Wo der Wohlstandsvorsprung schwindet
Unter Viktor Orban hat Ungarn mit einer großen Schuldenlast und Korruption zu kämpfen. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt: Ungarn hat seine Vorreiterrolle in der Region verloren.
Unter Viktor Orban hat Ungarn mit einer großen Schuldenlast und Korruption zu kämpfen. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt: Ungarn hat seine Vorreiterrolle in der Region verloren.
Andreas Reckwitz verkündet eine geschichtsphilosophische Zeitenwende. Während der Soziologe das westliche Fortschrittsdenken auf den Prüfstand gestellt sieht, findet sich sein Stichwort von der multipolaren Welt auch bei russischen Zeitdeutern.
Die russische Armee will von Kiew ablassen. Mit dem Bombardieren anderer ukrainischer Städte wird Putin aber so bald nicht aufhören.
Der hessische Ministerpräsident sichert den ukrainischen Flüchtlingen umfangreiche Unterstützung zu. Das Land kalkuliert mit einem finanziellen Bedarf in Höhe von 400 bis 700 Millionen Euro im Jahr.
Die Vertrauensfrage des Oppositionsführers im Bundestag mit Blick auf das Sondervermögen für die Bundeswehr kehrt die Spielregeln des politischen Systems um. Und offenbart ein grundsätzliches Problem. Ein Gastbeitrag.
Warschaus Regierung hat die sogenannte Justizreform stets damit begründet, Polen von den Resten des Kommunismus säubern zu wollen. Diese Argumentation hat jetzt einen Dämpfer bekommen.
Donald Trump hat nach der verlorenen Wahl gegen Joe Biden versucht, an der Macht zu bleiben. Für einen kalifornischen Richter könnte das kriminell gewesen sein. Folgen für Trump hat das erst einmal nicht.
Wenn die westlichen Demokratien sich angesichts offener militärischer Aggression behaupten wollen, müssen sie das Konzept der Nachhaltigkeit auf machtpolitische Zusammenhänge ausdehnen. Ein Gastbeitrag.
Die EU hat die russischen Staatsmedien verboten. Als Teil der Sanktionen. Ist das der richtige Weg, Kriegshetze einzudämmen? Hamburgs Mediensenator Carsten Brosda hat Bedenken. Ein Interview.
Catherine Belton hat in ihrem Buch „Putins Netz“ offengelegt. Dafür wird sie von Oligarchen wie Roman Abramowitsch bis heute mit allen juristischen Tricks bekämpft. Inzwischen erwägt die englische Justiz eine Änderung der Gesetze zugunsten des investigativen Journalismus.
Zwei prominente Ex-Berater des ehemaligen Präsidenten hatten bisher jegliche Zusammenarbeit mit dem Ausschuss zur Aufklärung der Erstürmung des US-Kapitols verweigert. Das könnte sich nun ändern.
Die Complutense-Universität zeigt eine Ausstellung über den Besuch von Erika und Klaus Mann im Bürgerkriegsjahr 1938 in Madrid. Was beide von dort schrieben, klingt heute erschreckend aktuell.
Mstislaw Rostropowitsch, der einst den Systemkritiker Alexander Solschenizyn in Schutz nahm, war mit der Musik gedanklich präsent.
Die deutsche Wirtschaft hat sogar schon noch größere Herausforderungen bewältigt. Man muss den Wirtschaftskrieg gegen Russland aber auch wollen.
Die Wiederwahl von Klaus-Peter Willsch zum CDU-Kreisvorsitzenden im Rheingau-Taunus ist Formsache. Doch die Harmonie ging auf dem Parteitag diesmal verloren. Sein Gegenkandidat sorgt für Unruhe.
Kernkraftwerke +++ Kirche muss Orientierung geben +++ Videorede von Präsident Selenskyj +++ Steffen Haffner
Der Tesla-Chef übt harsche Kritik an der Plattform und könnte nun sein eigenes Netzwerk knüpfen
Der amerikanische Außenminister Blinken sagte, Washington strebe keinen Machtwechsel in Russland an.
Regimewechsel – welcher Regimewechsel? Die Warschauer Rede des US-Präsidenten war für die Geschichtsbücher angelegt – vergleichbar mit der Kennedy-Rede in Berlin. Doch ein Satz am Schluss überschattete alles.
Durch den Angriff auf ein Öllager gerät die Formel 1 zwischen die Fronten. Wirtschaftlicher Gewinn ist nicht alles: Der Anschlag von Dschidda erhöht den Druck. Können die Piloten das wirklich verdrängen?
Die russische Zensurbehörde Roskomnadsor sperrt die Webseite der „Bild“-Zeitung. Das Springer-Blatt informierte seit einigen Tagen auch in russischer Sprache. Von Sperrungen betroffen sind auch weitere Medien.
Natürlich darf ein Kriegsverbrecher und Schlächter wie Putin nicht mehr Russland regieren. Indem er das aussprach, hat der amerikanische Präsident dem Kreml aber ein großes Geschenk gemacht.
Große Empörung in Russland über Bidens Rede in Warschau: Der US-Präsident sei schwach und womöglich krank, die Rede ein Ausdruck von Hysterie. US-Außenminister Blinken stellt klar, dass Biden kein Regimewechsel gefordert habe.
Der Tesla-Chef denkt nach eigener Aussage „ernsthaft darüber nach“, ein eigenes Social-Media-Angebot zu gründen. Zuletzt hatte sich Musk zunehmend kritisch über den Kurznachrichtendienst Twitter geäußert.
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat mit seinen Videobotschaften und Auftritten vor den Parlamenten ein neues Genre der politischen Kommunikation geschaffen. Jetzt gibt es ein neues Wir, das die Ukraine vielleicht retten könnte.
Krieg wie im Krimi: Stephan Heyms früher Roman „Flammender Frieden“ erscheint nach mehr als 75 Jahren erstmals auf Deutsch. Er spielt im Zweiten Weltkrieg in Nordafrika.
Sergio Pérez startet beim Großen Preis von Saudi-Arabien vom ersten Platz. Lewis Hamilton erlebt ein Debakel, Mick Schumacher hat Glück im Unglück. Und dann sind da noch die Nachwehen des Anschlags.
Im Zeichen des Kriegs in der Ukraine absolviert Joe Biden seinen ersten Besuch in Polen. Auch zwei Minister aus der Ukraine kamen zu dem Treffen. Der US-Präsident nennt Wladimir Putin einen „Schlächter“ – und sorgt mit einem Satz für Aufsehen.
Die Finanzministerin von Schleswig-Holstein, Monika Heinold, schlägt vor, den Rundfunkbeitrag für ein halbes Jahr auszusetzen, um die Bürger zu entlasten. Das ist doch mal ein Zeichen.
Das Beispiel Russland zeigt, wie schnell sich ein Land in die falsche Richtung entwickeln kann. Anleger müssen darauf achten.
Der Historiker Moshe Zimmermann spricht im Interview über die Spannungen im israelischen Fußball, die Frage, warum ein Sportler weniger wert ist als ein Soldat und die Perspektiven des Nationalteams.
Das Grab des früheren Reichspräsidenten Paul von Hindenburg in der Marburger Elisabethkirche soll zu einem hessischen „Ort der Demokratiegeschichte“ erklärt werden. Das ist keine gute Idee. Ein Gastbeitrag.
Die russische Invasion hat eine Debatte über den moralischen Wert von Geldanlagen in Rüstungskonzernen ausgelöst. Mit dem Krieg in der Ukraine überdenken einige die lang gepflegten Vorbehalte gegen Investitionen in die Verteidigung.
Luisa Neubauer ist Klimaaktivistin, Sebastian Vettel Formel-1-Pilot. Im gemeinsamen Interview sprechen sie über Spritpreise, Umweltschutz, Menschenrechte, Putins Energie und den Krieg in der Ukraine.
Polen: sehr gut, Deutschland: ausreichend, Ungarn: mangelhaft – der ukrainische Präsident bewertet die Loyalität der EU-Staaten. Das kam im Europäischen Rat nicht so gut an.
Der Hamburger Kultursenator Brosda hat schon recht, dass ihn das Verbot der russischen Staatssender „unruhig“ macht. Aber weiß er auch, wie diese den Krieg verherrlichen?