Ein Land in Glanz und Frieden. Oder?
Iraks Regierungschef hat dem Land ungewohnte Ruhe und Aufbruchstimmung gebracht. Nun droht ihm die Ablösung und Bagdad ein Machtkampf. Wohin steuert das Land?
Iraks Regierungschef hat dem Land ungewohnte Ruhe und Aufbruchstimmung gebracht. Nun droht ihm die Ablösung und Bagdad ein Machtkampf. Wohin steuert das Land?
Ohne Strukturreformen kein Wachstum, sagt die Wirtschaftsministerin. In der SPD dürfte das nicht gut ankommen. Dabei beruft sie sich auch auf einen früheren SPD-Kanzler.
Mit ihrer eigenen Partei erreicht Sahra Wagenknecht nur wenige Monate nach der Gründung beachtliche Erfolge. Doch dann folgen Machtkämpfe und die denkbar knappe Niederlage bei der Bundestagswahl. Eine Chronik.
Im Siedler-Verlag hatte Alfred Heuß 1984 den Ruin deutscher Geschichte beschworen. Vor diesem Hintergrund überrascht ein Brief, den der Göttinger Althistoriker zwei Jahre später an Thomas Nipperdey schrieb.
Sabrina Wittmann ist die erste Trainerin im deutschen Männer-Profifußball. Im F.A.Z.-Fragebogen spricht sie über ihre Fehler – und sagt, worüber sie in der Kabine nicht sprechen möchte.
Vor 50 Jahren starb der Diktator Francisco Franco. Heute bedrohen politische Skandale, Vertrauensverlust und Franco-Nostalgie Spaniens demokratisches Erbe.
Die Rechercheplattform Correctiv inszeniert einen Skandal um ein Forschungsprojekt der Islamismus-Experten Beatrice und Ahmad Mansour. Dieser wirft ein Schlaglicht auf die journalistischen Methoden des Netzwerks.
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner verteidigt Merz gegen Rassismusvorwürfe in der Stadtbild-Debatte, erklärt ihr hartes Durchgreifen im Parlament – und äußert sich zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren.
In Belém startet am Montag die dreißigste Weltklimakonferenz. Das Bündnis Sahra Wagenknecht plant den Neuanfang, und in Magdeburg beginnt der Prozess zu dem Weihnachtsmarkt-Attentat. Der F.A.Z. Newsletter.
Sie sind Mitglieder der Grünen oder Sympathisanten: Ein Mittagessen mit Bundestagsbesuchern, die der Trip in die Hauptstadt nachdenklich gemacht hat – nicht nur wegen der Größe der AfD-Fraktion.
Der politische Ökonom Milan Babić hat analysiert, warum die Globalisierung nicht so weitergeht wie bisher. Hier sagt er, was Europa jetzt hilft.
Der Bundespräsident appelliert an die wehrhafte Demokratie. Auch die politischen Kräfte der Mitte müssten ihrer Verantwortung gerecht werden, mahnt er.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 9. November vor einer „neuen Faszination des Autoritären“ gewarnt. In seiner Rede mahnte er, Demokratie und Freiheit seien so bedroht wie nie seit der Wiedervereinigung.
Bevor das Buch überhaupt in der Landessprache erschienen ist, hat sich der spanische Ministerpräsident schon zu den Memoiren des früheren Königs Juan Carlos geäußert: Er empfehle es nicht „als Weihnachtsgeschenk“.
Die Frankfurter Grünen haben ihr Programm für die Kommunalwahl 2026 beschlossen. Sie fordern mehr Fahrradstraßen, bezahlbare Wohnungen für Studierende und Schritte zu einer nachhaltigeren Sozial- und Verkehrspolitik.
Der Bundesrat, dem Konrad Adenauer einen Senat nach amerikanischem Vorbild vorgezogen hätte, ist den Länderchefs nicht genug: Die Historikerin Ariane Leendertz erforscht die Geschichte der Ministerpräsidentenkonferenz.
Einfach nur „Nie wieder“ zu sagen, reicht nicht, schreibt der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. Er fordert einen „neuen Aufstand der Anständigen“ gegen Antisemitismus.
Amerikas wichtigste Handelsexpertin glaubt: Donald Trump hat einen Teufelskreis in Gang gesetzt, der alles immer teurer macht – sogar wenn er gar nicht mehr im Amt ist.
Benjamin Graumann, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, ist erleichtert über die Waffenruhe im Gazakrieg. Zu glauben, dass mit ihr auch der Antisemitismus in Deutschland abnehmen wird, hält er für naiv – und gefährlich.
16 Monate lang erhielt ein Professor in Hessen Lehrverbot, weil ihn der Verfassungsschutz dem „Rechtsextremismus“ zuordnete. Die Geschichte einer Peinigung.
KI-Modelle in der Schraubzwinge des Kulturkampfes: Sprachmodelle wie ChatGPT oder Gemini werden auf „wokeness“ getrimmt, so der Vorwurf von rechts. Dort hofft man, dass Trumps „revolution of common sense“ auch die neuen Denkwerkzeuge erfasst.
In den Niederlanden sind die Rechtspopulisten an einer Brandmauer gescheitert. Und daran, dass die Konkurrenz ihnen nicht beim Thema Migration hinterherlief.
Wieder einmal ist ein Regierungsflugzeug defekt. Außenminister Johann Wadephul muss nun mit einem Linienflug zum EU-Lateinamerika-Gipfel in Kolumbien reisen.
Außenminister Wadephul kommuniziert nicht immer glücklich, wie jetzt in Syrien. Trotzdem hilft Nervosität der Union nicht weiter.
Kanzler, Verteidigungsminister und Generalinspekteur warnen eindringlich vor einer russischen Aggression. Doch bei der Wehrpflicht zögert die Koalition noch immer.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der Politiker und Autor Michael Roth.
Auf der Website „Authoritarian stack“ zeigen Wissenschaftler das drastische Ausmaß der Verstrickungen zwischen Tech-Unternehmen und der US-Regierung. Auch in Europa sind sie schon dabei, sich unverzichtbar zu machen.
Wenn Klimapolitik an der Wirklichkeit scheitert, Wohlstand gefährdet und die Wirtschaft ruiniert, ist Umkehr geboten. Deutschland und die EU müssen sich korrigieren.
Nach dem Ende des Viererbündnisses bringt der Frankfurter Kämmerer einen Haushalt ein, der noch keine Mehrheit hat. Er appelliert an die Verantwortung der Stadtverordneten.
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, äußert Kritik an den Reaktionen von Medien und Friedrich Merz auf das Verbrechen, dem sie zum Opfer fiel. Damit hat sie nur zum Teil recht.
Der Publizist Michel Friedman diskutiert in Darmstadt darüber, wie es um die Demokratie auf der Welt und in Deutschland steht. Die MAGA-Bewegung und die AfD sieht er als Bedrohungen.
Auf der COP will Brasilien nicht schon wieder über Klimaziele reden, sondern über die Umsetzung von Klimaschutz. Auch der Multilateralismus soll gestärkt werden.
Außenminister Johann Wadephul beschreibt bei seinem Besuch in Syrien die Zerstörung und sagt, so schnell könne „niemand zurückkehren“. Damit gerät die bislang klare Migrationslinie der Union ins Wanken.
Mehr Deutsche misstrauen dem Staat und zweifeln an Wahlen. Gerade junge Männer fallen mit rechten Einstellungen auf. Und immer weniger sehen den Klimawandel als Bedrohung.
Laut der Mitte-Studie finden 15 Prozent aller Deutschen, Deutschland soll von einem Führer „zum Wohle aller mit starker Hand regiert“ werden. Doch was würde dann passieren?
Bei der Weltklimakonferenz in Brasilien steigt der Druck auf viele Länder, eigene Klimaziele aufzugeben. Das liege auch an der Politik der US-Regierung, erläutert der Klimaforscher Niklas Höhne. Er sieht aber auch Fehler der deutschen Regierung.