Verbotene Liebe
Neutralität gut und recht: Angela Merkel fiebert nicht nur an Champions-League-Abenden mit dem FC Bayern. In ihrem engsten Umfeld ist sie umringt von glühenden Anhängern des Klubs.
Neutralität gut und recht: Angela Merkel fiebert nicht nur an Champions-League-Abenden mit dem FC Bayern. In ihrem engsten Umfeld ist sie umringt von glühenden Anhängern des Klubs.
Vom Spitzensportler zum Republikflüchtling: Der ehemalige DDR-Skispringer Hans-Georg Aschenbach beschreibt sein Leben zwischen Heldentum und Verrat
1988 flüchtete Jörg Wolle aus der DDR. Die gewonnene Freiheit nutzte er, um sich an die Spitze eines Schweizer Handelshauses hochzuarbeiten.
Sie spielte für Bertolt Brecht und Thomas Langhoff - Käthe Reichel gehörte zu den großen Schauspielerinnen der DDR. Jetzt ist die Charakterdarstellerin mit 86 Jahren gestorben.
Breitengrad51 – an der nördlichen Weinbaugrenze Deutschlands ist eine Verschwörung im Gange. Winzer wollen es mit den besten Gewächsen von Rhein und Main aufnehmen.
Vita Cola, Wilthener Goldkrone und Nordhäuser Doppelkorn: Viele Marken aus den neuen Bundesländern verlieren an Bekanntheit. Das Problem: Sie kümmern sich nicht um junge Kunden.
Der Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik und der vor ihrer Auflösung stehenden DDR hielt fest, dass Kunst und Kultur stets „eine Grundlage der
Jüngst wurde im Fernsehen die Verfilmung von Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“ ausgestrahlt. Anke Domscheit-Berg erzählt, was sie beim Zuschauen bewegte - und was sie durchlitt.
Angela Merkel kommen keine Tränen, wenn sie über Europa spricht. Sie hat auch keine Visionen, nur ein klares Ziel: Sie will eine Union, die ihren Wohlstand in der globalen Welt bewahren kann.
Vom sowjetischen KGB-Agenten zum russischen Präsidenten: Wladimir Putin hat die innenpolitischen Daumenschrauben immer weiter angezogen. An diesem Sonntag wird er 60 Jahre alt.
FRAGE: Herr Lochthofen, Sie haben ein Buch über Ihren Vater Lorenz Lochthofen geschrieben, einen deutschen Arbeiter, der Anfang der dreißiger Jahre in die
Acht Männer erleben den Tag der Deutschen Einheit in einem „Reality-Erlebnis“. Für 16 Stunden kehren sie aus der Gegenwart in die Vorwendezeit als Wachsoldaten der Stasi zurück.
Zu der Zeit, in der „Der Turm“ spielt, waren wir Kinder. Deswegen hat uns das Wort „Genosse“ keinen Schrecken eingejagt. So sehen wir uns den Film als „Wost-Kinder“ an: mit gemischten Gefühlen.
Es gab eine Zeit im Leben von Rasmus Bertram, da war es ein politisches Statement, ein Loch im Parka zu haben. Bertram, der heute als Pfarrer in der ...
Die Krise bietet Europa die Chance, noch einmal zu zeigen, dass Lebensrecht auf diesem Planeten nicht mit Wachstum begründet wird. Denn der Preis unserer europäischen Erbschaft lässt sich nicht verhandeln - und zwar auf keinem Börsenparkett dieser Welt.
Ein Triumph der Adaption: Christian Schwochow verfilmt den Roman „Der Turm“ von Uwe Tellkamp. Das Ergebnis ist eine jener seltenen Sternstunden des Fernsehens.
Die Altmark galt lange als besonders fromm. Selbst die SED konnte der Kirche dort kaum etwas anhaben. Doch mit der Wende begann der Mitgliederschwund. Heute kommen nur noch die Alten. 60 Jahre nach ihrer Konfirmation erinnern sie sich daran, wie alles früher einmal war.
Zum Abitur bekam ich ein sehr dickes Buch aus dem Suhrkamp-Verlag geschenkt, fast tausend Seiten endlos verkettete Sätze, nachgestellte Infinitive und
Zum Artikel „Grundlagenvertrag mit der DDR von 1972“ (F.A.Z. vom 13. September): Mit völkerrechtlichen Vorbehalten ist das so eine Sache.
30 Jahre nach der Bildung der ersten Regierung Kohl lädt die Unionsfraktion den Kanzler der Einheit an diesem Dienstag nach Berlin ein. Es gibt viel zu feiern - und viel zu vergessen.
Das bessere Deutschland war für den Komponisten Hanns Eisler die DDR - „Auferstanden aus Ruinen“, schrieb er über das bessere Deutschland.
Der Fall Drygalla und seine Folgen: Nun gerät der Chef des Landesverbands der Ruderin ins Visier der öffentlichen Wahrnehmung. Has Sennewald musste nun eine Vergangenheit als Stasi-Spitzel einräumen.
W ir wollen zur Mitte und das ist Krebeck. Autos rasen vorbei, die Deutsche Märchenstraße ist alles andere als verwunschen.
Auf einen D-Mark-Schein hat es Goethe nie geschafft, obwohl es Entwürfe dafür gibt. In Frankfurt und der DDR zierte der Dichter hingegen einst die Zahlungsmittel.
Sie leben schon immer so dazwischen, die Leute von Dammereez und Dersenow. Früher zwischen West und Ost, heute zwischen Amerika und Munitionsverdachtsflächen. Eine Brotfahrt durchs Elbetal.
Der Petriplatz in Berlin-Mitte ist eine Einöde. Das soll mit dem Lehrhaus für Juden, Muslime und Christen anders werden - architektonisch und kulturell.
Mitten in der DDR-Provinz fand sich einst Europas exklusivstes japanisches Lokal. Sein Betreiber lebte seinen Traum, doch er opferte ihm auch vieles.
Eigentlich eine höchst überflüssige Publikation - dieser schmale Band über Alexander Schalck-Golodkowski, über seinen Lebensweg, sein Denken und Tun.
Nach der Wiedervereinigung sollte die Treuhandanstalt die Betriebe der ehemaligen DDR privatisieren oder abwickeln. Finanziell war das kein Erfolg, emotional oft ein Disaster.
Friederike Wißmann analysiert Hanns Eislers Musik, Manfred Spitzer sieht überall die „digitale Demenz“ am Werk, und Dietrich Fischer-Dieskau sollte bei der Musik bleiben. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Meister der Agitation und musikalische Naturgewalt: Friederike Wißmann glückt eine neue fundierte Analyse des Lebenswerks des Komponisten Hanns Eisler.
Der Deutsche Buchpreis ist ein Preis für Romane. Also schreiben die Schriftsteller kaum mehr etwas anderes. Da geht uns viel durch die Lappen.
Die Olympischen Spiele 1972 wollten heitere Spiele sein und endeten in einer Katastrophe. Weil es kaum Sicherheitsmaßnahmen gab, hatten die palästinensischen Terroristen leichtes Spiel. Auch vierzig Jahre nach der Bluttat sind noch nicht alle Fragen beantwortet.
Walther Tröger war bei den Sommerspielen von München 1972 Bürgermeister des Olympischen Dorfes und einer der Ersten, der am 5. September von dem Überfall palästinensischer Terroristen auf die israelische Mannschaft erfuhr.
Die Olympischen Spiele in München sollten als die „heiteren Spiele“ in die Geschichte eingehen. Doch sie wurden zur Tragödie. Unser damals zu den Spielen nach München entsandter Redakteur berichtet über den Tag, an dem der Sport im Terror versank.
Das drakonische Urteil gegen Pussy Riot hat eine lange Vorgeschichte. Die Unterdrückung der Jugendkultur reicht vom Zarenreich über die Sowjetunion bis heute.