„Das wird diese Autohersteller umbringen“
Stella Li ist Topmanagerin des chinesischen Elektroauto-Marktführers BYD. Hier spricht sie über die Expansion nach Europa – und warnt die Konkurrenz davor, wieder stärker auf den Verbrennungsmotor zu setzen.
Stella Li ist Topmanagerin des chinesischen Elektroauto-Marktführers BYD. Hier spricht sie über die Expansion nach Europa – und warnt die Konkurrenz davor, wieder stärker auf den Verbrennungsmotor zu setzen.
Dass es beim Treffen von 18 Ländern in Laos keine gemeinsame Erklärung gab, soll an Passagen zum Südchinesischen Meer gelegen haben. China pocht dort auf seine Ansprüche. Russlands Außenminister gibt die Schuld dem Westen.
Chinas Wirtschaft kommt nach der Corona-Krise nicht in Schwung. Jetzt versucht das Land, sie mit deutlich mehr Schulden zu beleben. Vor allem der Immobiliensektor steht im Fokus.
Chinas Regierung hat die Ausgabe spezieller Staatsanleihen angekündigt, um die schwächelnde Wirtschaft des Landes anzukurbeln. Besonders der Immobiliensektor steckt in der Krise. Hinzu kommen eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und ein schwacher Binnenkonsum.
Krisen am anderen Ende der Welt scheinen oft weit weg. Warum man sich trotzdem für sie interessieren sollte, zeigt ein geopolitischer Altas.
Dern harte Wettbewerb und die wirtschaftliche schwierige Situation in der Volksrepublik lässt den Absatz von VW und Porsche bröckeln. Für den VW-Konzern ist der Einbruch besonders heikel.
Die klassische Ökonomie ist unter Beschuss von Randfiguren, die im Protektionismus das beste Rezept sehen.
Der Spezialchemiekonzern Evonik will 2025 einen Teil der Produktion im Industriepark Hanau-Wolfgang einstellen. Es geht um pharmazeutische Wirkstoffe, die in China billiger hergestellt werden.
Politische und wirtschaftliche Macht bedingen sich gegenseitig, sagt der Politologe Herfried Münkler. Das macht China stark und Russland so gefährlich. Und die Europäer müssen aufpassen.
Der zum kriselnden VW-Konzern gehörende Luxusautohersteller verkauft im wichtigen China-Markt weit weniger Sportwagen und SUV. Auch für Volkswagen insgesamt schwächelt der Absatz.
Strafzölle +++ ZWE-Studie +++ Deutsche Zuwanderungspolitik +++ Gewalt gegen Frauen
Chinas Autobauer drängen auf den Markt. Aber auch Europas Hersteller wollen dem E-Auto zum Durchbruch verhelfen und zeigen, dass die neue Technik den Fahrspaß auf ein neues Niveau bringt. Kann das gelingen?
Washington versucht, Israel von einem Angriff auf Irans Ölinfrastruktur abzuhalten. Das hat seinen guten Grund. Profiteur aber ist auch China.
Der Einfluss der USA in Südostasien nimmt ab: In einer Umfrage unter den Eliten der Region bevorzugte erstmals eine Mehrheit eine Hinwendung zu China. Und beim Ostasiengipfel fehlte Joe Biden nun schon zum zweiten Mal.
Lesermeinungen zu den EU-Zöllen auf chinesische Elektroautos
Selten hat ein Staatschef aus Lateinamerika so viel Aufsehen erregt wie Argentiniens Präsident. Sein Auftritt vor den Vereinten Nationen erinnert an Fidel Castro oder Hugo Chávez.
Wohin man auf dieser Welt auch schaut, die Lage ist anspruchsvoll. Mindestens. Die Globalisierung hat kein Ende gefunden. Es wird aber immer schwieriger, sie zu navigieren. Neue Regierungen, neue Konfliktherde, neue Zölle. Um wenigstens noch auf Sicht zu fahren, zählen Informationen mehr denn je.
Temu bietet ein breites Sortiment billiger Produkte direkt aus China. Doch der Hype um die Plattform hat einen Preis und die Politik reagiert. Wir sprechen mit dem Staatssekretär Sven Giegold.
Washington versucht, Israel von einem Angriff auf Irans Ölinfrastruktur abzuhalten. Das hat seinen guten Grund. Profiteur aber ist auch China.
Französischer Cognac und deutsche Autos haben die Chinesen im Zollstreit im Visier.
Chinas Börsen reißen am gleichen Tag Rekorde in beiden Richtungen. Das liegt an Feiertagen und einer enttäuschenden Pressekonferenz.
Vorsicht vor den Chinesen? Nicht nötig, sagt Heiner Wemhöner – ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnlicher Maschinenbauer.
Sind Chinas Strafzölle auf französischen Cognac eine Retourkutsche wegen der Autozölle der EU? Brüssel jedenfalls will gegen die Volksrepublik vorgehen.
Einflussreiche deutsche Sinologen stehen in Bezug auf die Uiguren-Region auf Seiten der Kommunistischen Partei Chinas. Ein von ihnen herausgegebener Sammelband könnte für das Fach zum Lackmustest werden.
Chinas Exportdrang bedroht deutsche Kernindustrien wie die Autobranche. Die Antwort darauf lässt sich vom Gegner selbst lernen.
Mit Schutzzöllen wird die EU ihre Wettbewerbsnachteile gegenüber China nicht ausgleichen. Das gilt nicht nur für die Autobranche. Sie braucht stattdessen eine mutige Wirtschaftspolitik.
Die Europäische Union geht mit Strafzöllen gegen E-Autos aus China vor. Gab es so was nicht schon einmal? Jahrzehntelang hemmten die Europäer die Autoeinfuhr aus Japan. Das schadet den Verbrauchern noch heute.
Die zwei Supermächte führen auch technologisch. Doch beide haben Probleme. Eine Bestandsaufnahme.
Peking hat versucht mit einem großen Paket die Wirtschaft zu beleben, in der die Stimmung noch schlechter ist als die Daten. Ob das gelingt, ist für Deutschland eine zentrale Frage.
Die EU kann von Ende Oktober an Schutzzölle von bis zu 35,3 Prozent erheben. Die Bundesregierung war in der Frage mal wieder gespalten.
Gegen die Stimme Deutschlands hat die EU nun Strafzölle gegen China beschlossen. Dahinter stehen verschiedene Gründe und Zukunftsperspektiven.
Vor dem Machtwort von Scholz zu den EU-Strafzöllen gegen China eskalierte der Konflikt im Kanzleramt. Wer sich jetzt wie positioniert.
Die EU darf zusätzliche Strafzölle auf Elektroautos aus China erheben. Das ergibt eine Abstimmung der EU-Staaten, die mehrheitlich dafür sind. Deutschland lehnt die Zölle ab, kann seine Position jedoch nicht durchsetzen.
In einer Welt, die darum wetteifert, wie sich wirtschaftlicher Wohlstand am raschesten aushöhlen lässt, sollte die Bundesregierung die Fahne des Freihandels hochhalten. Neue Zölle helfen nicht weiter.
Die EU kann trotz des deutschen Neins Zusatzzölle auf Elektroautos aus China erheben. Es hat sich keine ausreichende Mehrheit der EU-Staaten gegen das Vorhaben ausgesprochen.
An diesem Freitag soll über EU-Strafzölle auf Elektroautos aus China entschieden werden. Die Bundesregierung wird wohl dagegen stimmen. Besorgnis über die Folgen der Zölle eint in der deutschen Autobranche Gewerkschaften und Manager.