lange nicht: In der Krise von CDU und FDP präsentiert sich die SPD als ordnende Kraft. Dazu sät sie Zweifel an der antifaschistischen Gesinnung der Union. Bringt ihr das die Wende?
Als hingen wir in der Luft und unsere Füße berührten den Boden nicht mehr: Ein Bericht von einem, der ausharrt in Wuhan, einer Stadt unter Quarantäne, ohne Organisation und ohne ein Gemeinschaftsgefühl.
Die AfD begrüßt den Rückzug Annegret Kramp-Karrenbauers. Doch damit gibt sich die Partei nicht zufrieden. Im Visier bleibt: Angela Merkel. Gegen die Kanzlerin will sie den finalen „Punch“ setzen.
Knesset-Sprecher Juli Edelstein vom Likud erklärt im Interview, wieso er Trumps Nahost-Plan befürwortet, einen palästinensischen Staat aber ablehnt und was Israel an der EU kritisiert.
In Berlin sagen Union und SPD den Politikern in Erfurt, wie es jetzt weitergeht. Die Linke stellt Bedingungen für eine neue Kandidatur Ramelows – und die AfD überlegt, ihn zu wählen und so unmöglich zu machen.
Die Linkspartei ist zwar nicht mit der AfD vergleichbar, die faschistoide Protagonisten wie Höcke in ihren Reihen duldet. Wenn die CDU aber gegen das Dogma verstößt, nicht mit radikalen Parteien zusammenzuarbeiten, beginnt ihr Zerfall. Ein Gastbeitrag.
Wenn es in der Politik nicht mehr um die Artikulation von Interessen, sondern nur noch um Identität geht, bleibt nichts mehr, worüber man verhandeln könnte. Niemand beherrscht diese Identitätspolitik besser als die Neue Rechte.
Von der Finte der Thüringer AfD wollen CDU und FDP überrascht gewesen sein. Dabei sagt die AfD, ihr sei geholfen worden.
Die Union hat AfD und Linke lange gleichgesetzt. In der Thüringer Krise aber kommen alte Dogmen ins Wanken.
Waren die bürgerlichen Parteien in Thüringen zu dumm für ihren Job? Oder waren sie in Wirklichkeit durchtrieben? Auf jeden Fall haben sie eine wichtige politische Währung verspielt: ihre Glaubwürdigkeit.
Nach dem Koalitionsausschuss am Samstag in Berlin ist Thüringens Ministerpräsident Thomas Kemmerich von seinem Amt zurückgetreten. Er war mit Hilfe der AfD ins Amt gewählt worden.
Die hierarchische Verfassung der katholischen Kirche steht hierzulande unter Rechtfertigungsdruck. Solange sich in Rom nichts ändert, haben die deutschen Bischöfe einen schweren Stand.
Der Semperopernball hat wie geplant stattgefunden. Roland Kaiser moderierte und fand kritische Worte, auch zu den Drohungen gegen seine Komoderatorin Mareile Höppner. Vor der Oper wurde demonstriert.
Trotz des „toxischen Polit-Supergaus“ in Thüringen bricht die Kernklientel der FDP nicht mit der Partei. Christian Lindner bekommt sogar Lob.
Er war mehr als 20 Jahre lang Mitglied der CDU Thüringen, ist Ortschaftsbürgermeister und sitzt im Kreistag: Jetzt ist Hendrik Knop aus der CDU ausgetreten. Im Gespräch erklärt er seine Entscheidung und zu welcher Partei er jetzt wechselt.
Die sozialistische Minderheitsregierung setzt in Portugal ihren Konsolidierungskurs fort. Die Zeit als Rentnerparadies ist endgültig vorüber.
Frankreichs Präsident will, dass die Europäer ihr Schicksal sicherheitspolitisch selbst in die Hand nehmen. An den Grundsätzen der nuklearen Abschreckungsdoktrin hält er fest.
Die Leute, die unter einer mächtigen AfD am meisten zu leiden hätten, müssen sie aufhalten. Demokratische und besonders linke Parteien und Organisationen sind gefordert, solche Kräfte zu bündeln, nicht zu ersetzen.
Für die Hamburger FDP ist die Aufregung um die Wahl ihres Parteifreundes Kemmerich zum Ministerpräsidenten in Thüringen ein Schock. Vor allem weil in zwei Wochen die Bürgerschaftswahl ansteht.
Am Donnerstagabend Abend erlebten die Fernsehzuschauer die Fortsetzung des Thüringer Dramas als Trauerspiel mit grotesken Momenten. Maybrit Illner bemühte sich um Klärung.
Was haben sich die politischen Zocker von Thüringen bloß dabei gedacht? Sie fielen in einer Kombination aus Dummheit und Fahrlässigkeit auf das Spiel herein, das die AfD mit ihnen treibt.
Mindestens 370 Menschen sollen in den vergangenen Monaten von ADF-Milizen getötet worden sein. Im Kampf gegen Islamisten ruft Kongo nun die Nachbarländer zu Hilfe – das könnte gefährlich sein.
Zunächst hielt sich die deutsche Wirtschaft zurück zu den politischen Entwicklungen in Thüringen. Nun übt ein prominenter Vertreter vernichtende Kritik.
Es soll demokratisch aussehen, aber der Kreml muss alles unter Kontrolle behalten: Putins Verfassungsreform dürfte vor allem seinen Machterhalt über 2024 hinaus vorbereiten. Die „Diskussion“ über das Dokument ist eine Farce.
Eigentlich wollte Thomas Kemmerich Ministerpräsident bleiben. Dass er trotzdem Neuwahlen zustimmte, hat mit Christian Lindner zu tun. Der FDP-Chef hatte Kemmerich keine Wahl gelassen.
Nach nur einem Tag im Amt kündigt der neue Thüringer Ministerpräsident Thomas Kemmerich seinen Rücktritt an. Die FDP-Fraktion will dafür einen Antrag auf Auflösung des Landtags stellen, um Neuwahlen herbeizuführen.
Bundeskanzlerin Merkel hat die Wahl von Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten mit AfD-Stimmen als „unverzeihlich“ kritisiert. Sie fordert eine Korrektur. FDP-Chef Lindner reist nach Thüringen.
Die republikanischen Parteien von Weimar wollten die Wähler ihrer Feinde nicht verstehen. Im Umgang mit der AfD kehrt diese Haltung heute wieder.
Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, wirft den Republikanern vor, das Untergraben der verfassungsgemäßen Ordnung normalisiert zu haben. Das Weiße Haus sieht Trump vollständig entlastet.
In Amerika laufen die Vorwahlen. Die Gefahr einer Manipulation ist immer noch hoch, warnt Roger McNamee, ein Facebook-Investor der ersten Stunde. Und rechnet mit den Tech-Konzernen ab.
In Hessen hat die AfD wegen des Widerstand der anderen Fraktionen bislang keine Chance auf einen Posten als Landtagsvize. Entsprechend drastisch fällt das Urteil vieler Spitzenpolitiker zur Ministerpräsidentenwahl in Thüringen aus.
Die SPD will die überraschende Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten mit Stimmen von CDU und AfD im Koalitionsausschuss thematisieren. Das CDU-Präsidium fordert einstimmig eine Neuwahl des Landtags, doch die Thüringer Fraktion will sie vermeiden.
Ein halbes Schattenkabinett einer denkbaren, deutschen Regierung stellt sich den Fragen der britischen Zuhörer. Manche Unterschiede bleiben offenkundig.
Thomas Kemmerich (FDP) ist Thüringens neuer Ministerpräsident, gewählt mit den Stimmen der AfD. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Strack-Zimmermann spricht im F.A.Z.-Interview von einem Albtraum.
Die Linke-Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow ist erbost über die überraschende Wahl von FDP-Kandidat Thomas Kemmerich. CDU und AfD begründen ihre Stimmabgaben.
Vor der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen warnen Politiker von SPD, Grünen und Linken die CDU davor, Bodo Ramelow mit Stimmen der AfD zu stürzen. Aber auch der frühere CDU-Ministerpräsident Bernhard Vogel mahnt seine Partei zur Vorsicht.