Annäherung der zwei Rivalen
Die Verlängerung des „New Start“-Abkommens zur Rüstungskontrolle durch Russland und Amerika ist ein Erfolg. Trotzdem bedeutet sie keinen Neustart in der schwierigen Beziehung beider Länder.
Die Verlängerung des „New Start“-Abkommens zur Rüstungskontrolle durch Russland und Amerika ist ein Erfolg. Trotzdem bedeutet sie keinen Neustart in der schwierigen Beziehung beider Länder.
Ist die CDU zerrissener denn je? Keineswegs, sagt die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. Ein Interview über neue Konflikte mit Friedrich Merz, alte mit Helmut Kohl und die Frage, wie dieser die CDU dennoch zusammengehalten hat.
Das Hanauer Zentrum für Demokratie und Vielfalt will ein Zeichen setzen gegen Intoleranz und Ausgrenzung. Anfang Februar, vor dem Jahrestag des rassistischen Attentats aus dem Vorjahr, will das Zentrum seine Arbeit aufnehmen.
Der „Flügel“ habe keinen großen Einfluss, behauptet die AfD. Deshalb solle der Verfassungsschutz nicht über dessen Mitgliederstärke informieren dürfen. Die Richter in Köln sehen das anders. Die Zahl sei sowieso in der Welt.
Europa will in der Informationstechnologie aus guten Gründen unabhängiger werden von Amerika und China. Dennoch ist der Begriff „Souveränität“ nicht ungefährlich – denn er birgt Konfliktpotential. Ein Gastbeitrag.
Die „Kultur der Zurückhaltung“ bei der Bundeswehr ist sehr beliebt. Passt das noch in die heutige Zeit?
Die jüngsten Pandemie-Maßnahmen in den Niederlanden wurden vom Parlament beschlossen. Wer sie ablehnt, sollte andere Abgeordnete wählen, nicht Krawall machen.
Der frühere britische Premierminister Gordon Brown schlägt Alarm: Die Pandemie hat den Unabhängigkeitsdrang vieler Schotten nicht gebremst. Es drohe das Ende des Vereinigten Königreichs.
Beobachter in Nordhessen sehen in Christian Wenzel eine zentrale Figur der dortigen Neonaziszene. Dass der Mann „Blood and Honour“-Mitglied war, ist bekannt – trotzdem fühlt sich die AfD getäuscht.
Die sprachkritische „Unwort“-Aktion hat eine neue Jury. Ihre Vorsitzende ist die Marburger Genderlinguistin Constanze Spieß. Sie will einiges ändern - aber die linke Tendenz dürfte bleiben.
Für Afrika hat sich Donald Trump kaum interessiert, seine Staaten verunglimpfte er rüde. Von seinem Nachfolger Joe Biden erhoffen sich viele Afrikaner wieder eine stärkere Partnerschaft.
In etlichen niederländischen Städten ist es zu Protesten gegen die nächtliche Ausgangssperre gekommen. Ein medizinisches Zentrum wurde angegriffen und eine Corona-Teststation ging in Flammen auf.
Die EU-Mitgliedstaaten lehnen das neu konstituierte Parlament in Caracas ab. Aber sie lassen erkennen, dass sie auch Oppositionsführer Juan Guaidó nicht mehr als Übergangspräsidenten sehen. Das EU-Parlament widerspricht umgehend.
Der österreichische Universalkünstler Arik Brauer ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Er gehörte zu den Hauptvertretern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus und war Mitbegründer des Austropop.
Joe Biden macht den christlichen Anhängern Donald Trumps ein Angebot. Doch ein großer Teil von ihnen sind Nationalisten, die das Land für die weißen Christen zurückholen wollen. Biden sehen sie da nur als Feind.
Armin Laschet gilt als perfekte Kopie der Kanzlerin. In Wirtschaftsfragen stimmt das nur bedingt. Das könnte nach der Bundestagswahl noch für manche Überraschung sorgen.
Der neue Präsident Joe Biden sucht mehr Kooperation mit Lateinamerika als sein Vorgänger. Die größten Baustellen sind Venezuela und Brasilien. Aber auch die Migranten, die zur Grenze mit Mexiko strömen, bleiben eine Herausforderung.
Wer gegen die Seuche geimpft ist, sollte so schnell wie möglich wieder reisen, arbeiten und feiern dürfen. Alles andere wäre eine Kapitulation vor den Impfgegnern.
Es ist viel die Rede von Fortschritten im Nahost-Friedensprozess, doch gerade unter arabischen Intellektuellen wird weiter gegen Israel gehetzt. Und gegen alle, die für eine Normalisierung eintreten.
Der Amtsantritt Joe Bidens gibt Europa und Amerika die Chance auf eine neue Zusammenarbeit. Wir sollten sie nutzen. Auch in Bezug auf China. Ein Gastbeitrag der Grünen-Vorsitzenden.
Lange hat China am Persischen Golf als Trittbrettfahrer vor der militärischen Präsenz Amerikas profitiert. Doch nun nimmt es die Sicherung seiner Ölversorgung in der Region selbst in die Hand.
Leonid Wolkow ist der Stabschef des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalnyj. Im Interview spricht er über seinen inhaftierten Chef, Putin, Stalin und Demokratie.
In den Diskussionen über politische Aktivitäten von Muslimen hat sich ein vage definiertes Konzept etabliert. Kritiker halten den Begriff „politischer Islam“ für untauglich, weil er einen Generalverdacht schüre. Eine Analyse.
Google droht, seine Suchmaschine abzuschalten. Facebook wiederum schaltet die amerikanische Regierung ein – die eine klare Botschaft schickt. In Frankreich gibt es hingegen einen Deal.
Prag beschließt eine Mindestquote für heimische Produkte in Lebensmittelläden. Profitieren könnte davon Ministerpräsident Andrej Babiš, Eigentümer des größten Agrarkonzerns im Land.
Die britische Regierung will die Rechte des neuen EU-Botschafters in London einschränken. EU-Chefdiplomat Josep Borrell reagiert empört.
An seinem ersten Tag im Amt geht Joe Biden sogleich an die Arbeit. Nach seinem Plädoyer für die Einheit der Nation korrigiert er zahlreiche Entscheidungen seines Vorgängers.
Viele Politiker drücken nach Bidens Amtseinführung ihre Hoffnung auf einen Neustart in ihrem Verhältnis zu Amerika aus. Brasiliens Präsident, der Trump bis zuletzt die Treue hielt, wirbt in einem Brief für ein weitreichendes Freihandelsabkommen.
Wer befreit die moderate Rechte in Amerika aus dem Griff der Extremisten? Dem demokratischen Präsidenten allein kann das nicht gelingen. Aber eine bessere Gelegenheit als jetzt wird es so bald nicht geben.
Wer gegen Corona-Maßnahmen demonstriert, ist meist gut ausgebildet, eher weiblich und divers. Das ist das Klischee des typischen Protestlers, wie Soziologen in einer Feldstudie ermittelt haben.
An seinem ersten Tag im Amt nimmt Joe Biden zahlreiche Regelungen von Donald Trump zurück. Der neue Präsident will den Klimaschutz voranbringen und den Kampf gegen Corona besser koordinieren – Hindernisse sind allerdings schon programmiert.
In Europa wird der Machtwechsel in den Vereinigten Staaten fast einmütig begrüßt. Doch in Richtungsfragen zum Kampf gegen Corona streiten die EU-Staaten. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Bundeskanzlerin freut sich nach der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten auf ein „neues Kapitel deutsch-amerikanischer Freundschaft“. Andere Staats- und Regierungschefs gratulieren Biden und Harris ebenfalls – darunter auch ein Trump-Fan.
Joe Biden muss Amerika wieder Halt und Orientierung geben. Von all den Aufgaben und Krisen, die auf ihn warten, ist das die schwerste.
Joe Biden hat auf den Stufen des Kapitols den Amtseid abgelegt. Amerika und der Welt verspricht er einen Neuanfang: „Meinungsverschiedenheiten müssen kein Grund für totalen Krieg sein.“ Trump sagt: „Wir kommen wieder.“
Der neue Präsident Joe Biden hat das Land in seiner Antrittsrede zur Einheit aufgerufen. Die Vereinigten Staaten hätten durch die jüngste Vergangenheit eine schwere Prüfung erlitten. „Und wir sind gestärkt daraus hervorgegangen", so Biden.