Die Weite Welt um Wuhan
Ob das neue Coronavirus nun einem Labor in China entwichen ist oder aus der Natur stammt: Haben wir im Moment keine wichtigeren Probleme?
Ob das neue Coronavirus nun einem Labor in China entwichen ist oder aus der Natur stammt: Haben wir im Moment keine wichtigeren Probleme?
In China wird die Schriftstellerin Fang Fang massiv angefeindet. Ihr Tagebuch über den Beginn der Pandemie ist brisant. In China ist es nicht zu haben, es erscheint nur im Ausland – auch auf Deutsch.
Die Corona-Krise hat der Weltwirtschaft einen Schlag versetzt. Weil stabil geglaubte Lieferketten zusammengebrochen sind, mussten deutsche Unternehmen umdisponieren und haben für die Zukunft Konsequenzen gezogen.
Präsident Donald Trump geht davon aus, dass auch Chinas nach oben korrigierte Corona-Todesopferzahlen noch deutlich zu niedrig sind. Tatsächlich seien die Zahlen „wesentlich höher und wesentlich höher als die der Vereinigten Staaten“, schrieb Trump bei Twitter. Die korrigierten Angaben entsprächen „nicht einmal annähernd“ der Realität.
Immer wieder neue Zahlen aus China. Nun meldet Wuhan plötzlich 50 Prozent mehr Tote als bisher. Peking darf sich nicht wundern, wenn seinen Verlautbarungen immer mehr misstraut wird.
Unter Mao haben die Chinesen ihre Tierliebe verloren, sagt der Aktivist Peter Li. Den Wildtierhändlern gehe es nur noch um Profit. Li hofft, dass die Märkte nach der Pandemie geschlossen bleiben – trotz einer starken Lobby.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s warnt vor extremer Arbeitslosigkeit und fordert Subventionen. China schrumpft im ersten Quartal noch stärker, als befürchtet. Und Indiens Banken dürfen keine Dividenden mehr ausschütten.
In den ersten drei Monaten des Jahres hat der Stuttgarter Sportwagenhersteller fünf Prozent weniger Autos ausgeliefert. Die Zahlen sind damit jedoch besser als befürchtet. Das liegt vor allem an einem wichtigen Absatzmarkt.
Der Absatz von Personenwagen in Europa, China und Indien hat sich im März jeweils halbiert. In den Vereinigten Staaten und Brasilien ging es ebenfalls deutlich zweistellig abwärts. Lediglich in Japan blieb das Minus einstellig.
Die chinesische Wirtschaft leidet stark unter den Folgen des Virus. Der Einbruch ist aber weniger schlimm als befürchtet.
Der deutsche Halbleiterkonzern Infineon ist am Ziel: Mit der Übernahme des Wettbewerbers Cypress steigen die Münchner zur Weltspitze auf. Vorstandschef Reinhard Ploss spricht über die Integration und die globale Krise.
Mit 6,8 Prozent ist die Volkswirtschaft so stark abgestürzt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ökonomen glauben jedoch, dass China das Schlimmste der Krise nun hinter sich hat.
Soziale Netzwerke und Tracing-Apps erzeugen neue Formen der Ortung und Ordnung. Darum reicht es nicht, wenn Datenschutz nur das Individuum berücksichtigt. Ein Gastbeitrag.
Bei Reisen in China findet man sich derzeit leicht in einem Labyrinth ungeschriebener Gesetze wieder. Aus Angst vor einer zweiten Infektionswelle werden in Wuhan die Einschränkungen wieder verschärft.
Donald Trumps Haussender „Fox News“ befeuert die Theorie, das Coronavirus stamme aus einem Labor in China. Der amerikanische Präsident gibt sich dazu überraschend einsilbig - und auch Peking will von dem Thema ablenken.
China könnte als wirtschaftlicher Gewinner aus der Pandemie hervorgehen, wenn es der Volksrepublik gelingen sollte, in der Krise bedeutende westliche Unternehmen aufzukaufen. Doch dagegen gibt es in Deutschland Gesetze.
Donald Trump übt scharfe Kritik an der Weltgesundheitsorganisation und streicht ihr den Zuschuss. Den Präsidenten treiben innenpolitische Motive – aber nicht nur er ist irritiert über den Kurs der WHO gegenüber China.
Donald Trump wirft der Weltgesundheitsorganisation vor, sie habe in der Corona-Krise Chinas Lied gesungen. Da ist viel dran. Nur hat Peking seinen Einfluss vor allem Amerikas Präsidenten zu verdanken.
Darmstadt hofft darauf, dass die Künstlerkolonie Mathildenhöhe als Welterbe anerkannt wird. Doch nun hat die Corona-Pandemie den Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Canberra und Tokio wehren sich gegen mangelnde Härte gegenüber Peking. Die Gesundheitsorganisation kritisieren sie als China-hörig. Dafür verweisen sie unter anderem auf ein öffentliches Interview mit einem WHO-Spitzenmanager.
Donald Trump macht mitten in der Pandemie ernst und setzt die Weltgesundheitsorganisation finanziell unter Druck. Er beklagt Versäumnisse und zu viel Einfluss Chinas.
Eine technische Störung an der Frankfurter Börse hat am Dienstag den Xetra-Handel über mehrere Stunden unterbrochen. Dennoch knüpfte der deutsche Leitindex nach Ostern an die jüngste Erholung an.
Wegen der Trump-Sanktionen wackelt Huawei in Europa. Eine gute Gelegenheit für andere chinesische Hersteller mit ihren Smartphones weiter Fuß zu fassen. Oneplus könnte das mit dem neuen Flaggschiff 8 Pro gelingen.
Die Hersteller von Personalcomputern können mit der gestiegenen Nachfrage durch Homeoffice und Online-Schulklassen nicht Schritt halten. Und die Ausgangssperren in China bringen den Markt durcheinander.
Vor der Stimmabgabe wird Fieber gemessen: Bei der Wahl am Mittwoch hält Südkorea die Schutzschilde gegen das Virus hoch. Von den Erfolgen im Kampf gegen Corona könnte die Partei von Präsident Moon profitieren.
China lässt zwei weitere Präparate für Tests am Menschen zu. Damit sind chinesische Unternehmen und Forschungslabors an drei von fünf klinischen Testreihen zur Entwicklung eines potentiellen Impfstoffes gegen Sars-Cov-2 beteiligt.
Wie schlimm sind die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie? Die Fachleute des Währungsfonds schlagen Alarm – und rechnen vor, dass gerade zwei große Länder deutlich besser durchkommen als etwa Amerika.
Covid-19 stellt nicht nur Europa, sondern die Welt vor eine epochale Herausforderung. Ein Zurück zum Status quo ante wird es vermutlich nicht geben.
Der französische Automobilkonzern Renault trennt sich von seinem verlustreichen Fahrzeug-Geschäft in China. Ganz wollen sich die Franzosen allerdings nicht aus dem größten Automobilmarkt der Welt verabschieden.
Chinas Ausfuhren gehen weit weniger stark zurück, als Ökonomen erwartet haben. Im März fallen sie um 6,6 Prozent, der Import schrumpft sogar kaum noch. Doch für eine Entwarnung ist es zu früh.
Nachdem die Krankheit im Inland weitgehend bekämpft werden konnte, wappnet sich China gegen einen Ausbrauch in der Grenzregion zu Russland.
Die mühevolle Einigung der ölproduzierenden Länder auf eine Förderkürzung ignoriert der Ölmarkt. Außenhandelsdaten aus China dagegen beleben den Aktienmarkt.
Hunderttausende chinesische Studenten stecken in Übersee fest. Jenny Lau fliegt sie heim, in die vermeintlich sichere Volksrepublik. Die Reise im Privatjet können sich jedoch nicht alle Familien leisten.
Zahlreiche afrikanische Länder werfen den chinesischen Behörden Rassismus im Kampf gegen das Coronavirus vor. Für Pekings Imagekampagne auf dem Kontinent ist das ein herber Rückschlag.
In Zeiten der Epidemie häufen sich rassistische Vorfälle in China. In der Stadt Guangzhou leben besonders viele Afrikaner. Nachdem ihre Berichte bekannt wurden, schaltet sich die Zentralregierung ein.
Volvo will mit seiner Submarke Polestar die Welt mit Elektroautos erobern. Der Verkauf des Modells 2 hat jetzt begonnen.