Der Souverän wird entmündigt
Entschieden überfordert: Für Axel Honneth untergraben heutige Arbeitsverhältnisse die Chancen auf Teilnahme an den Prozessen demokratischer Willensbildung.
Entschieden überfordert: Für Axel Honneth untergraben heutige Arbeitsverhältnisse die Chancen auf Teilnahme an den Prozessen demokratischer Willensbildung.
Philipp Nimmermann, der neue Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, ist Fachmann für Finanzfragen. Er verfügt über große Erfahrung, hat sich aber im Wiesbadener Regierungsviertel nicht besonders hervorgetan
Dass Kyriakos Mitsotakis in Griechenland weiter regieren kann, ist gut für die Wirtschaft des Landes. Doch sein Triumph birgt auch Gefahren für die Eurozone.
Der Verfassungsschutzpräsident sieht die AfD auf dem Weg „nach rechts außen“. Noch ist die Partei als Verdachtsfall eingestuft. Das könnte sich bald ändern.
Mit deutlichem Vorsprung gewinnt die konservative Partei von Kyriakos Mitsotakis die Parlamentswahl. Weil der Ministerpräsident eine Koalition aber ausschließt, könnte schon Ende Juni abermals gewählt werden.
Bei einem Musikwettbewerb in Frankfurt wurde Kulturstaatsministerin Claudia Roth fünf Minuten lang ausgebuht. Der Veranstalter, der Zentralrat der Juden in Deutschland, äußert Verständnis für die Störer. Wie ist das zu verstehen?
Der russische Theaterregisseur Eduard Bojakow war früher Avantgardist. Jetzt folgt er Putin. Die europäischen Werte hält er für schädlich, das Wahlrecht für Frauen auch. Ein Gastbeitrag.
AfD, Rechtsextremisten und manche Medien in Deutschland verbreiten in Deutschland die Propaganda des Kremls, sagt Verfassungsschutzpräsident Haldenwang. Er sieht die Entwicklung mit Sorge.
Beim Frankfurter Paulskirchenfest treten auch die Stuttgarter Puppenspieler von der „Dundu“-Gruppe auf.
Beim „Open Römer“ ist keine Demokratieverdrossenheit zu sehen. Es gibt neue Konzepte für die Frankfurter Stadtentwicklung. Und außerdem gibt es zu wenig kleine E-Autos. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Es war ein Fest der Demokratie: 175 Jahre Paulskirche zeigen aber auch, dass die Errungenschaften bis heute nicht selbstverständlich sind. Auch wer kritisiert, muss immer wieder für die Verfassung kämpfen.
Die G7 wollen weiter die weltweite Ordnung prägen. Aber sind sie dafür noch stark genug?
Kulturstaatsministerin Claudia Roth wird am Rande eines jüdischen Musikwettbewerbs in Frankfurt ausgebuht. Der Zentralrat solidarisiert sich mit der Protestaktion.
Der frühere Bundesinnenminister Thomas de Maizière wirbt für eine umfassende Staatsreform. Er will Regeln für den Ausnahmezustand festlegen. Bei nationalen Katastrophen soll der Bund zuständig sein.
Drei Tage lang haben die Regierungschefs der wichtigsten westlichen Demokratien in Hiroshima diskutiert. Neben neuen Sanktionen gegen Russland und der Verringerung der Abhängigkeit von China war auch die Ukraine ein Thema der Gespräche.
Von wegen Politikverdrossenheit: Beim Tag der offenen Tür im Frankfurter Römer ist das Interesse enorm. Fraktionen und Ämter stellen sich vor, bunte Paulskirchen werden gezimmert, bei einem „Escape Game“ kann man die Demokratie retten.
Auf dem Rückweg vom G-7-Gipfel macht der Kanzler noch einen Zwischenstopp in Korea. Dort besichtigt er die Demilitarisierte Zone – und wird dabei genau beobachtet.
Leopold Sonnemann war durch das Jahr 1848 geprägt. Seine berühmteste Schöpfung, die legendäre „Frankfurter Zeitung“, wurde zum „ersten Kampfesorgan der deutschen Demokratie“.
Zurück in die Zukunft – was wir von der europäischen Revolution von 1848 lernen können. Ein Gastbeitrag von Johannes Lindner
Die Menschheit wird lernen, wie sie mit der Künstlichen Intelligenz umgeht. Aber nur dann, wenn sie sich das Lernen erlaubt.
Die Schriftstellerin A. L. Kennedy hat einen neuen Roman geschrieben. Ein Gespräch über Charles und Camilla, ihr unbarmherziges Land, eine Gangsterregierung und Vorkehrungen, ins Exil zu gehen.
Hoffen, obwohl man es besser weiß: Sieben Kulturschaffende aus der Türkei, die ihr Land verlassen haben, weil sie in Gefahr waren oder das Leben unter Erdogan nicht mehr aushielten, erzählen von ihrem Leben zwischen zwei Welten.
Das Jüdische Museum Frankfurt befasst sich anlässlich des Jubiläums der Nationalversammlung damit, wie Demokratie in der Paulskirche verhandelt wurde. Eine Klanginstallation wandert dafür durch die Stadt.
In Griechenland findet am Sonntag die Parlamentswahl statt. Schon jetzt scheint sicher, dass im Juli ein weiteres Mal gewählt werden muss. Hintergrund ist eine Bonusregelung für die stärkste Partei.
Viele Aktivisten der „Letzten Generation“ bekommen Rechnungen für ihre Klebeaktionen. Teils geht es um Zehntausende Euro. Woher hat die Gruppe das Geld und geht es ihr womöglich bald aus?
Mit der Schau „Chameleon“ stellt das Frankfurter Fotografie Forum die schillernde Vielfalt des Fotografen Abe Frajndlich vor.
In Hiroshima stecken die G 7 ihre Haltung zu Russland und China ab. Für Gastgeber Fumio Kishida ist das Treffen vorläufiger Höhepunkt eines diplomatischen Dauerlaufs. Auch er befindet sich mitten in einer Zeitenwende – und braucht dafür Verbündete.
Von der Damentribüne auf die Barrikaden: 1848 betraten Deutschlands Frauen die politische Bühne. Doch bis ihre Ziele Realität wurden, sollten noch Jahrzehnte vergehen.
Wie gut kennen Sie sich mit den Geschehnissen von 1848 rund um die Frankfurter Paulskirche aus? Beantworten Sie fünf Fragen und vergleichen Sie Ihr Wissen mit anderen Lesern.
Sie hofften, obwohl sie es insgeheim wussten: Erdogan bleibt an der Macht. Sieben Menschen erzählen vom Leben zwischen zwei Welten
Die „Ode an die Demokratie“ auf dem Main sollte ein Höhepunkt der 175-Jahr-Feier der Frankfurter Nationalversammlung werden. Das Versprechen, ein „aufregendes, tiefgründiges Feuerwerk“ zu bieten, kann sie jedoch nicht einlösen.
Das Bürgerfest zum Paulskirchen-Jubiläum geht noch bis Sonntag weiter, und die Frankfurter feiern entspannt ihre Geschichte.
Nach dem Krieg erstand sie als schlichter Raum für Feierstunden aus den Ruinen. Auch die jüngsten Vorstöße zur Wiederherstellung des Erscheinungsbildes von 1848 sind gescheitert. Warum die Paulskirche nicht tiefgreifend umgebaut wird.
Die Frankfurter Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner will, dass auch nicht EU-Ausländer in Kommunen wählen dürfen. Das ist keine gute Idee.
Das frühere Krisenland steht wieder gut da: Der Tourismus boomt, die Start-up-Szene blüht, die Verschuldung sinkt. Trotzdem bangt die Regierung um ihre Wiederwahl am Sonntag.
China will Russland in Zentralasien als Vormacht ablösen. Der Gipfel mit den fünf postsowjetischen Staaten in Xi’an sendet auch ein Signal an die G-7-Staaten.