Sie zielen auf unsere Schwachstellen
Koranverbrennungen in Schweden, Flüchtlinge in Deutschland, Ganzkörperschleier in Frankreich: Der Politologe Hugo Micheron erklärt im Interview die Einfallstore für den neuen europäischen Dschihadismus.
Koranverbrennungen in Schweden, Flüchtlinge in Deutschland, Ganzkörperschleier in Frankreich: Der Politologe Hugo Micheron erklärt im Interview die Einfallstore für den neuen europäischen Dschihadismus.
Der Ökonom Adam Posen sieht die Globalisierung geschwächt. Im Interview spricht er über verfehlte Subventionsorgien, die Stärke der deutschen Industrie – und das Ende des chinesischen Wirtschaftswunders.
Präsident Macron hat sich an Israels Seite gestellt – aber im Land grassiert der muslimische Antisemitismus. Er ist nur eine Variante der Aggressivität, welche die französische Gesellschaft immer wieder erfasst.
Regierungskandidat Sergio Massa und der rechts-libertäre Javier Milei liegen in den Umfragen in Argentinien gleichauf. Aus dem Nachbarland Brasilien mischen sich der Präsident und dessen Vorgänger immer stärker ein.
Fridays for Future hat ein Pamphlet zum Krieg zwischen Israel und der Hamas verfasst. Wer jetzt noch glaubt, die selbst ernannten Klimaretter stünden auf der richtigen Seite, dem ist nicht zu helfen.
Die Parteien müssen den Protest auffangen, den sie selbst verursachen. Das ist schier unmöglich. Wagenknechts Projekt zeigt: Die AfD war erst der Anfang.
Christoph Heusgen, langjähriger Diplomat, will sich vermittelnd zum Krieg in Nahost äußern. Das geht gründlich schief. Israels Botschafter nennt ihn kaltherzig und ungeheuerlich.
Die DDR-Forschung sollte nicht alte Schlachten noch einmal schlagen. Lieber sollte sie sich den Fragen der neuen Generation von Ostdeutschen zuwenden. Ein Gastbeitrag.
Die CDU ist bereit, auf das Angebot von Bundeskanzler Scholz zur Zusammenarbeit einzugehen. Aber bisher ist eine Wende in der Migrationspolitik nicht zu erkennen. Ein Gastbeitrag des CDU-Bundesvorsitzenden.
Die Grünen-Chefs Ricarda Lang und Omid Nouripour wollen beim Bundesparteitag im November wieder für den Parteivorsitz kandidieren. Nouripour sagte, sein Job sei noch lange nicht erledigt.
Der Comedian Shahak Shapira ist in Israel geboren und aufgewachsen. Ein Interview über Humor zur Traumabewältigung, Witze über die Hamas und die Art, wie sich Greta Thunberg nach dem Massaker geäußert hat.
Robert Fico ist in der Slowakei wieder Ministerpräsident. Der Linkspopulist will der Ukraine militärisch nicht mehr helfen. Ob er auch Transporte durch die Slowakei verhindern würde, ist aber offen.
In einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats kritisiert der israelische Außenminister Generalsekretär Guterres scharf. Aus Sicht Israels haben die Vereinten Nationen schon öfter einseitig Position bezogen.
Can Atalay wurde für die Türkische Arbeiterpartei ins Parlament gewählt. Dennoch blieb er im Gefängnis. Nun hat das Verfassungsgericht entschieden, dass die Inhaftierung unrechtmäßig ist.
Die Landesmedienanstalten melden der EU 160 Fälle, in denen zum Krieg in Nahost auf Plattformen im Netz Antisemitismus und Gewaltverherrlichung verbreitet werden. Und was folgt nun?
Kriege, Migration und die Macht sozialer Medien sind die großen Themen der Gesellschaft, die grundlegend diskutiert werden sollten, argumentiert der Frankfurter Politikwissenschaftler Rainer Forst.
Warum der islamistische Terrorismus auf die Schulen zielt: Nach dem tödlichen Attentat auf einen Lehrer geht in Frankreich die Angst um.
Zwei Neuübersetzungen der Literaturnobelpreisträgerin Sigrid Undset: Der Gesellschaftsroman „Jenny“ und der Kriegsband „Rückkehr in die Zukunft“.
Der Staatspräsident ernennt, der Gerichtspräsident disponiert: Institutionelle Grenzen für konsistentes höchstrichterliches Entscheiden in Ankara.
Der französische Präsident will Israel im Kampf gegen die Terrororganisation unterstützen. Zugleich mahnt er, der Kampf müsse „ohne Erbarmen sein, aber nicht ohne Regeln“.
Die Hamas hat israelische Geiseln freigelassen. Eine von ihnen schildert nun, was sie erlebt hat. Frankreichs Präsident Macron erklärt die Freilassung der übrigen Verschleppten zum „obersten Ziel“.
Das neue Bündnis von Sahra Wagenknecht könnte auch attraktiv für AfD-Politiker sein. Doch einer möglichen Aufnahme dieser erteilte die Vorsitzende des Vereins, Amira Mohamed Ali, nun eine klare Absage.
Weil die Anfeindungen aus der Gesellschaft zunehmen, will der Hesse Albrecht Eitz nun doch nicht abermals als Bürgermeister kandidieren. Er ist nicht der einzige Kommunalpolitiker, der über Verbalangriffe von Bürgern berichtet.
Gedanken über einen Umbau der Volkswirtschaft hatten sie sich schon unter dem kommunistischen Regime gemacht. 1989 schlug dann auch in Prag die Stunde der Reformer. Erfolge und Probleme der Transformation in der Tschechoslowakei.
Migrantische Gruppen unterstützen den Terror der Hamas und zeigen ihren Hass auf Juden. Darüber sollte sich niemand wundern. Politik, Medien und Gesellschaft hätten gewarnt sein können. Ein Gastbeitrag.
Der Vorteil Wagenknechts ist, dass ihr nicht so einfach das in Deutschland unpopuläre Etikett „rechtspopulistisch“ angehängt werden kann. Das macht ihr Projekt so unberechenbar für alle Parteien.
Formvollendet: Theo Koll verabschiedet sich nach 40 Jahren im öffentlich-rechtlichen Rundfunk von den Zuschauern. Mit seiner letzten Ausgabe von „Berlin direkt“ zeigt er, was uns fehlen wird.
Optimismus ist Pflicht, sagte der Philosoph Karl Popper einst – das gilt gerade in diesen düsteren Zeiten: Was aus Gaza irgendwann vielleicht noch werden könnte.
Neugier in der Unternehmerschaft dürfte die schillernde Politikerin mit der Ankündigung wecken, sie wolle sich vor allem für bessere Wirtschaftspolitik zugunsten des Mittelstands einsetzen. Doch was bieten ihre ökonomischen Rezepte?
Von der frivolen Ausgaben- bis zur protektionistischen Industriepolitik: Am Vorgehen des amerikanischen Präsidenten gibt es viel zu kritisieren. Dennoch wird Joe Biden gebraucht – denn die im Moment realistischste Alternative ist schrecklich.
Der Frankfurter Stadtälteste Hans-Jürgen Hellwig beurteilt die Pläne für ein Haus der Demokratie in Frankfurt skeptisch. Die Paulskirche dürfe nicht zur bloßen Dependance einer solchen Einrichtung werden. Ein Gastbeitrag.
Ohne Streit ist eine funktionierende Gesellschaft nicht denkbar. Das Frankfurter Museum für Kommunikation widmet dem Thema eine eigene Ausstellung.
Mit ihrer neuen Partei steht Sahra Wagenknecht vor einem Dilemma: Sie kann der AfD nur dann gefährlich werden, wenn sie sich weiter radikalisiert. Will sie das?
Mehr als 31.000 politische Häftlinge verkaufte die DDR gegen Devisen in die BRD. Dank engagierter Chemnitzer bleibt die Erinnerung daran in einer Gedenkstätte erhalten. Bei deren Eröffnung berichten Zeitzeugen von ihrem Schicksal.
Bis heute wird Atatürk in der Türkei verehrt wie kein anderer. Wer war dieser Mann, der von so unterschiedlichen Männern wie Winston Churchill, Mahatma Gandhi und Adolf Hitler bewundert wurde?
Zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse erhält Salman Rushdie in der Paulskirche den Friedenspreis.