Der Sündenfall des Liberalismus
Vor bald 50 Jahren übernahm eine Junta unter der Führung des Generals Augusto Pinochet die Macht in Chile. Was trieb gute Ökonomen in die Arme dieses Diktators?
Vor bald 50 Jahren übernahm eine Junta unter der Führung des Generals Augusto Pinochet die Macht in Chile. Was trieb gute Ökonomen in die Arme dieses Diktators?
Die umstrittene Justizreform ist auch eine Belastungsprobe für die Beziehungen des amerikanischen Präsidenten und des israelischen Regierungschefs. Vorerst zeigt sich Washington zufrieden.
Wer mehr Klimaschutz will, der muss überzeugen. Es gibt kein Recht auf zivilen Ungehorsam. Wer das nicht begreifen will, der muss gestoppt werden.
Der ukrainische Präsident macht sich persönlich ein Bild von der Lage im Osten. Seine Armee nimmt 18 Kampfpanzer des Typs Leopard 2A6 aus Deutschland entgegen. Der Überblick.
Klimaforschung, Romantik und das Paulskirchenjubiläum sind drei Schwerpunkte im Sommerprogramm der Frankfurter Bürgeruni. Auch um Künstliche Intelligenz wird es gehen.
Wolfgang Kraushaar analysiert, wie sich Menschen aus der „Mitte der Gesellschaft“ so weit radikalisieren konnten, dass sie Staatsstreichpläne schmiedeten.
Einen Zwang zur Geschlechterparität bei der Aufstellung von Kandidaten für Wahlen darf es nicht geben. Das sagen Verfassungsgerichte – juristische Dissertationen schließen sich an.
Die Unfähigkeit der Bundesregierung, einen klaren Kurs zu fahren, wirft die Frage auf, ob sie einen Plan hat. Oder regiert da zusammen, was nicht zusammengehört?
Eine viel zu geringe Wahlbeteiligung, große Herausforderungen: Der neue Frankfurter Oberbürgermeister muss Frieden in die Verkehrspolitik bringen und Schwung in die Wirtschaft. Nur wie?
Das Recht des Stärkeren als das moralisch Gute: Propaganda zerstört die Reste kritischen Bewusstseins in Russland. In diesem Krieg vermag freilich keine Seite zu siegen.
Israel steht durch den Streit über die Justizreform vor einer Verfassungskrise. Ein Grund sei auch, dass die Linke ihren politischen Aktivismus zu sehr auf die Justiz verlagert habe, sagt der Staatsrechtler Menachem Mautner.
Warum steht auf der weltlich genutzten Paulskirche eigentlich immer noch ein Kreuz? Nicht nur diese Frage wurde bei einer Podiumsdiskussion in der Paulskirche beantwortet.
Israels Verteidigungsminister hatte dazu aufgerufen, die umstrittene Justizreform, gegen die zuletzt Hunderttausende Israelis protestierten, zu stoppen. Daraufhin wurde er seines Amtes enthoben. Nun spitzt sich die Lage zu.
Verzicht ist für Hubert Aiwanger, den Spitzenkandidaten der Freien Wähler für die Landtagswahl, keine Option. Naturschutz gibt es für ihn nur im Wohlstand.
Vom Haushalt bis zum Heizen: Überall sucht die FDP jetzt Streit, um ihre alten Anhänger aus der Wirtschaft zurückzugewinnen. Heute kommt es zum Showdown im Koalitionsausschuss.
Die Union will eine moderne Partei sein. Aber auch eine konservative. Den Debatten über ein neues Grundsatzprogramm ist dieser Spagat anzumerken. Merz meidet Themen, für die er von Konservativen gewählt wurde.
Donald Trump hat Schlimmeres getan, als einer Pornodarstellerin Schweigegeld zu zahlen. Würde er nach einer Anklage freigesprochen, so schadete das wichtigeren Verfahren.
In Schwalbach streiten Stadt und Bürger um die Umbenennung von drei Straßen. Die Stadt ist dafür, viele Anwohner dagegen.
Der neue Vorstandsvorsitzende der Stiftung Polytechnische Gesellschaft hat nicht nur große Pläne – Frank Dievernich hat auch schon viel Neues auf den Weg gebracht.
Der Wahlausschuss in Bremen hat die AfD wegen deren interner Querelen nicht für die Bürgerschaftswahl zugelassen. Leider passt es zum Geschäftsmodell der AfD, das politische System zu diskreditieren.
Der frühere US-Präsident erklärte, die amerikanische Demokratie sei „außer Kontrolle geraten“. Vor begeisterten Zuschauern stilisierte er sich abermals als Opfer einer Hexenjagd seitens der Justiz.
Rund 200.000 Menschen demonstrieren in Tel Aviv gegen Pläne der Regierung, die Befugnisse der Justiz einzuschränken. Nun fordert auch Verteidigungsminister Galant, den Gesetzgebungsprozess vorübergehend zu stoppen.
Der Krieg in der Ukraine sorgt dafür, dass Olaf Scholz besonders viel durch die Welt reist. Manches politische Ziel lässt sich nur durch die direkte Begegnung mit Politikern anderer Länder erreichen – Umweltschutz hin oder her.
In Finnland wurde ein Parlamentsabgeordneter bedroht und zu Boden geschlagen. Die Tat hat offenbar einen antisemitischen Hintergrund, doch soll es auch um die NATO-Bewerbung des Landes gegangen sein.
Diese Wahl haben sich die Frankfurter erkämpft. Sie sollten die Chance nutzen. Jetzt können sie mit dem aus ihrer Sicht richtigen Mann die Koalition im Römer antreiben.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hält einen Kohleausstieg schon 2032 für möglich. Im Interview verlangt er kürzere Gerichtsverfahren beim Ausbau der Erneuerbaren – und eine „Kommission zur Zukunft der Energieversorgung“.
Die Mehrheit der Stadtteilpolitiker im Frankfurter Nordend will das im Sommer 2021 begonnene Projekt bis zum Ende weiterführen: Der Oeder Weg soll eine Radstraße mit viel Aufenthaltsqualität werden.
Die CDU will wieder konservativ sein, aber trotzdem modern und großstädtisch. Die CSU fühlt sich von der Ampel diskriminiert, will aber genau das zu ihrem Vorteil nutzen. Wie geht das alles zusammen?
Frankreichs früherer Präsident wirft der Regierung Merkel vor, gegenüber Putin ein Bild der Schwäche mitverursacht zu haben. Das habe ihn zum Überfall auf die Ukraine bewogen, sagt François Hollande im F.A.Z.-Interview.
Es ist nicht ganz klar, wozu Bundesinnenministerin Faeser in Berlin ein Treffen zur Asylpolitik abhielt. Wie Kompromisse bei diesem Thema aussehen können, zeigen die USA und Kanada.
In Selma feierte die Bürgerrechtsbewegung Erfolge. Heute geht es den Schwarzen dort besonders schlecht. Ein Besuch in einem gottverlassenen Ort.
Direkt nach der Amtseinführung im Mai würde CDU-Kandidat Uwe Becker die ersten Vorlagen einbringen, sollte er die Stichwahl um den Oberbürgermeisterposten in Frankfurt am Sonntag gewinnen. Nach 100 Tagen will er sich messen lassen.
Nachdem er den indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi beleidigt haben soll, darf Rahul Gandhi seine Oppositionspartei nicht mehr im Unterhaus vertreten. Seine Anhänger demonstrieren dagegen in Neu Delhi.
Der Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel, seziert die deutschen Debatten über Israel. Er ärgert sich über „dämliche Kommunalpolitiker“ und erklärt, warum er gegen eine Falafelbude von Roger Waters nichts einzuwenden hätte.
Seit Jahrzehnten hat der Frankfurter Rathausturm nur ein Notdach. Jetzt soll er seine ursprüngliche Gestalt zurückbekommen – dank einer Million Euro privater Spenden.
Gesellschaftlich wünschenswertes Wahlverfahren +++ Falsch verstandene Solidarität +++ Mangelnde Vorsorge +++ Um der Demokratie willen