Honeckers Mauerbaustein
Die deutsch-deutschen Verhandlungen über kulturelle Zusammenarbeit, im November 1973 aufgenommen, waren von Anfang an schwierig und gerieten - ohne bis dahin wirklich substantiell zu werden - sehr bald in eine Sackgasse.
Die deutsch-deutschen Verhandlungen über kulturelle Zusammenarbeit, im November 1973 aufgenommen, waren von Anfang an schwierig und gerieten - ohne bis dahin wirklich substantiell zu werden - sehr bald in eine Sackgasse.
Die AfD steht in Sachsen-Anhalt in Umfragen bei 17 Prozent, die Landtagswahl wird eine Protestwahl sondergleichen. Was sind die Gründe für den Protest?
Gerhard Wettig widmet sich der historiographischen Kontroverse um die Stalin-Note vom März 1952. Für ihn war die Stalin-Note nur eine Drohung an die Adresse Ost-Berlins, dass sich Moskau jederzeit mit den Westmächten auf ein Ende der deutschen Teilung verständigen und dabei die DDR opfern könnte.
Den von der KSZE angestoßenen Debatten um Europa und dessen Rolle in der prekären Sicherheitsarchitektur des Kalten Krieges geht Christian Domnitz am Beispiel Polens, der ČSSR und der DDR zwischen 1975 und 1989/90 vergleichend nach.
Mit Blick auf die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel spricht Horst Seehofer von der „Herrschaft des Unrechts“. So sprach man einst über die DDR. Die SPD weist seine Kritik zurück. Aber auch in der CDU ist man empört über den CSU-Chef.
„Inhuman, verroht und antidemokratisch“ - die AfD-Chefin ist mit einem Vorschlag, Grenzpolizisten sollten „notfalls“ Schusswaffen gegen Flüchtlinge einsetzen, auf heftige Kritik gestoßen. Einer fühlt sich gar an den Schießbefehl der DDR erinnert.
Die Weltlage ändert viele Reisepläne. Was wird dann aus einer Ägyptenreise? Ein Besuch in einer vernachlässigten Gegend.
Die frühere Regierungsdirektorin Gabriele Gast übermittelte unter dem Decknamen „Gisela“ 17 Jahre lang Informationen aus der Zentrale des BND in Pullach in die Zentrale des MfS in Ost-Berlin.
Die Gesellschaft, die Grundstücke der ehemaligen DDR verwaltet, stand in der Kritik des Rechnungshofes. Und hat die richtigen Konsequenzen gezogen.
Wo früher Adelige residierten, wohnen heute Feriengäste: Unerschütterliche haben überlegt, wie die Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern neu genutzt werden können – und viele der 2000 Landsitze wiederaufgebaut.
Der Rückblick auf das „Schwellenjahr“ 1966.
Der Jazzpianist Wolfgang Dauner kann alles und hat alles gespielt: Bebop, Free Jazz, Fusionmusik. Nun wird der große Stilist und Vorkämpfer des neuen, europäischen Jazz achtzig Jahre alt.
Reifendrehen ist ein einzigartiges Handwerk. Es hat im erzgebirgischen Seiffen die DDR überlebt und war und ist eine vorindustrielle Form der Serienfertigung. Die Produkte erfreuen heute eher Sammler als Kinder.
Erstmals ziehen mehr Menschen von Berlin nach Leipzig als umgekehrt. Und das hat seine Gründe. Zur Tausendjahrfeier sonnt sich die sächsische Stadt in ihrem nahezu rundum positiven Image.
Musikwelt und Politik trauern um den Dirigenten Kurt Masur, der am Samstag im Alter von 88 Jahren starb. Er prägte Orchester in Leipzig, New York und Paris, unvergessen ist sein Einsatz für die friedliche Revolution in den letzten Monaten der DDR.
Warum die DDR 1985/86 einen Asylantenstrom in die Bundesrepublik organisierte und wie die SPD darauf einging.
Welche Bundesregierung hat den Wohlstand gemehrt, welche verzehrt? In seiner Abschiedsvorlesung knöpft sich der bekannteste deutsche Ökonom die Wirtschaftspolitik vor.
Während des Untergangs der DDR waren die Stasi-Leute vor allem mit der Vernichtung und Verwischung ihrer Spuren befasst, was nur in Teilen gelang.
Briefe und Karten, die nie ankamen, Fotos von Stasi-Mitarbeitern, die sich als Postboten getarnt auf die Lauer legten: Eine Schau im Frankfurter Kommunikations-Museum zeigt, wie die DDR die Post kontrollierte.
Der einzige echte deutsch-deutsche Sportstar feiert einen runden Geburtstag: Mit Kampfgeist, gespielter oder echter Sorglosigkeit und einer guten Portion Opportunismus hat Katarina Witt halbwegs schadlos die ersten 50 Jahre ihres Lebens hinter sich gebracht.
Franz Schuster befasst sich mit Thüringens Rosskur während der Übergangsphase von der Planwirtschaft der SED-Diktatur zur Marktwirtschaft der Bundesrepublik aus der Perspektive eines einst zuständigen Ministers.
Mit „Deutschland 83“ zeigt RTL einen Thriller aus dem Kalten Krieg. Die Agentenstory lief erst in Amerika und war dort ein großer Erfolg. Es gab viel Vorschusslorbeer. Doch hält das Stück auch, was es verspricht? Wir haben da unsere Zweifel.
Das Erste zeigt in seinem Psycho-Thriller „Unsichtbare Jahre“ wie eine linke Studentin in den 1970ern zur „Perspektivagentin“ wird. Doch wie politisch ist der Film? Oder ist es eine weitere Spionage-Schmonzette?
Die rund tausend Opfer des staatlichen Dopings in der DDR sollen jeweils fünf Millionen Euro im nächsten Jahr und 2017 erhalten. Dafür gibt es Lob – aber auch Kritik.
Der Skandal um die russische Leichtathletik erinnert an das System der DDR: „Der Anti-Doping-Kampf ist gescheitert.“ Das IOC reagiert routiniert und defensiv.
Gegen die formelhafte Erstarrung des staatlichen Antifaschismus in der DDR: Wie die ostdeutsche Erinnerung an den 9. November 1938 zu einem jüdischen Neuanfang in Deutschland führte.
Mit dem Berlin-Ultimatum setzte Nikita Chruschtschow den Hebel an die schwächste Stelle der westlichen Deutschland-Politik an: Der Kreml-Chef wollte die alliierten Besatzungsrechte liquidieren, den Westteil Berlins zur „Freien Stadt“ erklären, vom Westen isolieren und langfristig der DDR einverleiben.
Der frühere SED-Funktionär Günter Schabowski ist tot. Er starb am frühen Sonntagmorgen in Berlin. Schabowski war am Abend der innerdeutschen Grenzöffnung am 9. November 1989 weltbekannt geworden – mit einem einzigen Satz.
Was wäre, wenn die deutsche Einheit nicht so zustande kam, wie wir dachten? Der Film „Öl – Die Wahrheit über den Untergang der DDR“ spielt eine tolle Idee durch. Wir sehen eine großartige Enthüllungsdokumentation, die keine ist.
In jedem NS-Prozess sah die DDR eine politische Demonstration zur Überwindung des „Faschismus“.
Sozialismus, da kann man länger stöhnen. Diesen und viele andere politische Witze sammelten Agenten des BND in der DDR - und reichten sie weiter ans Bundeskanzleramt in Bonn.
Als Nachfolger von Gregor Gysi führen Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch die Linksfraktion. Im F.A.Z.-Interview sprechen beide über Flügelkämpfe, Talkshow-Ruhm und die Liebe zu Putin.
Der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linken nimmt bei Sandra Maischberger Abschied von der Spitzenpolitik. Gysis Bilanz: gescheiterte Ehen, zu wenig Zeit für die Kinder – aber auch ein Treffen mit Nelson Mandela.
Geheime Umfragen über die Einstellung der Ostdeutschen zur Wiedervereinigung störten Bonns Politik.
Wenn es um den Stand der deutschen Einheit geht, halten sich bis heute zwei Standardfragen ganz vorn: Wann ist die deutsche Einheit vollendet? Und: Was wurde falsch gemacht?