Was ist gerechte Sprache?
Was darf gesagt werden, was sollte man besser anders ausdrücken? Bei den Frankfurter Römerberggesprächen wird leidenschaftlich und differenziert über korrekten und respektvollen Sprachgebrauch debattiert.
Was darf gesagt werden, was sollte man besser anders ausdrücken? Bei den Frankfurter Römerberggesprächen wird leidenschaftlich und differenziert über korrekten und respektvollen Sprachgebrauch debattiert.
In Peking tagt das Zentralkomitee von Chinas KP. Staats- und Parteichef Xi Jinping wird wohl die Gelegenheit nutzen, seine persönliche Rolle in den Geschichtsbüchern zu verewigen.
Der „Bürgermeister der Herzen“ ist er nach eigenen Angaben geworden, das offizielle Amt konnte Oliver Weber in Sulzbach allerdings nicht erringen. Der wiedergewählte Amtsinhaber hat eine solide Rückendeckung bekommen.
Zum ersten Mal erzielt die südafrikanische Regierungspartei bei Kommunalwahlen weniger als 50 Prozent der Stimmen. Sie erhält damit die Quittung für Zerstrittenheit, Korruption und eine schlechte Versorgung.
Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm sieht Fortschritt in der Ökumene. Von der Europäischen Union fordert er Asylverfahren für die Migranten an der polnischen Grenze.
In wenigen Tagen sollen die Koalitionsgespräche nach dem ursprünglichen Plan in die entscheidende Phase gehen. Doch sie sind ins Stocken geraten. Das hat auch mit dem Streit ums Finanzressort zu tun.
Einst floh die Schriftstellerin Gioconda Belli vor Diktator Somoza. Jetzt lebt sie wieder im Exil, aus Angst vor Machthaber Ortega. Wie blickt sie auf die Scheinwahl in ihrer Heimat Nicaragua?
Ist der Nationalstaat wirklich ein Auslaufmodell, wie immer wieder behauptet wird? Wolfgang Streeck und Sahra Wagenknecht halten den Grabgesang für verfrüht.
Der letzte Tag der Salzbachtalbrücke ist gekommen. Mit einer kontrollierten Sprengung soll der Weg frei gemacht werden für eine neue Brücke. Die IHK fordert ein Ende des Sanierungsstaus. Der Journalistenverband kritisiert eine Beeinträchtigung der journalistischen Arbeit.
Die deutsch-amerikanische Illustratorin Nora Krug hebt Timothy Snyders Werk auf eine neue Ebene. Herausgekommen ist ein Kunstwerk, das vor formaler Originalität nur so strotzt.
Helge Braun war als Kanzleramtsminister mit nahezu jedem Vorgang der Regierung befasst. Im F.A.Z.-Interview kritisiert er zum Abschied Olaf Scholz und dessen Corona-Politik deutlich – und sagt: „Opposition ist Mist“.
Die norwegische Insel Utøya nennt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen Ort der Trauer, aber auch einen Ort der Hoffnung. Während eines Besuchs traf er auch eine Überlebende des Terrorakts.
Jeder zweite junge Europäer hat laut einer Umfrage schon mal Beleidigungen, Drohungen oder andere Formen von digitaler Gewalt erlebt. Viele geben deshalb an, sich aus Angst vor Hass seltener im Netz zu äußern.
GG Vybe ist die erste Female DJ Crew in Frankfurt. Was die Frauen erleben, macht sie politisch. Dabei wollen sie vor allem eins: Gute Musik machen und dafür anerkannt werden.
Querdenker, „Cancel Culture“, „Genderwahn“ – an den Universitäten könnte es kaum bessere Zeiten für Debattierklubs geben. Oder?
Von der Apartheid bis hin zur Demokratie: Der wichtigste britische Buchpreis geht in diesem Jahr an den Südafrikaner Damon Galgut für seinen Roman „The Promise“.
Was das Handy mit uns macht: In „Zero“ quälen Selbstoptimierungs-Apps ihre Nutzer. Widerstand leisten – wie immer – ein Kapuzenhacker und eine furchtlose Journalistin.
Das Scheitern in Afghanistan beendete den Traum vom weltweiten Siegeszug der Demokratie. Konnte der Einsatz von Beginn an nicht erfolgreich sein? Das klärt eine Frankfurter Konferenz.
Herdenimmunität +++ Versuchskaninchen +++ Atomstrom +++ Exhibitionisten in deutschen Zügen
Ein CDU-Parteitag soll Ende Januar den neuen Vorsitzenden wählen. Ermittelt werden soll er zuvor in einer Mitgliederbefragung per Brief. Eine verbindliche Wahl des Chefs durch die Basis sieht die Parteisatzung nicht vor.
Die Schuldengrenzen in Deutschland wie in Europa sind den Befürwortern hoher Staatsausgaben ein großes Ärgernis. Doch ihre Argumente taugen nichts.
Die japanische Armee hat während des Krieges vermutlich Hunderttausende Koreanerinnen zu Zwangsprostituierten gemacht. Wie soll an sie erinnert werden?
Die alte Seilerei zwischen den Frankfurter Stadtteilen Oberrad und Sachsenhausen soll ein Ort für Kunst und Kultur werden. Um das Gelände hatte es zuvor immer wieder Zank in der Familie der Eigentümer gegeben.
Zur Feier des Reformationstags der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in der Wiesbadener Lutherkirche hat der Präsident des Zentralrats der Juden den Impulsvortrag gehalten. Er mahnt zu Geschichtsbewusstsein.
Doğan Akhanli setzte sich für Demokratie und Menschenrechte ein. Die Verständigung zwischen Türken und Armeniern war dem Schriftsteller ein besonderes Anliegen. Nun ist er mit dreiundsechzig Jahren gestorben.
Luigi Bonaventura ist in einer mächtigen ’ndrangheta-Familie aufgewachsen und wurde selbst zum Boss. Im Interview erzählt er von der brutalen Erziehung zum Mafioso – und wie er seit seinem Ausstieg um sein Leben fürchtet.
Der Autor und Menschenrechtler Dogan Akhanli saß als junger Mann in der Türkei im Gefängnis. Als er längst in Deutschland lebte, verfolgte die Türkei ihn sogar im Urlaub mit einem internationalen Haftbefehl. Nun ist Akhanli gestorben.
Apfelwein ist aus gutem Grund Frankfurts Nationalgetränk. Er hält diese Stadt der Widersprüche zusammen, weil sein Wesen zutiefst demokratisch, brüderlich und harmonisierend ist. Eine Extra-Kolumne Geschmackssache.
Die wichtigste Oppositionspartei erkennt die Ergebnisse der georgischen Kommunalwahlen nicht an. Nichtregierungsorganisationen sprechen von Stimmenkauf und Einschüchterung.
Angela Merkel und Olaf Scholz zeigen beim G-20-Gipfel, wie geordnet ein Regierungswechsel ablaufen kann. Doch der SPD-Politiker macht abseits der großen Bühne klar, dass er durchaus eine eigene Agenda hat.
Sudans Militärmachthaber entlässt eine Reihe von Spitzendiplomaten. In den Straßen Khartums und in anderen Städten protestieren die Menschen am „Nationalen Tag des Widerstands“ gegen die Putschisten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Interview über ihr Ausscheiden aus dem Amt, die Krisen, mit denen sie konfrontiert war, den fragilen Zustand der Welt und ihren Blick aufs Älterwerden.
Man kann Recht seit jeher als eine Art Programmierung der Gesellschaft verstehen, bei der die Verfassungsväter die ersten Programmierer waren. Doch was geschieht, wenn sich die Systeme selbstständig machen können?
Nach der Machtübernahme wächst der Druck auf die Putschisten im Sudan. Militärführer al-Burhan kündigt eine baldige Technokratenregierung an - sogar über die Wiedereinsetzung des Ministerpräsidenten wird spekuliert.
Beim G-20-Treffen in Rom demonstrieren die Noch-Bundeskanzlerin Merkel und der Bald-Bundeskanzler Scholz, wie ein reibungsloser Machtwechsel aussehen kann. Doch auf das Gruppenbild am Trevi-Brunnen kommt am Ende nur eine.
Das Glück hat eine junge Französin auf Tahiti getroffen. Mit ihrem ersten Lottoschein kassierte sie den Jackpot.