Ein Ergebnis ganz nach Moskaus Geschmack
Nach der georgischen Parlamentswahl ist die Opposition schockiert, Beobachter rügen bereits Unregelmäßigkeiten – und die Regierungspartei feiert.
Nach der georgischen Parlamentswahl ist die Opposition schockiert, Beobachter rügen bereits Unregelmäßigkeiten – und die Regierungspartei feiert.
Michelle Obama warnt vor den möglichen Folgen eines Trump-Wahlsiegs. In einer kämpferischen Rede in Michigan ruft sie die Wähler auf, die Auswirkungen für Frauenrechte und die US-Demokratie zu bedenken und verantwortungsvoll zu wählen.
Sahra Wagenknecht treibt den Preis für eine Koalition in Thüringen immer weiter in die Höhe. Doch sie sollte sich nicht täuschen: Scheitert in Erfurt ein Bündnis gegen die AfD, wird man das ihr anlasten.
Die Parlamentswahl in Georgien war als Abstimmung über einen prorussischen oder proeuropäischen Kurs dargestellt worden. Jetzt entbrennt Streit über das offizielle Ergebnis.
Rechtsextremisten tragen längst nicht mehr nur Bomberjacke und Springerstiefel. Aber auch dieses Milieu hat Lieblingsmarken. Und einige davon sitzen in Deutschland.
Kamala Harris ändert im Endspurt des Wahlkampfs den Ton. Statt Feel-Good-Ansprachen teilt sie gegen Trump aus. Das hat auch mit ihrer größten Schwäche zu tun.
Die Öffentlichkeit hat sich durch das Internet mehr und mehr aufgesplittert in lauter Nischen, Filterblasen, Echokammern. Dabei ist sie das Fundament der Demokratie.
Amerikanische „Milizen“ halten Schießübungen ab und wollen ihr Land im Ernstfall gegen die Regierung verteidigen. Wie gefährlich sind Gruppen wie die „Three Percenters“ und die „Oath Keepers“? Fragen an Extremismusforscherin Amy Cooter.
Ein Justizskandal oder wegweisend für den Gesetzgeber? In Erfurt wurden zwei Urteile gefällt, die der Natur eigene Rechte einräumen. Damit sollten wir leben lernen und auf einen sorgsamen Gebrauch der Ökosysteme pochen.
Georgien ist seit Jahren ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus Mitteleuropa. Das könnte sich mit einem prorussischen Wahlergebnis am Wochenende ändern.
Eigentlich sind sich die Georgier in nichts so einig wie in der Ablehnung Russlands. Trotzdem polarisiert der Krieg gegen die Ukraine das Land.
Vergangene Woche hat Wolodymyr Selenskyj in Kiew seinen Siegesplan vorgestellt. Er drängt auf die Unterstützung des Westens – doch seine Partner sind sich uneinig.
Die Autobiographie Alexej Nawalnyjs ist ein Dokument der maßlosen Selbstüberschätzung. Und man versteht, warum der mutige Oppositionelle scheiterte.
Im thüringischen Nordhausen wurde die Stadtbibliothek ausgezeichnet – für ihre herausragende Arbeit für Bildung und Demokratie. Doch ein Abend vor der Preisverleihung passt nicht ins Bild: Eine geladene Rednerin verbreitet Putin-Propaganda.
Neue und alte Risiken: Auf den Medientagen in München beschäftigen sich Werber, Politiker und Unternehmer mit dem Vertrauen in Medien, Marken und Informationen.
Die Bundesregierung wirbt für ein baldiges Freihandelsabkommen mit Indien. Die dortige Regierung kontert: Wenn, dann nur zu unseren Bedingungen.
Heute geht es im Podcast für Deutschland um den Stand der Dinge in Sachen BSW. Wer finanziert diese Partei und wie stehen die Chancen dafür, dass sie bald in Regierungsverantwortung kommen könnte.
Als liberaler Jurist jüdischer Herkunft war Albrecht Mendelssohn Bartholdy eine Ausnahmegestalt unter den Juraprofessoren der Weimarer Republik. Seine Leidenschaft für das Recht bewahrte ihn nicht vor Verirrungen.
In Georgien haben Regierung wie Opposition die Wahl zu einer Schicksalsfrage erklärt. Es geht um die Existenz des Landes, sagen sie. Die Auseinandersetzung könnte nach dem Wahltag auf den Straßen von Tiflis fortgesetzt werden.
Wirtschaftsminister Robert Habeck will, dass deutsche Unternehmen mehr Geschäfte mit Indien und weniger mit China machen. Das ist allerdings leichter gesagt als getan.
Die Ministerpräsidenten entscheiden über den Rundfunkbeitrag. Die Georgier stimmen über die Zukunft ihres Landes ab. Und es wird wieder früher dunkel. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Koalition agitiert gegen Hass, Hetze, „fake news“ und Extremismus. Sie schafft dabei ein neues Problem: Sie hält die politische Kultur ihrer Parteien für die Voraussetzung eines freiheitlichen Staats.
Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado sagt, sie werde ihr Land nicht verlassen. Für ihren Mut verleiht das EU-Parlament ihr den Sacharow-Preis.
Kinderporträts in Dessau, Monets Ansichten der Themse und vermeintliche Rembrandts in Leipzig: Diese Ausstellungen erwarten Sie im November in den Museen. Der Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer meint, die große Rundfunkreform sei so gut wie sicher. Aber wie ist das mit der umstrittenen Erhöhung des Rundfunkbeitrags? Ein Aspekt fehlt dem neuen Medienstaatsvertrag auf jeden Fall.
Der Bundespräsident findet, dass vieles nicht gut funktioniert im Land. Nun hat er eine Initiative für eine Staatsreform ins Leben gerufen. Überhaupt mischt er sich häufig ein in die Politik.
Zwei Initiativen großer Werbeagenturen wollen Medien nach ihrem gesellschaftlichen Wert bewerten. Die Platzierung kann über viel Werbegeld entscheiden. Die Branche übt Kritik.
Amerikanische Wähler unterstützen Donald Trump aus ganz verschiedenen Gründen. Fünf Prototypen, die exemplarisch für die heterogene Anhängerschaft des Republikaners stehen.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland wird heute über die Bedeutung des Öffentlich-Rechtlichen gestritten. Während die Ministerpräsidenten in Leipzig über die Zukunft der deutschen Medienlandschaft beraten, argumentieren wir das Für und Wider von Reformen der Öffentlich-Rechtlichen.
In Bund und Ländern werden derzeit verschiedene Verfassungsreformen erwogen, um die Demokratie besser zu schützen. Aber wie gut wäre die föderale Ordnung gerüstet, wenn Populisten oder Extremisten mitregierten?
Ohne Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement geht es nicht: Aleida und Jan Assmann umkreisen einen Gemeinsinn, den die Demokratie für den Zusammenhalt brauche.
Machado und Urrutia erhalten den Sacharow-Preis des EU-Parlaments. Sie stünden für alle Venezolaner, die für die Wiederherstellung von Freiheit und Demokratie kämpfen, sagt EU-Parlamentspräsidentin Metsola.
Der türkische Präsident kann sehr schnell Allianzen schmieden und ebenso rasch Brücken abbrechen. Als Erdoğan und Gülen beschlossen, um die Macht zu kämpfen, waren die Demokraten des Landes die Verlierer.
Das Interesse an Wirtschaftsthemen ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchaus vorhanden. Den einen sind sie aber zu kompliziert, andere wünschen sich mehr davon in der Schule.
Was hinter der hohen Moral steckt: Karsten Schubert versucht sich an einer Ehrenrettung der Identitätspolitik. Er bleibt aber den alten Schwächen verhaftet.
In der Frankfurter Brotfabrik ehrt das Projekt „Jazz gegen Apartheid“ den Südafrikaner Johnny Dyani.