„Wir können uns nicht an der AfD vorbeimogeln“
Thüringens CDU-Chef Mario Voigt will im Fernsehen gegen den Landesvorsitzenden der AfD Björn Höcke antreten. Man müsse Höcke „ins Licht ziehen“, um die Partei inhaltlich zu stellen, sagt Voigt.
Thüringens CDU-Chef Mario Voigt will im Fernsehen gegen den Landesvorsitzenden der AfD Björn Höcke antreten. Man müsse Höcke „ins Licht ziehen“, um die Partei inhaltlich zu stellen, sagt Voigt.
In Polen wurden in den vergangenen Jahren die Geheimdienste gegen Widersacher der nationalkonservativen Partei PiS eingesetzt. Nun soll die Affäre aufgearbeitet werden. Am Ende könnten mehrere führende Politiker ins Gefängnis müssen.
Biden sagt, er sei der Einzige, der Trump schlagen könne. In Wirklichkeit ist es eher so: Nur weil Trump antritt, hat Biden überhaupt noch einmal eine Chance.
Spätestens nach den Vorwahlen des „Super Tuesday“ läuft es bei der Präsidentenwahl im November auf eine Wiederauflage von 2020 hinaus: Joe Biden gegen Donald Trump. Doch beide mussten in der Nacht einen Dämpfer hinnehmen.
Künstliche Intelligenz wird auch für die Musikbranche zum Gamechanger: einerseits ein hilfreiches Instrument, andererseits aber auch eine Bedrohung, die viele Musiker aus dem Geschäft drängen könnte, erläutern Götz von Sydow, Musiker, Komponist und Manager der Band Pur, sowie Matthias Hornschuh, Filmkomponist, GEMA-Aufsichtsratsmitglied und Sprecher der Kreativen in der Initiative Urheberrecht, im KI-Podcast der F.A.Z.
Was die Dienste Alibaba und Pika.art mit ihrer Künstlichen Intelligenz (KI) vor wenigen Tagen vorgestellt haben, dürfte bald Prominente und deren Rechtsanwälte beschäftigen. Die Maschinen generieren Videos aus Bildern, Clips und gewünschten Texten – lippensynchron. Wir haben es getestet.
Große Suchmaschinenanbieter müssen dank EU-Gesetzgebung bald im sogenannten „Choice Screen“ auf Alternativen verweisen, Christian Kroll vom gemeinnützigen Anbieter Ecosia erklärt, wie das aussehen könnte.
In der Krise der Demokratie richten sich Erwartungen an die Historiker. Wie können sie teleologische Kurzschlüsse vermeiden? Gerade die Umwegigkeiten vormoderner Verfahren lohnen das Studium.
Pakistans neuer Regierungschef Shehbaz Sharif steht vor einem Scherbenhaufen. Ihm fehlt ein starkes Mandat, um ihn aufzufegen.
Die Umfragewerte der AfD haben Hoheitsträger auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zu Äußerungen über die AfD veranlasst. Dabei haben sie ihre Verfassungspflicht zur Neutralität nur teilweise gewahrt.
Frankfurt sollte in der Diskussion um das Haus der Demokratie weniger Nabelschau betreiben, meint Butzbachs Bürgermeister. Andere Orte, die mit Büchner und Weidig zu tun haben, müssten einbezogen werden.
Kann man in Deutschland noch einen freien postkolonialen Diskurs führen? Die Organisatoren der Global Assembly glauben: spätestens seit Beginn des Gazakriegs nicht mehr. Darum haben sie das internationale Treffen in der Frankfurter Paulskirche abgesagt.
Die Angriffe auf das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit zeugen von der wachsenden Lust an der Diffamierung. Das Problem ist eine Haltungswissenschaft, die sich die Realität zurechtbiegt.
Das Demokratiefördergesetz wird als Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisiert. Ein Gutachten aus dem Bundestag besagt jetzt: Der Bund ist überhaupt nicht zuständig. Was die Demokratie wirklich stärken würde.
Nach dem „Super Tuesday“ will eine Gruppe von Republikanern und Demokraten einen Einheitskandidaten vorstellen. Sie wollen die Demokratie retten – könnten aber Trump den Weg ebnen.
Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit weist Vorwürfe der Präsidentin der TU Berlin zurück, es stärke rechtsextremistische Narrative. Doch andere teilen die Kritik.
Noch gibt sich die PiS in Polen nach dem Verlust der Macht einig, doch hinter den Kulissen wächst der Unmut. Wenn Jarosław Kaczyński weiter den Kurs der rechten Partei bestimmt, ist das schlecht für Polen.
Wie sie wurden, was sie wurden: Das Leben von Rechtsextremisten in der Bundesrepublik in der Zeit nach 1945. Einige wichtige Namen fehlen allerdings.
Ideengeschichtlich ausführlich: Yascha Mounk warnt vor politischen Gefahren des Imports von Identitätsideologie.
Die Grünen in Bayern fühlen sich nach den Störaktionen gegen sie im Stich gelassen von Ministerpräsident Markus Söder. Der widerspricht. In der Debatte geht es unterschwellig auch um die Frage: Wer hält am meisten aus?
Es ist ein gutes Zeichen für Amerika, dass die Obersten Richter im Kern einig sind: Trump muss überall antreten dürfen. Aber das heißt nicht, dass sich das Gericht aus der Wahl heraushielte.
Der Ludwig-Börne-Preis geht in diesem Jahr an den Schriftsteller Daniel Kehlmann. Preisrichterin Felicitas von Lovenberg sieht dessen Werk als brandaktuelle Mahnung angesichts der Bedrohung der Demokratie.
Die Rostocker CDU will eine Straße nach dem russischen Oppositionellen benennen. Aussicht auf Erfolg hat sie damit kaum. Die Straße wird wohl weiter nach einem sowjetischen Propagandisten heißen. Warum?
Der CDU-Vorsitzende beklagt zwei „Indiskretionen“ der Ampel. Nun macht er aber selbst öffentliche Vorschläge zum Schutz des Verfassungsgerichts.
Frankfurt ist ein Spielort der Fußball-EM im Sommer. Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) sieht das Turnier als große Chance – und als Argumentationshilfe in der Diskussion um den Bau einer neuen Multifunktionshalle.
Abtreibung in den USA +++ Deutschlands Verteidigung +++ Proteste gegen die AfD +++ Wahlbündnis Dava +++ Maximaldrohung des kleines Mannes
Fortan ergänzt eine Mitmachausstellung das vor einem Jahr eröffnete Demokratikum in Butzbach. Am Dienstag wird sie in einer Schule vorgestellt.
Warum muss der Fußball für jeden da sein? Dario Minden spricht im Interview über die Kraft der Demokratie, die Gefahren des Kapitals, die missliche Lage der DFL und den Grundfehler der 50+1-Regel.
Am Wochenende wurde abermals in mehreren deutschen Städten gegen Rechtsextremismus demonstriert. In Duisburg gingen 15.000 Menschen auf die Straße.
In Deutschland fehle es zum Teil am Gespür für die richtigen Kommunikationsmittel, sagt der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter zum abgehörten Luftwaffen-Gespräch. Den eigentlichen Skandal sieht er aber nicht bei der Bundeswehr.
Im baden-württembergischen Amtzell wurde ein Mann angegriffen, der für die Grünen zur Kommunalwahl antritt. Eine grüne Landtagsabgeordnete macht auch Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger verantwortlich.
Vor 80 Jahren erschien Friedrich August von Hayeks legendäres Werk „Der Weg zur Knechtschaft“. Drei Argumente machen die Lektüre angesichts der aktuellen Herausforderungen wieder besonders lohnenswert. Ein Gastbeitrag.
Premierminister Rishi Sunak verspricht mehr Sicherheit für Abgeordnete. Aktueller Anlass für Anfeindungen ist der Krieg in Gaza. Aber das sind nicht die einzigen Gründe.
Ein Politiker der Grünen wird erst beleidigt und dann geschlagen. Die Polizei geht bei der Tat von einem politischen Hintergrund aus. Die Partei ist entsetzt., der Staatsschutz ermittelt.
Die US-Wirtschaft ist für viele Unternehmen in Hessen wichtig. Was erwarten sie von der Wahl in den Vereinigten Staaten?