Die Achtundvierziger und die Moderne
Im Historischen Museum in Frankfurt tagt die interdisziplinäre Konferenz „Die Modernität von 1848/49“. Sie blickt auf Innovationskraft und Problemlagen des Paulskirchen-Parlaments.
Im Historischen Museum in Frankfurt tagt die interdisziplinäre Konferenz „Die Modernität von 1848/49“. Sie blickt auf Innovationskraft und Problemlagen des Paulskirchen-Parlaments.
Das Paulskirchenjubiläum wird mit einem vier Tage dauernden Bürgerfest gefeiert. Das Programm versucht den Spagat zwischen Diskurs und Volksfest.
Vom Bau der Paulskirche bis zur neuesten Diskussion um ihre Modernisierung und ein Haus der Demokratie: Die Zeitleiste von 1789 bis heute
1848 und 1989 als Ausnahmen: Ansonsten setzen die Deutschen auf Sicherheit, befindet der frühere Bundespräsident Joachim Gauck. Eine mögliche Erklärung sieht er in einem lange zurückliegenden Trauma.
Der Preis sei „keine Heiligsprechung“, verteidigt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident die Ehrung für die ehemalige Bundeskanzlerin. Merkel habe Deutschland durch zahlreiche Krisen gesteuert.
Wahlrechtsfragen sind eminente Machtfragen. Keine leichte Aufgabe für das Bundesverfassungsgericht.
Untersuchungen zu Gewalt, die von Polizisten ausgeht, sind sinnvoll. Das größere Problem ist aber die Gewalt, die sich gegen Amtsträger richtet.
Forscher der Uni Frankfurt meinen, dass Übergriffe durch Polizisten zu selten aufgeklärt würden. Polizeigewerkschafter wehren sich gegen die Annahme, solche Fälle würden regelmäßig vertuscht.
Heute und morgen treffen sich in Islands Hauptstadt Reykjavik die Staats- und Regierungschefs des Europarates. Sie wollen zusammenhalten, was noch zusammenzuhalten ist. Das genügt nicht. Nötig ist eine Vision.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht im Interview über sein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten, die „schäbige“ Kritik an dem Verdienstorden für Angela Merkel und plädiert für ein Wahlalter ab 16.
Was die EU-Kommission mit dem „Medienfreiheitsgesetz“ erreichen will, ist richtig. Die geplanten staatlichen Eingriffe sind es nicht. Die Bundesländer haben einen klügeren Plan. Ein Gastbeitrag.
Die Revolution von 1848 gilt als Geburtsstunde der deutschen Demokratie. Das Gedenken daran will Bundespräsident Steinmeier nicht der AfD und Pegida überlassen.
Der Regisseur Thomas Claus hat eine überzeugende Dokumentation über die Paulskirche gedreht. Zum Paulskirchenfest wird der Film nun im Kino des Deutschen Filmmuseums erstmals gezeigt.
Evangelische Schulen +++ Heizöl-Zuschuss-Antrag +++ Gendern +++ Das generische Feminin +++ Wirtschaftsprüfer
Viele Menschen in der Türkei hatten mit einem klaren Wahlsieg der Opposition gerechnet. Jetzt rufen Schriftsteller dazu auf, nicht aufzugeben.
Der frühere griechische Finanzminister steht heute einer kleinen linken Splitterpartei vor. Vor der Wahl in Griechenland am kommenden Wochenende warnt er Europa vor einer Schuldenblase. Vom Euro hält er weiterhin wenig.
Das Programm zum Jubiläum ist extrem dicht – aber auch im täglichen Kulturbetrieb gibt es genug Gelegenheit, über 1848 nachzudenken.
Die Geschichte des in Frankfurt exilierten „Volksbunds der Schaffenden“ regt zum Nachdenken über die heute Lage in Russland an. Sie zeigt aber auch, dass Diktaturgegner keine Demokraten sein müssen.
Muss der Kampf um Demokratie und Menschenrechte heute global geführt werden? In der Frankfurter Paulskirche ist die „Global Assembly“ zusammengekommen, um über Ideen für eine bessere Welt zu streiten.
Dem Präsidenten fehlte nicht viel für einen Sieg in Runde eins. Sein Herausforderer Kilicdaroglu gibt sich vor der Stichwahl am 28. Mai selbstgewiss.
Die Präsidentenwahl in der Türkei geht in die zweite Runde. Im Parlament hat Erdogans AKP die absolute Mehrheit geholt. Das ist ein Pfund, mit dem der Amtsinhaber wuchern kann.
Die Jahrhundertglocke der Paulskirche verschwand 1987 aus dem Gedächtnis der Stadt. Jetzt wird sie erstmals wieder präsentiert – nicht hör-, aber sichtbar.
Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt. Vieles deutet darauf hin, dass weder Erdogan noch Kilicdaroglu über die 50-Prozent-Marke kommen. Der Präsident könnte einen Startvorteil haben: eine absolute Mehrheit im Parlament.
In Frankfurt wird von Donnerstag an die Demokratie gefeiert: Anlass ist der 175. Jahrestag der ersten Nationalversammlung in der Paulskirche. Das Spektrum der Veranstaltungen ist weit.
Vier Tage lang wird in Frankfurt mit einem Bürgerfest der demokratische Aufbruch von 1848 gefeiert. Nach der Feier stehen schwierige Debatten über die Zukunft der Paulskirche an.
175 Jahre Paulskirchenversammlung: Für ein paar Tage ist Frankfurt nun dort, wo es nach seinem Selbstverständnis eigentlich stets sein sollte – im Mittelpunkt des Interesses.
Selbst die Staatsagentur Anadolu sieht Erdogan inzwischen unterhalb der 50-Prozent-Schwelle. Eine Stichwahl in der Türkei erscheint damit immer wahrscheinlicher.
Zur Nacht der Museen kamen mehr Besucher als vor der Pandemie. Auf dem SOUP Festival wurde über Künstliche Intelligenz und Stadtentwicklung diskutiert. Und außerdem bereitet sich Frankfurt auf die Feierlichkeiten des Paulskirchenjubiläums vor. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Im Mai 1848 trat das erste gesamtdeutsche Parlament in der Paulskirche zusammen: die Nationalversammlung. Sie stritt um eine demokratische Verfassung und deutsche Einigkeit. 175 Jahre danach wird das nun vier Tage lang zwischen Paulsplatz und Mainufer mit einem großen Bürgerfest gefeiert. Gut 160 Veranstaltungen stehen auf dem Programm, wir stellen einige Höhepunkte vor.
Peter Sloterdijks Analysen der Gegenwart sind bestechend, aber einen Fahrplan zur Weltrettung hat auch er nicht: „Die Reue des Prometheus“ ist eine Geschichte der pyromanischen Menschheit.
Erstmals seit Beginn des Krieges ist der ukrainische Präsident in Deutschland zu Gast. Der Bundeskanzler empfängt seinen Freund „Wolodymyr“ nicht mit leeren Händen – und erntet Dank.
Nach drei Jahren Pause feiern rund 40.000 Besucher die „Nacht der Museen“ in Frankfurt, Offenbach und Eschborn. Erstmalig öffnet auch die Europäische Zentralbank ihre Türen für Besucher.
Für Volkspartei und Vox ist die Regierung von Pedro Sánchez „illegitim“. Der Ministerpräsident wehrt sich gegen den Abwärtstrend und verkündet Entlastungen.
Reinhart Koselleck entwickelte sein Verständnis der Antike im Gespräch mit Christian Meier. Ein Geburtstagsvortrag von 2004 markiert einen Neuanfang der Begriffsgeschichte.
Der Präsidentschaftskandidat der türkischen Opposition, Kemal Kilicdaroglu, hat den türkischen Wählern für ihre Stimmabgabe gedankt. „Wir haben die Demokratie vermisst. Wir haben es vermisst, ein Land zu sein“, erklärte er in Ankara.
Nach 20 Jahren an der Macht muss Präsident Erdogan bangen. Was würde ein Sieg der Opposition für die Türkei bedeuten? Wie groß ist die Gefahr von Wahlbetrug? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.