Gut, dass ums Bürgergeld gestritten wird
Es geht beim Disput rund ums Bürgergeld nicht nur ums Finanzielle, sondern um unterschiedliche Menschenbilder. Da ist es richtig, wenn die Parteien der Mitte um einen Konsens ringen.
Es geht beim Disput rund ums Bürgergeld nicht nur ums Finanzielle, sondern um unterschiedliche Menschenbilder. Da ist es richtig, wenn die Parteien der Mitte um einen Konsens ringen.
Nach den ersten Tagen bei Twitter fragen selbst seine Fans: Ist Elon Musk total verrückt geworden?
Die Aktivisten sagen, sie wollen anständig bleiben. Aber sie wissen nicht, wie lange noch. Für das, was danach kommt, gibt es schon Ideen: Den Notstand ausrufen und die Demokratie aussetzen.
Mut und Eigensinn: Der 92 alte Dichter Rafael Cadenas aus Venezuela erhält den mit 125.000 Euro dotierten Cervantes-Preis, die wichtigste literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt.
Die rote Welle in der amerikanischen Kongresswahl ist ausgeblieben. Aber es wäre ein Trugschluss zu glauben, dass sich der politische Graben geschlossen hat.
Mark Kelly verteidigt sein Mandat im Wüstenstaat und bringt Joe Bidens Demokraten einen großen Schritt weiter. Zwei Staaten entscheiden nun über die Macht im US-Senat.
Der Deutschland-Personalchef von SAP Cawa Younosi spricht im F.A.Z.-Interview über Arbeit in Krisenzeiten, Stechuhren und die Frage, was Mitarbeiter beeindruckt. Die oft so beliebte Teilzeitarbeit hält er dabei eigentlich eher für eine Notlösung.
Frankreich lässt das Flüchtlingsschiff Ocean Viking in Toulon einlaufen. Die extreme Rechte tobt, die Linke applaudiert. Für den französischen Präsidenten geht es auch um sein politisches Vermächtnis.
Donald Trump geht mit der Lüge vom Wahlbetrug inzwischen den eigenen Leuten auf den Nerv. Das spiegelt sich in Amerikas Medien. Sogar die Einpeitscher von Fox News haben Zweifel.
Das Ordnungsdenken in Deutschland hat zu seiner Marginalisierung selbst beigetragen. Die Überforderung der Staaten begünstigt eine Renaissance.
Acht Spitzenunternehmen gründen mit der Hilfe des Staates einen neuen Halbleiterproduzenten. Der Kampf um die globale Vormachtstellung verschärft sich.
Der Präsident spricht von einem starken Wahlabend seiner Demokraten. Mit den Republikanern wolle er kooperieren. Dort bemüht sich McCarthy, Fakten zu schaffen.
CDU und CSU fordern im Bundestag bis zu fünf Jahren Haft für gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr. Die Grünen sehen in diesem Antrag einen Versuch, die Klimabewegung zu diffamieren.
Der Vorschlag von Tom Buhrow, die Grundlagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks neu zu bestimmen, eröffnet die Chance für eine große Debatte: Welche Medienlandschaft braucht unsere Demokratie? Ein Gastbeitrag.
Erdogan ruft das „Jahrhundert der Türkei“ aus. Er verspricht eine Zeit der Wunder. Dabei sorgt er seit 20 Jahren für unser Elend.
Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main lädt Ministerpräsident Boris Rhein zum Gespräch in Hofheim. Es beginnt bei der Weltlage – und endet beim Fahrradfahren.
Die Garnisonkirche in Potsdam war kein Ort der deutschen Demokratie. Den Befürwortern ihrer Rekonstruktion mangelt es an einer klaren Abgrenzung gegen die Neue Rechte. Ein Gastbeitrag.
Der Präsident spricht von einem starken Wahlabend seiner Demokraten. Mit den Republikanern wolle er zusammenarbeiten. Dort bemüht sich Kevin McCarthy, Fakten zu schaffen.
Der Bundestag soll das höhere Kindergeld durchwinken. Die EU-Kommission legt Vorschläge für die Euro-7-Norm vor. Und Hansi Flick gibt seinen Kader für Qatar bekannt. Der F.A.Z. Newsletter.
Nach den Zwischenwahlen in Amerika überwiegt in Berlin die Erleichterung. Die FDP geht von einem Kurswechsel in der Außenpolitik aus.
Auf einem Kriegsschiff bereitet Präsident Macron die französische Armee auf die nächsten Jahre vor. Er betont ihre „transatlantische Verankerung“. Eine Initiative aus Berlin ärgert ihn.
Die jüdische Gemeinschaft Frankfurt überlässt die Holocaustüberlebenden in der Ukraine nicht ihrem Schicksal. Hilfe zur Selbsthilfe hat im Judentum Tradition. Das war auch nach den Pogromen 1938 nicht anders.
Bodo Ramelow will noch einmal für die Linke in den Wahlkampf ziehen. Die Folge könnte sein, dass Linke und AfD wieder stärkste Parteien werden.
Optimistisch bis zur Verklärung: Matthew B. Crawford plädiert dafür, das Autofahren als Domäne individueller Freiheit unbedingt zu bewahren. Den Stadtverkehr deutet er als Schauplatz bürgerlicher Freundschaft.
Lange hieß es, die Demokraten hätten die Bedeutung ihres zentralen Wahlkampfthemas überschätzt. Doch für viele Wähler war das Recht auf Abtreibung zentral. Wo direkt darüber abgestimmt wurde, setzten die Wähler ein klares Zeichen.
Der frühere Grünen-Politiker und DDR-Bürgerrechtler Werner Schulz ist tot. Er starb am Mittwoch während einer Veranstaltung in Schloss Bellevue. Das gab Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Tagung bekannt.
Noch vor fünf Jahren wurde Lateinamerika überwiegend konservativ regiert. Nun sind die Linken zurück an der Macht, nicht nur in Brasilien. Aber die Wähler bleiben ungeduldig.
So viel lässt sich schon sagen: Weniger Trump hätte diesmal mehr Republikaner bedeutet. Dennoch könnte der frühere Präsident 2024 wieder gewinnen – oder verlieren und trotzdem ins Weiße Haus gelangen.
Westbalkanstaaten +++ Replik von Eugen Ruge +++ „Reich des Bösen“ +++ Widerstandswillen
Republikaner wie Demokraten erleben eine Wahlnacht, in der Träume platzen. Joe Biden wird wohl anders regieren müssen – aber auch Donald Trump muss Enttäuschungen einstecken.
In den USA bleibt die „rote Welle“ bislang aus, die Wirtschaftsweisen raten zu längeren AKW- Laufzeiten und am 9. November gedenkt Deutschland der Reichspogromnacht und dem Mauerfall. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Denkfabrik Republik 21 will der schweigenden bürgerlichen Mitte eine Stimme geben. Auf ihrer ersten Konferenz warnt sie vor der zerstörerischen Kraft des identitären Extremismus.
Indien lässt sich nicht von seiner Russlandpolitik abbringen. Dennoch wird über eine Vermittlerrolle im Ukrainekrieg spekuliert. Bald übernimmt Neu Delhi den G-20-Vorsitz.
82 von 145 anwesenden Abgeordneten stimmten für den SPD-Politiker. Nach öffentlicher Kritik wurde die Wahl der stellvertretenden Landtagspräsidenten von der Tagesordnung genommen.
Der Wahlkampf kostete 17 Milliarden Dollar. Läuten die Zwischenwahlen nun Donald Trumps Rückkehr ein? Was bedeuten sie für Bidens Ukraine-Politik? Und wann wissen wir Bescheid? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Drei Bücher demonstrieren, dass in der amerikanischen Demokratie einiges nicht gut funktioniert und was das ist.