„Mein Job ist es, Katarina Witt zu sein“
Die Eisläuferin Katarina Witt war das bekannteste Gesicht der DDR. Ein Gespräch über 30 Jahre deutsche Einheit, bittere Lektionen im Kapitalismus, ihre erste Million und ihren Verehrer Donald Trump.
Die Eisläuferin Katarina Witt war das bekannteste Gesicht der DDR. Ein Gespräch über 30 Jahre deutsche Einheit, bittere Lektionen im Kapitalismus, ihre erste Million und ihren Verehrer Donald Trump.
Vom lockeren Pastiche zum hölzernen Puzzle: Mit „Deutschland 89“ klingt die erfolgreiche Agentenserie aus. Im Vergleich zu zu den beiden früheren Staffeln fällt die dritte allerdings deutlich ab.
Urs Eggers letzter Film „Kranke Geschäfte“ handelt von Medikamentenversuchen in der untergehenden DDR. Die Geschichte ist gut recherchiert und skandalisiert nicht. Durch Corona kommt eine besondere Dimension hinzu.
In dem Rechtsstreit ging es um Auszahlungen von einem Konto, das von ehemaligen DDR-Beamten eingerichtet wurden. Nun will Bär das Geld von der UBS zurückfordern.
1991 wurde der Chef der Treuhand, Detlev Karsten Rohwedder, ermordet. Die Tat ist bis heute nicht aufgeklärt. Netflix macht daraus eine große True-Crime-Story.
Am Anfang stand ein Fernstudium: Er verlieh seinen Rollen den Glanz der Altersweisheit und konnte selbst kitschigen Figuren Leben einhauchen. Nun ist der Schauspieler und Regisseur Michael Gwisdek mit 78 Jahren gestorben.
Für die DDR war die innerstädtische Grenze zwischen West- und Ost-Berlin ein Problem. Im August 1961 löste sie es auf ihre Weise. Teil sieben unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Moskauer Störfeuer +++ Elektroauto Spezial +++ Inklusion am Arbeitsplatz
Das schwierige Leben eines SED-Gegners - in Ost und West.
Brutale, systematische Menschenrechtsverletzungen bis hin zu außergerichtlichen Hinrichtungen wirft ein UN-Bericht dem Regime in Venezuela vor. Auch Mike Pompeo macht auf einer Lateinamerikareise Stimmung gegen Machthaber Maduro.
Der Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 erschütterte das SED-Regime. Vorausgegangen waren fatale Fehlentscheidungen Ulbrichts und seiner Genossen. Teil sechs unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Es war das Ende des Kalten Krieges: Vor 30 Jahren unterzeichneten die ehemaligen Besatzungsmächte mit den beiden deutschen Staaten den Zwei-plus-Vier-Vertrag. Dabei gab es durchaus Vorbehalte gegen ein wiedervereintes Deutschland.
Der „Arbeiter- und Bauernstaat“ hatte großes Interesse am „Revier“, vor allem an Forschungsergebnissen.
Einst war Bad Brambach im Arbeiter-und-Bauern-Staat weltberühmt für sein Mineralwasser und seine Limonade. Nun werden an der stärksten Radonquelle der Welt viele Schmerzen gelindert – aber leider nicht alle.
Als die DDR unterging, schuf er die goldene Ära der britischen Ruderer: Jürgen Gröbler hört auf – weil er dem Erfolg nicht im Weg stehen will.
Im Sommer 1990 verlassen immer mehr Menschen die DDR. Die Wirtschaft steht vor dem Kollaps. Dann geht alles plötzlich ganz schnell. Über eine Sternstunde deutscher Parlamentsgeschichte.
Harry Jeske, Mitbegründer und langjähriger Manager der Puhdys, ist am Donnerstag in Wismar gestorben. „Ihm haben wir sehr viel zu verdanken“, sagt Puhdys-Sänger Dieter „Maschine“ Birr.
Kühe aus Übersee, tiefgefrorenes Bullensperma, Computer für die Bauern: So wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die Viehhaltung in Deutschland auf Leistung getrimmt. Unter den Auswüchsen leiden wir noch heute. Ein Gastbeitrag.
Sie wurden als Revisionisten gescholten, arbeiteten aber beharrlich am Normenstaat: Inga Markovits legt eine ausgewogene Monographie über Juristen in der DDR vor.
Monika Marons Buch „Artur Lanz“ sehnt sich im postheroischen Zeitalter wieder nach echten Helden und lässt viel Dampf ab.
Die DDR ist seit 30 Jahren Geschichte. Dieses Buch macht klar, dass und warum sie aber noch nicht völlig vergangen ist.
Auch wenn der Vertrag mit der Sowjetunion in der Bundesrepublik noch nach seiner Ratifizierung umstritten blieb – er machte es möglich, dass sich die Beziehungen zwischen den deutschen Staaten im Kalten Krieg normalisierten.
Chinas Undemokratie +++ Testpflicht +++ Völkerrecht +++ Lehrer und Agonie der Freiheit +++ DDR-Wahlbetrug +++ Bildungswesen +++ Kants Gefühl des Schönen
Besuch in einem mecklenburgischen Dorf, das bei Christa Wolf und Sarah Kirsch Literaturgeschichte schrieb. Die Bachmannpreisträgerin Helga Schubert lebt dort und erinnert sich an ein halbgebildetes Kleinbürgermilieu der DDR.
Sydney 2000: Hat Dieter Baumann wirklich gedopt? Sein monatelanger Lauf durch die Instanzen scheitert erst am Schauplatz selbst. Er muss abreisen.
Mit dem Wartburg auf die Wartburg? Wir hatten uns das so schön ausgemalt, aber dann ist außer den eigenen Füßen kein anderes Transportmittel im Einsatz – ein Tag in Eisenach.
Die Olympischen Spiele in Moskau 1980 stehen im Schatten des Boykotts. Beim Defilee der 81 Nationen sind die Lücken nicht zu übersehen. Auch nicht die Gesten des Protests.
München 1972: Am Morgen will der F.A.Z.-Reporter beschwingt über Ulrike Meyfarths sensationellen Triumph im Hochsprung schreiben. Doch da treffen die ersten Nachrichten von der Geiselnahme ein.
Bernhard Schlink wurde mit seinem Roman „Der Vorleser“ weltberühmt. Der Jurist, der vor vier Jahren für Hillary Clinton Klinken putzte, im Gespräch über Gerechtigkeit, Generationen und Gesellschaften im Ausnahmezustand.
Für junge Schauspieler ist ihr Geschäft durch die Pandemie richtig schwierig geworden: Abstand halten, Berührungen minimieren und um Zuschauer bangen.
Niemand hatte sich so gründlich auf seine Mission vorbereitet wie die deutschen Kommunisten in Moskau. Die „Brigade Ulbricht“ war programmatisch und organisatorisch allen anderen Kräften überlegen. Im Juli 1945 war Ost-Berlin fest in ihrer Hand.
Im 30. Jahr der Einheit erhält die schon als freie Schriftstellerin in der DDR erfolgreiche Lyrikerin Elke Erb den Büchnerpreis. Das ist mehr als ein Symbol.
Drei ostdeutsche Politiker, drei Währungen: Erst verschwindet die Mark der DDR, später kommt der Euro. Sicher ist nur die nächste Krise – und, dass sie gute Nerven brauchen.
Zum 30. Jahrestag der deutsch-deutschen Währungsunion spricht der frühere Bundespräsident Joachim Gauck über den Wert des Geldes und die Liebe zur Demokratie.
Es war ein Sonntag, aber die Geschäfte hatten zur Feier des Tages geöffnet. Am 1. Juli 1990 wurde die D-Mark auch in der DDR offizielles Zahlungsmittel. Das hatte nicht nur positive Folgen.