Wer ist „Wir“?
Die Bundesregierung lässt den sozialen Zusammenhalt in einem neuen Institut erforschen. Die Wissenschaft wird dafür politisch in die Pflicht genommen.
Die Bundesregierung lässt den sozialen Zusammenhalt in einem neuen Institut erforschen. Die Wissenschaft wird dafür politisch in die Pflicht genommen.
In der vergangenen Nacht hat die Bundesregierung ein gigantisches Konjunkturpaket verkündet. Doch durch Geldspritzen allein wird die Wirtschaft nicht heilen. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Bundesregierung sollte Hongkongern, die durch Eingriffe Pekings bedroht sind, eine Perspektive und auch Asyl in Deutschland bieten – das fordert die FDP im Bundestag.
Die Abgeordneten haben sich entmachtet und die „Stunde der Exekutive“ zu verantworten. Dabei sind das Volk und seine Vertretung das Herz der Demokratie.
Auch die französische Polizei hat ein Rassismus-Problem. Deshalb gingen in Paris 20.000 Menschen auf die Straße. Den Finger in die Wunde legt ausgerechnet ein bekehrter Hardliner.
Vor mehr als fünfzig Jahren sah ich als Kind Detroit brennen. Jetzt brennt das Land wieder. Was werden meine Kinder einst über die Gegenwart denken, und wie wird dann ihre Zukunft aussehen?
Für viele Amerikaner bedeutet der falsche Polizist Lebensgefahr: In den Vereinigten Staaten gewinnt die Bewegung gegen die strukturelle weiße Vorherrschaft immer mehr Unterstützer.
Das Washingtoner Zentrum für Demokratie und Technologie geht gegen das Vorhaben des amerikanischen Präsidenten vor, die sozialen Medien stärker zu regulieren.
„Fragen zu ,Corpus Delicti‘“: Das neue Buch von Juli Zeh wirkt wie ein Kommentar zur Pandemie. Es geht um Freiheit und Staatswillkür. Was können wir daraus lernen?
Die Normalität kehrt Schritt für Schritt zurück – und mit ihr die bekannten politischen Themen und Riten. Mancher mag das bedauern.
Wie sollten 100 Milliarden Euro am besten verteilt werden? Diese Frage muss heute die große Koalition beantworten. In Amerika ist Corona derweil in den Hintergrund geraten. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Noch zu Jahresbeginn war in dieser Hinsicht alles anders. Heute schätzen viele Bürger die Arbeit der Regierung. Gleichzeitig aber wächst auch der Unmut.
In der Nacht zum 2. Juni 2019 wurde Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke getötet. Was als sein Vermächtnis bleibt.
Mehrere frühere Außenminister fordern die Regierung in London auf, gegen Pekings Übergriffe in Hongkong vorzugehen. Der Druck, den Bürgern in der ehemaligen Kolonie zu helfen, wächst.
Viele vermissen einen Staatsmann wie Barack Obama. Im Zuge der Unruhen gilt das umso mehr. Der frühere Präsident steht für ein anderes Amerika und teilt gegen seinen Nachfolger Donald Trump aus. Kann das gutgehen?
Kaum Schule und viel Zeit: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie vermitteln ein Gefühl von einem „endless summer“. Dabei entdecken die Jugendlichen ihre unmittelbare Umgebung und wahrscheinlich auch einen Teil von sich selbst.
„Der Norden“ Europas zahlt für „den Süden“, und Deutschland als „oberster Zahlmeister“ der EU muss für die Italiener blechen? Was für ein Irrtum!
Die Geigerin Anne-Sophie Mutter war mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Im Gespräch spricht sie über ihre Erkrankung, Homeschooling und den pandemiebedingten Konzert-Ausfall. Und sie verrät, was sie mit dem „Star Wars“-Komponisten John Williams verbindet.
Weil Gunter Gebauer seit frühester Jugend Sport und Olympia liebt, ist er geradezu aufgefordert, Kritik an dem zu üben, was falsch läuft. Und das ist einiges in der Welt Olympias. Sein Buch ist eine Lektüre, die Wirkung haben könnte.
Russland reagiert zurückhaltend auf Trumps Vorstoß, die G7 zu erweitern. Australien, Indien und Südkorea zeigen sich offener – ohne Amerika wären sie Vasallenstaaten Chinas, warnt ein früherer Außenminister.
Wo dieser Westernheld seine Stellvertreterdienste anbietet, lernen auch liberale Zeitgenossen etwas über ihre politische Phantasiewelt. Zum neunzigsten Geburtstag von Clint Eastwood.
Die Kulturpolitik im östlichen Mitteleuropa ist gespalten: In der Slowakei fordert die Präsidentin Unterstützung für Künstler, während der Regierungschef in Ungarn nicht ertragen will, dass er diese Sphäre nicht kontrolliert.
Die Corona-Pandemie verschärft die Rivalität zwischen China und Amerika. Peking bekräftigt immer forscher seinen globalen Führungsanspruch – und schadet sich damit vor allem selbst.
Schluss mit Durchregieren: Die Kluft zwischen Rechts und Links zerreißt Macrons Parlamentsfraktion. Die Spekulationen reichen von einer Kabinettsumbildung bis hin zu vorgezogenen Wahlen.
Die Konfrontation zwischen dem Weißen Haus und den Internetplattformen spitzt sich zu. Eine Behörde macht dem amerikanischen Präsidenten eine klare Ansage.
Alles nur eine große Verschwörung? Wie „Querdenker“ in Darmstadt ihren Protest gegen die Corona-Verordnungen erklären. Und sich dabei mit Luther vergleichen.
In Spanien hat die Armut infolge der Corona-Krise drastisch zugenommen: Allein in Madrid kommen mehr als 100.000 Menschen ohne Armenküchen und Lebensmittelhilfe nicht mehr über die Runden. Spaniens Regierung will deshalb eine Art Hartz IV einführen.
Dass Twitter zwei seiner Tweets einem Faktencheck unterzogen hatte, hat Amerikas Präsidenten Donald Trump nachhaltig erzürnt. Nun geht er gegen Online-Plattformen vor.
Peking nutzt die Krise, um mit Kameras, Apps und Künstlicher Intelligenz das Volk noch stärker auszuspionieren als bisher. Das hat damit anscheinend kein Problem.
Den insgesamt 29 Personen wird vorgeworfen, in sozialen Netzwerken Hasskampagnen und „Fake News“ systematisch verbreitet zu haben. Bolsonaro selbst spricht von Anzeichen, „dass etwas sehr Schlimmes mit unserer Demokratie passiert“.
Die Corona-Krise legt die Schwächen des deutschen Schulsystems frei. Der Rückstand bei der Digitalisierung ist nicht das einzige Problem der Bildungsstätten. Ein Gastbeitrag.
Das Sicherheitsgesetz für Hongkong ist laut Martin Lee nur ein Schritt für Peking. Das Parlament in der Stadt soll entmachtet werden, fürchtet einer der Begründer der Demokratiebewegung. Seine letzte Hoffnung sind die Gerichte.
Europa müsse als „Stabilitätsanker in der Welt“ gestärkt und als „handlungsfähige und gestaltende Macht“ weiterentwickelt werden, so die Kanzlerin in ihrer Rede. An erster Stelle nennt sie das Verhältnis zu China, an zweiter: Afrika.
Die Kriminalität in Deutschland sinkt, aber die Zahl politisch motivierter Taten nimmt zu.
Was verbindet eine Sauna in Berlin mit einer Bibliothek in Bonn, einer Kapelle in Florenz und einer Bar in Venedig? Die Sehnsucht nach ihnen. Feuilleton-Redakteure schreiben über Orte, die für sie lebenswichtig sind.
Ohne Twitter wäre Donald Trump 2016 vielleicht nicht Präsident geworden. Die Plattform macht es möglich, dass er auch im Amt sein eigener Sprecher bleibt. Den jüngsten Faktencheck des Unternehmens fasst er als Kampfansage auf.