Ein Schulleben lang
Das Leben in der Schule kann ebenso grausam sein wie der Lerneffekt prägend: Wie es war, in der DDR nicht nur den Unterricht, sondern gleich das Kollektiv zu stören.
Das Leben in der Schule kann ebenso grausam sein wie der Lerneffekt prägend: Wie es war, in der DDR nicht nur den Unterricht, sondern gleich das Kollektiv zu stören.
Westdeutsche Unternehmen sollen in den achtziger Jahren Arzneimittelstudien an ahnungslosen Patienten in der DDR durchgeführt haben. Jetzt verspricht der Pharma-Verband Aufklärung.
Auf dem Ausbildungsgelände des Stasi-Wachregiments „Feliks Dzierzynski“ in Teupitz zerfetzte am 10. April 1974 zur Mittagszeit eine Kofferbombe Oberstleutnant ...
„Legen Sie sich später nicht mit uns an. Wir finden Sie überall. Auch im Westen. Autounfälle gibt es überall.“ Diese Worte gab die Stasi Jürgen Fuchs bei ...
Erfolgreiche Fußballer waren in der DDR privilegiert. Sie sahen die Welt, und sie mussten nicht so lange auf ein Auto warten. Dafür gab es keine Brasilianer in der Mannschaft. Der erste Ausländer beim 1. FC Magdeburg kam aus Rostock.
Westpakete, Westbesuche und Westfernsehen – es gab deutsch-deutschen Kulturtransfer. So wurde in der DDR das andere Land, das so unerreichbar und ambivalent wirkte, wenigstens ein bisschen erfahrbar.
Die politische Prominenz nutzt den Markt der Möglichkeiten auf dem evangelischen Kirchentag. Kanzlerin Merkel denkt dabei in großen Linien und Umweltminister Altmaier wird Wahlkampf unterstellt.
Kein deutscher Schriftsteller seit Goethe war politischer Macht so nahe wie Günter Grass. Der spätere Nobelpreisträger zählte zu den engsten Beratern von Willy Brandt. Nun erscheint ihre Korrespondenz.
Gebündelte Fotos: Klaus Modicks Roman „Klack“ führt ins Jahr 1962 und in den Alltag während der Kubakrise. Die Atmosphäre einer Jugend in dieser Zeit wird auch durch entsprechenden Jargon gegenwärtig.
Die schlechteste Mauer aller Zeiten baute die DDR: 1974, im WM-Spiel gegen Brasilien. Seitdem wird sorgfältiger gemauert im Fußball, neuerdings auch durch Fans.
Die Linkspartei ist nach Ansicht ihres Fraktionsvorsitzenden Gysi haltbarer als die Piratenpartei und die Alternative für Deutschland. Zudem forderte er die ostdeutschen Bundesländer auf, ihre Interessen im Bund besser durchzusetzen.
Erschütternd. Das abgenutzte Wort, kein anderes, passt für diese historische Tonaufnahme. Als gegen Ende die Todesstrafe beantragt wird, vernimmt man einen ...
Die eigenartigsten Momente im Leben sind jene, in denen wir auf unsere Vergangenheit treffen.
Vor ziemlich genau dreißig Jahren lernten die DDR-Grenzer an den Transitstrecken zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin von einem Tag auf den anderen gute
Vor dreißig Jahren gab der „Stern“ den Fund der angeblichen Hitler-Tagebücher bekannt. Dem zum wichtigsten Gewährsmann aufgebauten britischen Historiker Hugh Trevor-Roper wurde dabei übel mitgespielt, wie ein Blick in seine persönlichen Unterlagen zeigt.
Karin Büttner-Janz wollte immer effektiv leben - im Osten, im Westen, im Leistungssport, in der Wissenschaft, in der Wirtschaft. Zweimal wurde sie so Olympiasiegerin, einmal fast hundertfache Millionärin.
Der Verein Doping-Opfer-Hilfe will in Eliteschulen des Sports über Dopingfolgen aufklären und spricht sich dafür aus, geschädigte Sportler mit einer monatlichen Rente zu unterstützen.
Rufnamen in Deutschland sind unvermutet in der Krise. Damit könnte eine hierzulande lange gepflegte Tradition bald ein Ende haben.
Vor 68 Jahren hat die Sowjetarmee das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück befreit. Die umgestaltete Gedenkstätte zeigt die komplexe Geschichte von Zwangsarbeit, Vernichtung und Widerstand.
Die Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher hat keine Vision für die Zukunft der Stadt. Lieber will sie die architektonische Hinterlassenschaft der DDR konservieren.
Bei einer Tagung in Leipzig widmeten sich Autoren und Wissenschaftler den Künsten in Zeiten von Mauer und Stacheldraht. Martin Walser hatte dabei einen großen Bekenntnis-Auftritt.
h.r. DARMSTADT. Jörg Berger ist einer der prominenten Darmstädter gewesen, die in das Visier der Staatssicherheit der DDR geraten waren.
München, Maximilianstraße 10, zweiter Stock: In seiner Galerie treffen wir Fred Jahn, der in diesem Jahr den Art Cologne Preis erhält. Aktuell zeigt er eine Ausstellung mit Zeichnungen von Willi Baumeister.
Mit seinem Roman „Europe Central“ hat William T. Vollmann ein Panorama des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht von Russen und Deutschen entworfen. Wir trafen den Autor auf einer Lesereise in Berlin.
ela. WIEN, 11. April. In einem mehr als zwei Jahrzehnte währenden Konflikt um verschwundenes DDR-Vermögen hat die Bank Austria den in der Schweiz geführten ...
Das Verhältnis zwischen Joachim Gauck und den Bürgern im Osten Deutschlands ist distanziert. Ihn kümmert das wenig, Europa dafür umso mehr.
Ein Chefredakteur des „Stern“ und das ZDF erinnern in einer ZDF-Dokumentation an die vermeintlichen Hitler-Tagebücher und deren mediale Ausschlachtung im Jahr 1983.
Sven Lehmann war ein intellektueller Körperartist. Nun ist seine unverwechselbare Stimme verstummt. Zum Tod des Ensemblemitglieds des Deutschen Theaters Berlin.
Es gab Soldaten aus den Nato-Streitkräften, die in die DDR überliefen und dort um politisches Asyl baten; zehn Fälle aus den fünfziger Jahren schildert Peter Köpf plastisch.
Regine Igel geht der Rolle der Staatssicherheit der DDR im westdeutschen Links- und Rechtsterrorismus nach; es habe eine “massive und dauerhafte Unterstützung“ gegeben, meint sie.
Vor hundert Jahren wurde Manfred Schmidt geboren. Dank seiner Erfindung von „Nick Knatterton“ hält man ihn für komisch. Das war es mit ihm nicht. Ein Interview mit Annette Riedhammer, der Tochter des Cartoonisten.
Transnistrien ist ein Möchtegernstaat, der von keinem Land der Erde anerkannt wird. Wer aber dieses seltsame Gebilde besucht, bekommt etwas Besonderes geschenkt: einen schönen Eindruck vom Alltag in der ehemaligen Sowjetunion.
Dieter Wollstein hat die Berliner Republik mit Freundlichkeiten und Tagesgerichten versorgt. Jetzt geht er. Ein Gespräch über die DDR, die Einheit und das „Café Einstein Unter den Linden“.
Der Chemiker Cornelius Weiss wuchs im „Dritten Reich“ und in der Sowjetunion auf. Nach dem Krieg zieht er mit seinen Eltern nach Leipzig und wird dort später Rektor an der Universität.
Sabine Rennefanzs „Eisenkinder“ ermöglicht einen anderen Blick auf den Westen Deutschlands, indem es von den Fehlern Ostdeutschlands berichtet.
Uli Herzner war in den Vereinigten Staaten zweimal Kandidatin bei Heidi Klums Reality-Show „Project Runway“. Sie hoffte, so den Durchbruch als Modedesignerin zu schaffen. Heute würde sie einiges anders machen.