Der Kampf mit Ideen reicht nicht
Der Philosoph Gaspard Koenig will Frankreich aufrütteln und das Verhältnis zwischen Bürger und Staat neu gestalten. Er gründet eine Partei. Man solle sich auf radikale Vorschläge gefasst machen, sagt er.
Der Philosoph Gaspard Koenig will Frankreich aufrütteln und das Verhältnis zwischen Bürger und Staat neu gestalten. Er gründet eine Partei. Man solle sich auf radikale Vorschläge gefasst machen, sagt er.
Frauenrechte sind Menschenrechte. Sie sollten in Afghanistan nicht auf dem Scheiterhaufen des Kulturrelativismus und der Ignoranz geopfert werden. Der Westen hat die Frauen verraten.
Der CDU-Politiker soll das Gremium leiten, das sich um die Weiterentwicklung der Paulskirche zu einem nationalen Erinnerungsort kümmern soll. Am 13. September treffen die Fachleute zu ihrer ersten Sitzung zusammen.
Kurz vor der Bundestagswahl sind sie überall, die Zehn-Punkte-Pläne. Über Sofortprogramme, Maßnahmenkataloge – und was wirklich helfen würde.
Der evangelische Theologe Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie, fordert, Menschen aus Afghanistan aufzunehmen. Zugleich warnt er vor einer „absurden“ Debatte über die angebliche Wiederkehr der Flüchtlingskrise des Jahres 2015.
Für uns bedeuten die Taliban Auspeitschungen, Waffen, Selbstmordattentate: Der Bericht einer Frau, die schon einmal die Herrschaft der Taliban erlebt hat.
Waren zwanzig Jahre Bundeswehreinsatz vergeblich? Der Militärhistoriker Sönke Neitzel beschreibt das Scheitern der deutschen Afghanistan-Politik. Er hat kritische Fragen an Merkel und Steinmeier. Ein Interview.
Die Pandemie hat wie in einem Brennglas die Schwachstellen in unserem System aufgedeckt. Sie hat auch gezeigt, wo wir dringend nachbessern müssen. Ein Gastbeitrag.
Eine Koalition von SPD, Linken und Grünen würde eine europäische Sicherheits- und Außenpolitik unmöglich machen, glaubt Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Ein Gespräch über eigene Fehler, Unzufriedenheit mit Biden – und das Drama in Afghanistan.
Frido Mann, der Enkel von Thomas Mann, hat den Niedergang der amerikanischen Demokratie beobachten müssen. Jetzt schöpft er wieder Hoffnung für sein Heimatland.
Georg Friedrich von Preußen hatte den Berliner Grünen eine Warnung vor seinen geschichtspolitischen Ambitionen untersagt. In der zweiten Instanz wurden die Grenzen der Meinungsfreiheit jetzt anders gezogen.
Heute schauen Intellektuelle Serien und hören Rap – sind ihre kulturellen Vorlieben deshalb weniger elitär? Keineswegs, die spezielle Auswahl ist entscheidend.
Gott ist in Afghanistan lebendiger als alle Lebenden. Wer sich dort humanistischen Werten verschrieb, dem geht es an den Kragen. Denn autoritäre Regime müssen die Schrauben immer weiter anziehen. Ein Gastbeitrag.
Bundeskanzlerin Angela Merkel +++ Afghanistan-Politik +++ 2. Vatikanisches Konzil +++ Europäische Zentralbank
Die neuen Machthaber in Kabul beteuern, niemand habe irgendetwas von ihnen zu befürchten. Zugleich aber häufen sich Berichte, die entlarven, was die Versprechungen vermutlich von Beginn an waren: Lug und Trug.
Nach der Wiedervereinigung kam Angela Merkel als junge Ostdeutsche nach Bonn. In den folgenden Jahrzehnten spielten im politischen Leben der heutigen Kanzlerin viele aus NRW eine Rolle: Als Wegbegleiter, Unterstützer oder erbitterte Konkurrenten.
Die Mainzer Gutenberg-Uni hat aus Anlass ihres Bestehens seit 75 Jahren eine monumentale Festschrift herausgegeben. Trotz Hochglanzoptik verschweigt sie auch Skandale nicht.
Mit keinem Staatschef hat Angela Merkel sich so oft getroffen wie mit Wladimir Putin. Nun geht sie, er bleibt. Das ist vor allem für ihn eine Herausforderung.
Als Sieg der Demokratie wird die Niederschlagung des Putschs vor 30 Jahren nur von einer Minderheit der Russen gesehen. Auch Präsident Putin erinnert sich nicht gern. Er saß damals nämlich zwischen zwei Stühlen.
Die chinesische Reederei Cosco soll beim Terminal Tollerort einsteigen – ein Novum für die Hansestadt. Das soll Ladung sichern, sorgt aber für Kritik.
Der rasante Zusammenbruch des afghanischen Staates hat alle überrascht. Allerdings hält sich unser Interesse an dem Land immer noch in überschaubaren Grenzen. Viele offene Fragen werden nur in Nebensätzen angesprochen.
In Afghanistan spitzt sich die Lage zu: Wie lange kann die Luftbrücke aufrecht erhalten werden? Russland feiert sich selbst und erwartet die Bundeskanzlerin. Und im Bundestagswahlkampf frohlockt die SPD.
US-Präsident Joe Biden betont, dass Arbeitgeber die Macht hätten, der Pandemie ein Ende zu setzen. Gleichzeitig verteidigte er Auffrischungsimpfungen gegen Kritik seitens der WHO.
Auch Großbritannien wurde „kalt erwischt“, die Botschaft zu spät evakuiert. Inzwischen sind die ersten 300 Personen im Königreich angekommen.
Evonik-Vorstandschef Christian Kullmann findet, dass die Themen Wirtschaft und Klima im Wahlkampf nicht angemessen behandelt werden. Im F.A.Z.-Interview spricht er über seine Schwierigkeiten mit den Grünen, Klageattacken – und die Zukunft der Kernenergie.
Reinhard Erös hat mit seiner Hilfsorganisation in Afghanistan Schulen und medizinische Einrichtungen errichtet. Im Interview schildert er seine Einschätzung der Lage.
Revolution von oben: In Russland macht sich das Herrschaftssystem vom Volk unabhängig. Damit liegt es im globalen Trend.
Die hochsicheren E-Mails von ProtonMail werden geschätzt – und von autokratischen Regimen gefürchtet. Der belarussische Machthaber Lukaschenko versuchte den Dienst beim Ryanair-Zwischenfall zu diskreditieren.
Der amerikanische Präsident musste sich erklären. Zerknirscht gab er sich nicht: Sein Abzugsbeschluss sei genau richtig. Die Schuld am Desaster trügen die Afghanen. Und Donald Trump.
Der Westen versucht, weitere Menschen aus Afghanistan zu retten; die EU-Außenminister kommen zur Krisensitzung zusammen. Dortmund empfängt Bayern im Supercup. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
In einer Ansprache hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den eigenen Militäreinsatz in Afghanistan verteidigt. Man müsse jetzt allerdings verhindern, dass das Land wieder zum „sicheren Hafen“ für Terroristen werde.
Der Westen ist in Afghanistan gescheitert. Dass Deutschland, die EU und die USA von den Entwicklungen dort überrumpelt wurden, zeugt von kollektiver Verblendung und Selbstbetrug.
Nicht allein die Amerikaner scheiterten am Hindukusch. Afghanistan ist auch am deutschen Wesen nicht genesen.
Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten wollen, dass die epidemische Lage von nationaler Tragweite verlängert wird. Das ist leider notwendig.